Neue Entwicklungen in 2017/2018


Die Arbeit der Arbeitsgruppe Bahn war in  2017 geprägt  durch neue Entwicklungen auf Ebene der Landesregierung, d.h. durch die Ergebnisse der sogenannten Korridoruntersuchung sowie durch den seit dem Herbst vorliegenden Entwurf für den neuen Landesnahverkehrsplan. Die Bahn-AG hat diese Entwicklungen durch mehrere Eingaben begleitet, im Fall des Landesnahverkehrsplans auch im Rahmen der generellen Bürgerbeteiligung, die derzeit noch ausgewertet wird. Zudem hat im Januar 2018  ein Gespräch mit der Falkenseeerin und Verkehrs-Staatssekretärin Ines Jesse stattgefunden. Der neue Landesnahverkehrsplan (LNVP) sieht einige wichtige Verbesserungen für den Bereich Nauen-Berlin-Südkreuz ab Dezember 2022 vor, u.a. soll die bisherige RE2 in eine RE2 neu von Nauen nach Cottbus und eine RE8 von Wittenberge/Wismar zum Flughafen BER geteilt werden. Daraus ergibt sich eine Überschneidung und damit ein zusätzlicher Zug pro Stunde mit Halt an allen Bahnhöfen. Zudem soll es ab 2022 eine Verstärkung des Regionalverkehrs u.a. durch Einsatz von Doppelstockzügen geben. Die Bahn-AG drängt darauf, diese Pläne – möglichst noch vor 2022 – so schnell wie möglich umzusetzen und dabei vor allem auch auf eine gleichmäßige Taktung der Züge zu achten. Auch längerfristig drängt der Arbeitskreis Bahn auf Erhalt und weiteren Ausbau des RB/RE–Angebots vorrangig zu ständig wieder auftauchenden S-Bahn-Plänen.