Stellungnahme des Bürgervereins Finkenkrug zu den Ausbauplänen auf der Bahnstrecke Berlin-Spandau – Nauen im Rahmen des Projekts i2030

Der Bürgerverein Finkenkrug e.V. hat am 23. Februar 2021 zu TOP 26, Drs.8114 (Enge Ehttps://falkensee.mein-intra.net/data/file/councilservice/9/0/9/2/7/TOP_26_DS_8114Ae_Antrag_i2030_Enge_Einbeziehung_der_Stadt_Falkensee_bei_den_Vorplanungen.pdf) der Tagesordnung für die Stadtverordnetenversammlung am 24. Februar 2021 eine Stellungnahme abgegeben. Darin unterstützt er ausdrücklich den Aufruf an VBB und die übrigen an dem Projekt i2030 Beteiligten, am Bahnhof Finkenkrug für den Bahn-Regionalverkehr festzuhalten und diesen nicht durch einen reinen S-Bahnhof zu ersetzen:

Stellungnahme des Bürgervereins Finkenkrug e.V. zum Radverkehrskonzept für die Stadt Falkensee

Der Vorstand des Bürgervereins Finkenkrug e.V. hat am 7. Februar 2021 zum zurzeit in der öffentlichen Diskussion befindlichen Radverkehrskonzept für die Stadt Falkensee (https://www.falkensee-bewegt-sich.de, dort Maßnahmeliste Ziffern SW 121, 122, 123, 191, S 320A) eine Stellungnahme abgegeben.

Aktivitäten der Bahn AG in 2020

Wie schon das Vorjahr war auch das Jahr 2020 ein ruhiges für die Bahn-AG, da seit dem Fahrplanwechsel 2018 zu den Hauptverkehrszeiten drei Züge innerhalb von 20 Minuten, teilweise auch als Doppelstockzüge, verkehren, was zu einer spürbaren Entlastung der bis dahin völlig überfüllten Züge geführt hat. Zudem gibt es gute Nachrichten:

1. Im letzten Bericht hatten wir darüber informiert, dass wir uns gegenüber dem
VBB erneut für die Beseitigung des „Verbindungslochs” von Berlin Hbf nach Finkenkrug
zwischen 21.58 Uhr und 22.37 Uhr und eine Durchbindung der RB 10 von Berlin Südkreuz
nach Nauen auch um diese Zeit eingesetzt hatten und dass der VBB Ende Februar 2020
zurückgeschrieben hatte, diesen Vorschlag in die Verhandlungen mit den Ländern Berlin und Brandenburg für den neuen Verkehrsvertrag ab 2023 mit aufnehmen. Wir hielten das für
nicht ausreichend drängten auf eine frühere Realisierung.
Ohne dazu eine weitere Mitteilung erhalten zu haben, entdeckten wir nun im Online-
Fahrplan, dass unser Vorschlag zum gerade vollzogenen Fahrplanwechsel umgesetzt wird!
Wir hatten also nach sehr vielen Jahren des Drängelns endlich Erfolg: Ab dem 13. Dezember 2020 wird die RB 10 um 22.15 Uhr von Berlin Hbf bzw. 22.05 Uhr ab Berlin Südkreuz durchgebunden nach Finkenkrug bzw. Nauen. Die bisherige Umsteigezeit von 19 Minuten in Berlin-Spandau (Abfahrt von Berlin Hbf um 21.58 Uhr mit RE 4, Umsteigen in RB 10 um 22.27 Uhr nach Finkenkrug) entfällt. Damit besteht jetzt ab Berlin Hbf bis Mitternacht ein Halbstundentakt nach Finkenkrug. Jetzt hoffen wir alle, dass es bald zu dieser neuen
Abendverbindung auch wieder die entsprechenden Abendveranstaltungen geben wird …
Im übrigen bleiben die Abendverbindungen von Berlin Hbf nach Finkenkrug wie gehabt.
Eine entsprechende Übersicht für die Verbindungen zwischen 21.40 Uhr und 01.10 Uhr von
Berlin Hbf nach Finkenkrug ist im Anhang beigefügt.

2. Auch die weitere gute Nachricht betrifft ein Thema, mit dem sich die Bahn-AG seit vielen
Jahren beschäftigt, nämlich unsere Forderung nach einem drei- oder viergleisigen
Streckenausbau für die Bahnverbindung zwischen Berlin-Spandau und Nauen. Nun haben
die Länder Berlin und Brandenburg Ende August 2020 eine Finanzierungsvereinbarung mit
der Deutschen Bahn für die Vorplanungen zum Ausbau der Strecke zwischen Berlin-Spandau und Nauen unterzeichnet. Das Vorhaben gehört zum Infrastrukturprojekt i2030, in dem sich die Länder Berlin und Brandenburg, die Deutsche Bahn und der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) zusammengeschlossen haben, um mehr und bessere Schienenverbindungen für die gesamte Hauptstadtregion zu schaffen.
In einem ersten Schritt soll die Machbarkeit eines viergleisigen Ausbaus für den
Regionalverkehr nach Nauen, einer zweigleisigen Verlängerung der S-Bahn nach Finkenkrug und weiterer baulicher Maßnahmen am Bahnhof Spandau geprüft werden. Es soll zudem die Möglichkeit einer S-Bahn-Anbindung der Falkenseer Chaussee in der Vorplanung mit untersucht werden. Damit der stark frequentierte Fernbahnhof Spandau die zusätzlichen Bahnangebote aufnehmen kann, sollen zusätzliche Bahnsteigkanten, Gleisverbindungen und Kreuzungsbauwerke geprüft werden. (siehe im einzelnen: https://mil.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.676826.de?highlight=i2030 und https://www.i2030.de/)

Die Bahn-AG wird die weiteren Entwicklungen dieser Planungen in 2021 aktiv
und kritisch begleiten.

Aktivitäten der Bahn-AG in 2019

Das Jahr 2019 war ein ruhiges für die Bahn-AG, da seit dem Fahrplanwechsel 2018 zu den
Hauptverkehrszeiten drei Züge innerhalb von 20 Minuten, teilweise auch als
Doppelstockzüge, verkehren, was zu einer spürbaren Entlastung der bis dahin völlig
überfüllten Züge geführt hat.Vor dem Hintergrund der für Februar/März 2020 geplanten Bauarbeiten zwischen Brieselang und Spandau und der damit in Zusammenhang stehenden Einschränkungen des Zugverkehrs wandten sich Benno König, Detlef Hardorp und Ines Mockenhaupt-Gordon Anfang Februar 2020 mit einem Schreiben an den VBB und die DB Regio mit der dringendenBitte, zusätzliche Ersatzangebote zumindest in den Hauptverkehrszeiten zur Verfügung zu stellen.(und u.a. die RB 10 mit voller Kapazität fahren zu lassen). Zudem nutzen wir die Gelegenheit, eine Beseitigung des „Abendlochs“ ab Berlin Hbf um 22.15 Uhr und eine Durchbindung der RB 10 von Berlin Südkreuz nach Nauen auch um diese Zeit anzuregen. Diese Bitte wird der VBB lt. seinem Antwortschreiben von Ende Februar 2020 in die Verhandlungen mit den Ländern Berlin und Brandenburg für den neuen
Verkehrsvertrag ab 2023 mit aufnehmen. Zudem wurde die volle Kapazitätsauslastung der
RB 10 zugesichert. Eine Beseitigung des Abendlochs erst ab 2023 halten wir allerdings für
nicht ausreichend und werden in unserem Antwortschreiben auf eine frühere Realisierung
dringen.
Eine Entscheidung, wie es längerfristig mit der Hamburger Bahn weitergeht, steht nach wie
vor noch aus. Allerdings sehen wir weiterhin den dringenden Bedarf einer Erweiterung der
Streckenkapazität – insbesondere mit Blick auf den weiteren Ausbau des Fernverkehrs
(Deutschlandtakt). Zudem gäbe dies Spielräume für die von uns favorisierten weiteren
Verbesserungen im Nahverkehr. Insoweit plädieren wir daher wie bisher für den Bau eines
dritten oder/und vierten Gleises im Streckenbereich bis Nauen. Dafür wollen wir uns auch im
laufenden Jahr einsetzen. Möglicherweise ergeben sich hier durch die (nicht mehr ganz so)
neue Landesregierung ja neue Perspektiven.

Aktivitäten der Bahn-AG in 2017/2018

Die Arbeit der Arbeitsgruppe Bahn war in  2017 geprägt  durch neue Entwicklungen auf Ebene der Landesregierung, d.h. durch die Ergebnisse der sogenannten Korridoruntersuchung sowie durch den seit dem Herbst vorliegenden Entwurf für den neuen Landesnahverkehrsplan. Die Bahn-AG hat diese Entwicklungen durch mehrere Eingaben begleitet, im Fall des Landesnahverkehrsplans auch im Rahmen der generellen Bürgerbeteiligung, die derzeit noch ausgewertet wird. Zudem hat im Januar 2018  ein Gespräch mit der Falkenseeerin und Verkehrs-Staatssekretärin Ines Jesse stattgefunden. Der neue Landesnahverkehrsplan (LNVP) sieht einige wichtige Verbesserungen für den Bereich Nauen-Berlin-Südkreuz ab Dezember 2022 vor, u.a. soll die bisherige RE2 in eine RE2 neu von Nauen nach Cottbus und eine RE8 von Wittenberge/Wismar zum Flughafen BER geteilt werden. Daraus ergibt sich eine Überschneidung und damit ein zusätzlicher Zug pro Stunde mit Halt an allen Bahnhöfen. Zudem soll es ab 2022 eine Verstärkung des Regionalverkehrs u.a. durch Einsatz von Doppelstockzügen geben. Die Bahn-AG drängt darauf, diese Pläne – möglichst noch vor 2022 – so schnell wie möglich umzusetzen und dabei vor allem auch auf eine gleichmäßige Taktung der Züge zu achten. Auch längerfristig drängt der Arbeitskreis Bahn auf Erhalt und weiteren Ausbau des RB/RE–Angebots vorrangig zu ständig wieder auftauchenden S-Bahn-Plänen.

29. Mai 2021, 20.00 Uhr – OpenAir-Konzert mit Silke Breidbach

Auch dieses Konzert file im Jahr 2020 coronabedingt aus. Umsomehr freuen wir uns, es in diesem Jahr als OpenAir-Konzert im Garten des Bürgerhauses nachzuholen.

Lassen Sie sich ein auf eine gewagte Fahrt durch 250 Jahre Musik-Geschichte!
Dolly Parton folgt auf Debussy, Udo Jürgens bekommt eine Psychoanalyse verpasst und Songs von Metallica erhalten eine musikalische Generalüberholung.
Zwischendurch werden selbstgebackene Liederhäppchen von der Künstlerin selbst gereicht, im Geschmack genau so abwechslungsreich wie das übrige Liederbuffet!

Weiterlesen