Samstag, 14. November 2026, 20.00 Uhr – Konzert mit Monsieur Pompadour – Jazz Manouche (Sinti Swing)

Foto: Lena Giovanazzi

Im Sommer 2014 verschlug es den französischen Bohèmien Monsieur Pompadour nach
Berlin. Zu dem illustren Kreis seiner rauschenden Feste gehörten ein singender Belgier,
ein ungarischer Geiger, ein äußerst schweigsamer Bassist und ein adeliger
Gitarrenvirtuose. Sie gründeten eine Band und überzeugen seither mit Chansons und
Songs über das Leben und die Liebe, vierstimmig gesungen und interpretiert im Stil ihrer
Idole Django Reinhardt und Stephane Grappelli. Zum Einstand verlieh ihnen Monsieur
Pompadour die Ehre seines wohlklingenden Namens und verschwand dann als blinder
Passagier auf einem Luxusdampfer.

Jazz Manouche (oder auch Sinti Swing) etablierte sich ca. 1930 in Paris durch das
legendäre Quintette de Hot Club du France. Die Hauptprotagonisten waren der Gitarrist
Django Reinhardt, ein Angehöriger der Manouches, der in Frankreich lebenden Sinti, und
der französische Geiger Stéphane Grappelli. Es entstand ein eigenständiges
europäisches Genre, das sich vom amerikanischen Swing unterschied und weltberühmt
wurde. Charakteristisch ist die perkussive Gitarrenbegleitung, genannt „La Pomp“, die der
Musik ihren unnachahmlichen Swing Drive gibt. In der jüngeren Vergangenheit scheint es,
als erlebe der Swing Manouche besonders in Berlin wieder eine Phase besonderer
Aufmerksamkeit. Seit 2014 ist „Monsieur Pompadour“ ein fester Bestandteil dieser Szene.


Besetzung:

Ernesto- voc, guit
Ferenc Hegedütok- viol, voc, singin saw
Florian von Frieling- guit, mand, voc
Antti Virtaranta- bass, voc


www.monsieurpompadour.de

Presse:
„eine hinreißende Sommerplatte“ „tiefe Liebe zum Sinti- Swing, mitreißende Lebenslust
und auch viel Humor klingen aus jeder Note…“ MDR Kultur zum Album „En Route“
„Monsieur Pompadour hat Musik im Gepäck, die fast alles kann. Mal lehnen sich die
Zuschauer zurück, mal wollen Füße und Seele tanzen. Und schon beim nächsten Stück
lauschen die Gäste der Geschichte zur Melodie…Die Berliner Musiker schaffen mit ihrer
Musik Vertrautes und etwas ganz Neues. Den Jubel des Publikums haben Sie sicher.“
Rheinische Post.

Hörbeispiele:

Eintritt: 22€, erm. 18€ (SchülerInnen, Studierende, Schwerbehinderte)
Einlass: 19.15 Uhr

Reservierungen unter: info@buergerverein-finkenkrug.de oder 03322 – 12 47 310

5. Dezember 2026, 20.00 Uhr, Mckinley Black’s American Christmas

American Christmas Classics
Eine soulige Weihnachtsnacht mit McKinley Black

Seit 2008 bringt McKinley Black mit American Christmas Classics den warmen Klang amerikanischer Weihnachtsmusik auf die Bühne. Längst ist die Show zu einer geliebten Konzerttradition geworden: ein Abend voller Swing, Soul, Blues, Jazz und Songs aus dem American Songbook.

In diesem Jahr wird es besonders kraftvoll: Als Special Guest begrüßt McKinley die Sängerin INDIJANA, deren erdige Bluesstimme vom ersten Ton an unter die Haut geht. Inspiriert von Etta James, Bonnie Raitt und Ray Charles verbindet sie Soul, Texas Blues, Rhythm & Blues und Berliner Großstadtgefühl zu einem Sound, der direkt ins Herz trifft.

Mit dabei sind außerdem VLADI an der Gitarre und Thomas Hoppe am Kontrabass. Gemeinsam feiern sie Weihnachten auf amerikanische Art: warm, groovend, berührend und voller Spielfreude.

Ein Konzert für alle, die Weihnachten nicht nur hören, sondern fühlen wollen.

Einlass: 19.15 Uhr

Eintritt: 20€, erm. 17€

Reservierungen unter: info@buergerverein-finkenkrug.de oder telefonisch unter: 03322-12 47 310