Samstag, 27. August 2022, 20.00 Uhr: Konzert mit dem Bougilicious Trio – Boogie Woogie at its best

Foto: Martin Janzik

Boogielicious ist ein deutsch-niederländisches Boogie-, Blues und Jazz-Trio, welches sich 2007 zunächst mit Eeco Rijken Rapp (Klavier, Gesang) und David Herzel (Schlagzeug) als Duo gegründet hatte, aber schon ein Jahr später als Trio mit Dr. Bertram Bechers Blues-Harmonika noch homogener und abwechslungsreicher geworden war.

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Samstag, 15. Oktober 2022, 20.00 Uhr: Konzert mit dem Duo Selva Negra – Flamenco, Latin, Jazz, Klassik

Foto: Promo

Nachdem das Konzert im letzten Jahr coronabedingt abgesagt werden musste, freuen wir uns sehr, es in diesem Jahr nachholen zu können.

Das seit 2008 bestehende Hamburger Duo „Selva Negra“ hat sich in den letzten Jahren weit über die norddeutsche Region hinaus einen Namen gemacht. Im Sommer 2016 erschien das zweite Album, betitelt “Mar Lleno”. Die Musik besticht durch eine einzigartige Mischung aus Flamenco und Latin, Jazz und Klassik; flamboyant, atmosphärisch und voller Spielfreude – eine Einladung zum zuhören.

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Samstag, 19. November 2022, 20.00 Uhr: Konzert mit Jule Malischke – Classic Guitar meets Songwriting

Foto: Jan Walford

Jule Malischke gilt mittlerweile national und international als eine der aufregendsten Entdeckungen der aktuellen Gitarren- und Singer- /Songwriterszene. Stetig erspielt sie sich seit geraumer Zeit eine europaweite Reputation und hohes Ansehen, welches zu zahlreichen Konzerten im In- und Ausland, sowie bei bedeutenden Gitarrenfestivals als auch Radio und TV Präsentationen zur Folge hat. So unter anderem als Support von Barclay James Harvest, Uriah Heep, Whitesnake und Christina Stürmer.

Da sitzt eine junge Musikerin auf der Bühne, die es versteht, dank ihrer einzigartigen Ausstrahlung, mit ihrem hochkarätigen Gitarrenspiel und außergewöhnlichen Stimme das Publikum binnen Sekunden schnell in ihren Bann zu ziehen. Dazu kommt die lässig charmante Art ihrer Moderation und Kommunikation mit ihrem, von ihr sehr geschätzten, Publikum. Hiermit zaubert sie immer wieder ein Lächeln auf die Gesichter der Zuhörer. Wenn Jule zur Gitarre greift wird es um sie herum still. Denn sie ist eine wahre Virtuosin! Die Besonderheit von Jule Malischke, und dieses ist sicherlich ein Alleinstellungsmerkmal, liegt in ihrer musikalischen Vielfältigkeit. Sie schlägt Brücken, indem sie sich mühelos mit ihrem brillanten Gitarrenspiel, welches ihresgleichen sucht, zwischen virtuosen verschiedenen Stilistiken konzertaner Gitarrenliteratur, komplexen Fingerstyle-Arrangements, und ihren gesungenen Liedern, die sie mit großer Leidenschaft und viel Poesie präsentiert. Diese zumeist eigenen Songs spiegeln authentisch das Leben einer jungen Frau wieder—mit all ihren Sehnsüchten und Träumen. Gelegentlich eingestreuten Coversongs verleiht sie ein eigenes Gesicht. Dabei zupft, schlägt und traktiert sie ihr Instrument so, dass ein frischer Gesamtsound entsteht.

— ‘Crossover’ oder aber auch ‘Classic meets Songwriting’ — Ihr Gitarrenspiel hat sie an verschiedenen renommierten Musikhochschulen studiert: nach ihrem erfolgreich abgeschlossenen Studium der klassischen Gitarre am Leopold-Mozart-Zentrum in Augsburg absolvierte sie ein Masterstudium und ein Meisterklassenstudium für akustische Gitarre (Jazz / Rock / Pop / Weltmusik akustische Gitarre) an der renommierten Carl Maria von Weber in Dresden. Sie lehrt dort als Dozentin im Fach Gitarre. Jule Malischke Konzerte sind immer ein nachhaltiges und beeindruckendes Erlebnis.  

Hörbeispiele:
https://youtu.be/XASb0fnwRo0CE
https://youtu.be/tIbKPPAUSnA
https://youtu.be/JnY8n_68wSo


Eintritt: 16€
Einlass: 19.15 Uhr
Reservierungen unter: info@buergerverein-finkenkrug.de oder unter 03322-12 47 310
 
 

Aktuelles von der Bahn AG

Benno König hat auf der Mitgliederversammlung des Bürgervereins Finkenkrug am 2. September 2021 wie folgt berichtet:

  • Die Vorplanungen für den Ausbau der Strecke Spandau-Nauen im Rahmen des Projektes i2030 sind inzwischen relativ weit fortgeschritten.
  • Momentan ist eine Verdoppelung der Zahl der Gleise für den Regional- und Fernverkehr von zwei auf vier Gleise sowie die Verlegung von zwei S-Bahn Gleisen geplant (möglicherweise mit eingleisigen Teilabschnitten).
  • Die Verlängerung der S-Bahn ist entweder bis Falkensee oder bis Finkenkrug geplant. In der letzteren Variante würde der Bahnhof Finkenkrug zu einem reinen S-Bahnhof werden, Regionalbahnhalte gäbe es dann dort nicht mehr. Für die S-Bahn wird laut VBB ein 10-Minuten-Takt mit einer Express-S-Bahn angestrebt. An der Umsetzbarkeit dieses Taktes gibt es jedoch erhebliche Zweifel. In einer nach der Mitgliederversammlung eingegangenen neuen Antwort des VBB auf eine Anfrage des Arbeitskreises Bahn und des Netzwerks PRO Regionalverkehr Osthavelland ist nun auch von einer Variante S-Bahn bis Finkenkrug plus RB-Halt die Rede, allerdings nur sehr vage als eine von mehreren Optionen.
  • Der Bürgerverein/Arbeitskreis Bahn lehnt den Wegfall des Regionalbahnhofs Finkenkrug (wie auch der ebenfalls betroffenen Regionalbahnhöfe Seegefeld und Albrechtshof, dort allenfalls eine Zusammenleung erwägenswert) ab. Die konkreten Forderungen lauten:
    – Prüfung auch einer Ausbauvariante ohne S-Bahn-Verlängerung über die Berliner Stadtgrenze hinaus.
    – Erhalt des Regionalbahnhofs Finkenkrug, auch in der Variante der Verlängerung der S-Bahn bis Finkenkrug.
    – Am Ende der S-Bahn-Linie auf jeden Fall einen Knotenpunkt zum Umstieg von der S-Bahn in die Regionalzüge, also auch für die Variante einer Verlängerung bis Finkenkrug.
    – Realistische Berechnung der Fahrtzeiten (daran arbeiten derzeit der Arbeitskreis Bahn des Bürgervereins gemeinsam mit dem sachkundigen Bürger im Falkenseer Stadtentwicklungsausschuss Marc-Oliver Wille und dem Ausschussvorsitzenden Gerd Gunkel. Es wurden umfangreiche Daten zusammengestellt, die den Planern von Bahn und VBB vorgelegt werden sollen.
  • Grund für den Widerstand gegen einen Wegfall des Regionalbahnhalts Finkenkrug sind vor allem die damit verbundenen erheblichen Fahrzeitverlängerungen auf dem Weg nach Berlin, insbesondere zu viel angefahrenen Bahnhöfen wie Zoo, Hbf, Friedrichstraße, Alex, Potsdamer Platz und Jungfernheide/Anschluss Ringbahn. Dazu kommen Komforteinbußen und der völlige Wegfall der Verbindung von Finkenkrug nach Brieselang und Nauen. Auch wäre zu befürchten, dass viele Pendlerinnen und Pendler dann versuchen würden, statt in Finkenkrug in Falkensee einen der dort weiterhin haltenden RB- und RE-Züge zu erreichen, was das bestehende Parkplatzchaos am Bahnhof Falkensee massiv verschärfen dürfte.
  • Der Arbeitskreis Bahn plant dazu weitere Gespräche mit den Planerinnen und Planern der Bahn sowie mit politischen Entscheidungsträgern. Geplant ist auch, dass der Bürgerverein Verantwortliche zu einer Diskussion über das Konzept einlädt.
  • Neben den genannten Punkten spielen in der Diskussion auch weitere Aspekte wie die Problematik einer sechsgleisigen Trasse quer durch Falkensee, die Dauer des Planungs- und Bauprozesses bis wohl weit in die 2030er Jahre und in Verbindung damit die Forderung nach zwischenzeitlichen Verbesserungen im Bahnangebot und generell der Fahrplantakt bis dahin eine Rolle.
  • Ab Ende 2022 soll es wie geplant einen ganztägig verkehrenden zusätzlichen RE mit Halt in Finkenkrug zwischen Nauen und Berlin geben, allerdings nach jetzigem Planungsstand in einer eher ungünstigen Fahrplanlage.

28. August 2021, 19.00 Uhr – Two Aces and a Queen – Blueskonzert mit dem Kat Baloun-Trio

Foto: Frei

Kat Baloun – vocals
Freddie Fischkal – Guitar
Chris Rannenberg – Piano

Nachdem dieses Konzert in 2020 leider coronabedingt leider ausfallen musste, wird es nun als OpenAir-Konzert im Garten des Bürgerhauses nachgeholt. Bei Regen findet das Konzert im Veranstaltungsraum des Bürgerhauses Finkenkrug statt. Im gesamten Bürgerhaus besteht Maskenpflicht, siehe Hinweise weiter unten.

Drohende Schließung der Regionalbahnhöfe Finkenkrug und Seegefeld durch das Projekt i2030 – neueste Entwicklungen

Der Bürgerverein Finkenkrug e.V. und das Bündnis PRO Regionalverkehr Osthavelland, in dem der Bürgerverein seit vielen Jahren mitwirkt, haben gestern gegenüber dem Team i2030 vor dem Hintergrund der neuesten Informationen zum Projekt i2030 jeweils eine Stellungnahme abgegeben, die ebenfalls auf dieser Website unter diesem Beitrag aufgeführt sind (Ergänzende Stellungnahme des Bürgervereins Finkenkrug; Stellungnahme des Bündnisses PRO). In unseren Stellungnahmen fordern wir in Übereinstimmung mit der SVV Falkensee den Erhalt der Regionalbahnhalte in Finkenkrug, Falkensee und Seegefeld. Wir fordern zudem die Beibehaltung des bisherigen Takts von drei Zügen pro Stunde zumindest in der Hauptverkehrszeit sowie eine ergebnisoffene und transparente Prüfung auch anderer Varianten unter Einbeziehung von Interessenvertretungen.

Nach eigener Aussage des i-2030-Teams soll der neu beauftragte Planer nun als derzeit einzige Optionen entweder eine Verlängerung der S-Bahn nach Finkenkrug unter Wegfall des dortigen Regionalbahnhofs mit reinem S-Bahnhof oder eine Verlängerung der S-Bahn nach Falkensee prüfen. Dies steht in Widerspruch zu der vorherigen Ankündigung einer ergebnisoffenen Prüfung verschiedener Optionen unter Einbeziehung von Interessengruppen.

Ein Wegfall des Regionalbahnhofs Finkenkrug hätte nicht nur fatale, sondern schlicht absurde Folgen für alle Finkenkrugerinnen und Finkenkruger (darauf gehen wir in unseren Stellungnahmen ausführlich ein), von einer Zerstörung des Bahnhofsumfelds u.a. durch den Bau eines wahrscheinlich erforderlichen Rangierbahnhofs für die S-Bahn ganz abgesehen. Deswegen bevorzugen wir ein Ende der S-Bahn auf Berliner Gebiet in Albrechtshof. Die Vorzüge dieser Lösung haben wir in unseren Stellungnahmen dargelegt.





Stellungnahme des Bürgervereins Finkenkrug zu den Ausbauplänen auf der Bahnstrecke Berlin-Spandau – Nauen im Rahmen des Projekts i2030

Der Bürgerverein Finkenkrug e.V. hat am 23. Februar 2021 zu TOP 26, Drs.8114 (Enge Ehttps://falkensee.mein-intra.net/data/file/councilservice/9/0/9/2/7/TOP_26_DS_8114Ae_Antrag_i2030_Enge_Einbeziehung_der_Stadt_Falkensee_bei_den_Vorplanungen.pdf) der Tagesordnung für die Stadtverordnetenversammlung am 24. Februar 2021 eine Stellungnahme abgegeben. Darin unterstützt er ausdrücklich den Aufruf an VBB und die übrigen an dem Projekt i2030 Beteiligten, am Bahnhof Finkenkrug für den Bahn-Regionalverkehr festzuhalten und diesen nicht durch einen reinen S-Bahnhof zu ersetzen: