Samstag, 9. Mai 2026, 2026, 20.00 Uhr, Lüül und Band – “Zwischen den Welten“

Foto: Ravensburg

Die von der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnete CD „Der stille Tanz“ steht im Fokus. In diesen Songs hat Lüül das dramatische Zeitgeschehen der letzten Jahre eingefangen und persönlich reflektiert. „Die Welt Hält an“, „Ich bin die Freie Rede“ wurden schon vorab veröffentlicht, „Verbrannte Erde“, aber auch das hippieeske „Love, Peace, Beat“ und weitere Lieder sind zu diesem Thema entstanden.

Live werden natürlich auch Lüül Klassiker wie „Verliebt in Du“, „Untergang“ oder „Mach das Leben schön“ und andere zu hören sein.

Lüüls Songs begeistern durch musikalische Vielfalt und mitreißenden Charme. Das ist eigenwillig und authentisch, und wird mit Berliner Chuzpe präsentiert. Souverän gelingt Lüül der Spagat zwischen Tiefgang und Humor, Alltags-Wahnsinn und bewegenden Momenten. Das ist vor allem gute Unterhaltung!

„Seit fünfzig Jahren wandelt Lüül zwischen Krautrock (Ash Ra Tempel), wunderbarer Weltmusik (17 Hippies) und modernem Liederschreiben. Seine Stimme ist markant, seine Kompositionen sind nie beliebig, zudem herausragend interpretiert von einer fantastischen Band, und mal poetisch, mal bissig die Texte. So auch im Fall von »Der stille Tanz«, mit Reflektionen zur Corona-Pandemie, die Lüül, den Weltenbummler, zum Stillstand führte (»Die Welt hält an«). Melancholie trifft auf Weltschmerz, ohne in Larmoyanz zu verfallen. Im Gegenteil: Diesem musikalischen Tausendsassa gelingt das Kunststück, uns auf hohem Niveau zu unterhalten.“

Für die Jury der deutschen Schallplattenkritik: Hans Reul

Lüül: Gesang, Gitarre, Banjo, Ukulele
Kerstin Kaernbach: Geige, Bratsche, singende Säge, Theremin, Flöte, Gesang
Arne Neumann: E-Bass
Rob Cummings: Schlagzeug

Hörbeispiele:

Eintritt: 22€, erm. 18€ (SchülerInnen, Studierende, Schwerbehinderte)
Einlass: 19.15 Uhr
Reservierungen unter: info@buergerverein-finkenkrug.de oder 03322 – 12 47 310

Samstag, 6. Juni 2026, 18.00 Uhr – Konzert mit Berlin 21 – Streetworkers

Foto: Christa Zwingerberger

Bei schönem Wetter als OpenAir-Konzert

Als letztes Konzert vor der Sommerpause tritt erneut die wunderbare Band BERLIN 21 STREETWORKERS bei uns auf. Diese dürften derzeit DER Geheimtipp auf der Berliner Liveszene sein.

Wegen der Auftritts- und Veranstaltungsverbote in der Coronapandemie hatten die BERLIN 21 Musiker Lionel Haas (p), Martin Lillich (b) & Torsten Zwingenberger (dr/perc) begonnen, in ihrem Berliner Heimatkiez Moabit-Tiergarten auf öffentlichen Plätzen Strassenkonzerte zu spielen. Dabei trafen sie auf den deutsch-russischen Gitarristen Alexey Wagner und spielen mit ihm ein Programm aus populären Soul-, Funk- und Popjazz Titeln von Stevie Wonder, Sting, Bob Marley, Crusaders, Beatles, Yellow Jackets etc und auch einigen der beliebtesten Eigenkompositionen des BERLIN 21 Repertoires. Im Programm sind viele Lieblingssongs der urbanen Baby Boomer Generation.

Seit Juni 2024 wird das Quartett mit der markanten und persönlichkeitsstarken Stimme des jungen und hochtalentierten EMIL WAHLGREN verstärkt, der sich seine Inspirationen von Stevie Wonder, Whitney Houston, George Benson, Nat King Cole, Al Jarreau Billy Joel u.v.a. holt und zu einem spannenden Stimmencocktail mixt. Er versteht es perfekt zu improvisieren und einen umwerfenden Scatgesang zu zelebrieren. Funk, Soul und Jazz werden zu einem tanzbaren Cocktail auf höchstem Niveau gemixt. Partystimmung ist garantiert.

„BERLIN 21 STREETWORKERS:
Emil Wahlgren (voc),
Lionel Haas (piano/keys),
Alexey Wagner (guitar),
Martin Lillich (bass),
Torsten Zwingenberger (drums/percussions).

Hörbeispiele:


Einlass: 17.15 Uhr
Eintritt: 25€, erm. 20€ (SchülerInnen, Studierende, Schwerbehinderte)

Reservierungen unter: info@buergerverein-finkenkrug.de oder 03322-12 47 310

10. Oktober 2026, 20.00 Uhr – „Einmischung erwünscht“. Erinnerungen an Heinrich Böll. Musikalische Lesung mit dem Schauspieler Günter Barton, begleitet von Lars Stoermer am Saxophon/Bassklarinette

Foto: Stephan Röhl und Lars Stoermer

Heinrich Böll (1917-1985) ist nicht nur als Nobelpreisträger und einer der bedeutendsten
Schriftsteller des 20. Jahrhunderts bekannt, sondern vor allem als kompromissloser
Verfechter einer kritischen Öffentlichkeit. Seine ständige politische „Einmischung“ stellt
bis heute ein Vorbild gesellschaftlichen Engagements dar. Für ihn begann die Freiheit im
Kopf.

Politische Wirkung erzielen Bölls Erzählungen dabei vor allem durch ihren sarkastischen
Realismus. Seine Figuren stattet Böll mit Vorlieben und Eigenarten aus, die er gut kennt.
Er versetzt sie nicht in eine andere Zeit oder einen anderen erkennbaren Raum. Daher
ist Böll immer wieder als Realist bezeichnet worden.

Günter Barton zeigt in dieser Lesung, wie zeitlos die Schriften Heinrich Bölls sein
können. Er liest Ausschnitte aus verschiedenen Erzählungen, Briefen, Gedichten und
anderen Schriften. Der sprachliche Vortrag Bartons fasziniert. Er lässt erleben, dass
Literatur nicht nur schön und spannend, sondern wahrer politischer Sprengstoff sein
kann. Ergänzt wird er durch den beeindruckend vielseitigen musikalischen Vortrag des
Musikers Lars Stoermer.

Gemeinsam erzählen und interpretieren sie Böll mit feiner, spitzer Zunge in Wort und
Ton. Neben den musikalischen Improvisationen stehen klassische Kompositionen, die im
Bezug zu den Texten von Heinrich Böll stehen.

Der Schauspieler Günter Barton war der erste Künstler, der am 15. Juni 2005 anlässlich der Eröffnung des Bürgerhauses Finkenkrug mit einer musikalischen Lesung „Zwischen ‚Berlin und Wien“ auftrat. Er gehört durch seine langjährige Erfahrung zu jenen
vielseitigen Künstlern, die sowohl Theater, Film und Fernsehen als auch Hörbuchproduktionen bestens kennengelernt haben. Darüber hinaus ist er ein leidenschaftlicher Vorleser von literarischen Texten, deren Inhalte er mit szenischen und musikalischen Elementen ergänzt.

Lars Stroermer spielt Saxophon, Bassklarinette, Flöte und Klarinette und komponiert.
Sein Repertoire umfasst sowohl Jazz als auch klassische Musik. Neben zahlreichen
Auftritten in unterschiedlichsten musikalischen Bereichen und Ensembles, arbeitet er
regelmäßig mit SchauspielerInnen zusammen, mit denen er musikalische Lesungen
aufführt.

Beginn: 20.00 Uhr
Einlass: 19.15 Uhr
Eintritt: 18€, erm. 15€ (SchülerInnen, Studierende, Schwerbehinderte)

Reservierungen unter: info@buergerverein-finkenkrug.de oder unter 03322-12 47 310

Samstag, 14. November 2026, 20.00 Uhr – Konzert mit Monsieur Pompadour – Jazz Manouche (Sinti Swing)

Foto: Lena Giovanazzi

Im Sommer 2014 verschlug es den französischen Bohèmien Monsieur Pompadour nach
Berlin. Zu dem illustren Kreis seiner rauschenden Feste gehörten ein singender Belgier,
ein ungarischer Geiger, ein äußerst schweigsamer Bassist und ein adeliger
Gitarrenvirtuose. Sie gründeten eine Band und überzeugen seither mit Chansons und
Songs über das Leben und die Liebe, vierstimmig gesungen und interpretiert im Stil ihrer
Idole Django Reinhardt und Stephane Grappelli. Zum Einstand verlieh ihnen Monsieur
Pompadour die Ehre seines wohlklingenden Namens und verschwand dann als blinder
Passagier auf einem Luxusdampfer.

Jazz Manouche (oder auch Sinti Swing) etablierte sich ca. 1930 in Paris durch das
legendäre Quintette de Hot Club du France. Die Hauptprotagonisten waren der Gitarrist
Django Reinhardt, ein Angehöriger der Manouches, der in Frankreich lebenden Sinti, und
der französische Geiger Stéphane Grappelli. Es entstand ein eigenständiges
europäisches Genre, das sich vom amerikanischen Swing unterschied und weltberühmt
wurde. Charakteristisch ist die perkussive Gitarrenbegleitung, genannt „La Pomp“, die der
Musik ihren unnachahmlichen Swing Drive gibt. In der jüngeren Vergangenheit scheint es,
als erlebe der Swing Manouche besonders in Berlin wieder eine Phase besonderer
Aufmerksamkeit. Seit 2014 ist „Monsieur Pompadour“ ein fester Bestandteil dieser Szene.


Besetzung:

Ernesto- voc, guit
Ferenc Hegedütok- viol, voc, singin saw
Florian von Frieling- guit, mand, voc
Antti Virtaranta- bass, voc


www.monsieurpompadour.de

Presse:
„eine hinreißende Sommerplatte“ „tiefe Liebe zum Sinti- Swing, mitreißende Lebenslust
und auch viel Humor klingen aus jeder Note…“ MDR Kultur zum Album „En Route“
„Monsieur Pompadour hat Musik im Gepäck, die fast alles kann. Mal lehnen sich die
Zuschauer zurück, mal wollen Füße und Seele tanzen. Und schon beim nächsten Stück
lauschen die Gäste der Geschichte zur Melodie…Die Berliner Musiker schaffen mit ihrer
Musik Vertrautes und etwas ganz Neues. Den Jubel des Publikums haben Sie sicher.“
Rheinische Post.

Hörbeispiele:

Eintritt: 22€, erm. 18€ (SchülerInnen, Studierende, Schwerbehinderte)
Einlass: 19.15 Uhr

Reservierungen unter: info@buergerverein-finkenkrug.de oder 03322 – 12 47 310

19. Juni 2025 , 19.00 Uhr – Finkenkruger Lesereihe: Lesung und Gespräch: Nina Bussmann liest aus ihrem Roman „Drei Wochen im August“. Moderation: Annette Mingels

Foto: Heike Steinweg Suhrkamp Verlag

Gefördert durch:

Ein abgelegenes Ferienhaus an der Atlantikküste: Hier will Elena mit ihren Kindern drei unbeschwerte Wochen verbringen. Ihr Mann ist zuhause in Deutschland geblieben, die Ehe läuft nicht gut. Dafür hat Elena die Babysitterin Eve und eine Freundin der dreizehnjährigen Tochter mitgenommen. Doch was als entspannte Auszeit beginnt, wird immer stärker bedroht – von innen wie von außen. Und dann verschwindet eines der Mädchen spurlos.

„Nina Bussmann gelingen meisterhafte, präzise Beschreibungen in einer kunstvollen und gleichzeitig klaren Sprache.“ Deutschlandfunk Kultur

»[Drei Wochen im August]entfaltet einen Sog wie die Brandung des Atlantiks.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Nina Bussmann, geboren 1980 in Frankfurt am Main, lebt in Berlin und im Wendland. Sie veröffentlichte die Romane Große Ferien (2012), Der Mantel der Erde ist heiß und teilweise geschmolzen (2017), Dickicht (2020) sowie das Hörspiel Das Brechen der Brote (2023).

Beginn: 19.00 Uhr
Einlass: 18.15 Uhr
Eintritt: 8 Euro

Reservierungen unter: Tel.: 03322 1247310, oder unter: info@buergerverein-finkenkrug.de

21. Juni 2025, 18.00 Uhr – Konzert mit manifest potsdam – Klezmer Musik

Foto: Lehnitz Wenzel

Gegründet 1973 als – wie es seinerzeit hieß – zentrale Kulturgruppe der Pädagogischen Hochschule Potsdam, entwickelte manifest mit seinen fünf (nichtjüdischen) Mitgliedern seit Beginn der 90er Jahre eine regional anerkannte Interpretation jiddischer (oder auch Klezmer-)Musik.

Das Repertoire der Gruppe umfasst vor allem Lieder und Tänze der Juden Osteuropas. In ihrem Programm „Mit Tränen aber kann man keine Tränen stillen“ erzählen sie eine fiktive jüdische Lebensgeschichte, inspiriert von Briefen, Erzählungen und Texten des jüdischen Autors Joseph Burg. Ihr Repertoire umfasst darüber hinaus jiddische Lieder, Geschichten und Tänze zu allen Lebens-Gelegenheiten. Zur Gruppe gehören Marian Herrmann (Bass), Holger Kapp (Gitarre, Mandoline, Gesang), Harald Petzold (Fidl (Violine, Viola), Gesang), Marcus Pilarski (Cello, Gesang) und Thomas Wehling (Gitarre, Gesang, Percussion). Klezmer(-Musik): Klezmer ist eine aus dem osteuropäischen (aschkenasischen) Judentum stammende Musiktradition. Sie entwickelte sich um das 15. Jahrhundert herum als eine Tradition weltlicher (nichtlithurgischer) jüdischer Musik und wurde von Klezmorim genannten Volksmusikanten gespielt. Wegen ihres fahrenden Lebensstils wurden sie allerdings von den eigenen Rabbinern eher verachtet und entwickelten Klezmer so zu einer Musik des jiddischen Schtetls. Hauptinstrumente waren zunächst Violine (jidd. Fidl), Hackbrett (jidd. Tsimbl), Kontrabass, Cello und Flöte, später Klarinette und Percussionsinstrumente.

Das Repertoire umfasst vor allem Stücke, die auf Hochzeiten und Volksfesten gespielt wurden. Für viele Zuhörer faszinierend an dieser Musik ist die Verbindung von (musikalischer) Ekstase und menschlicher Verzweiflung. Wichtige musikalische Formen sind als Tänze die mehrteiligen, oft zwischen Moll und Dur wechselnden Freylekhs (von jidd. a freylikhs shtikele = ein fröhliches Stückchen), Bulgar (ein Rundtanz) oder Nigun (wurde vor allem für die Chassiden gespielt) sowie die oft einfachen jiddischen Lieder. In Deutschland wird Klezmer seit Beginn der 70er Jahre im Zuge des sogenannten Folk-Revivals wieder verstärkt aufgeführt und gehört, hier allerdings in erster Linie als Sparte der Welt-Musik. Heute gibt es eine Reihe von Klezmer-Gruppen, deren stilistische Bandbreite von originalen Aufführungspraktiken bis hin zur Kombination mit Elementen des Jazz, Rock und Pop reichen. Zahlreiche Komponisten ließen sich von Klezmer inspirieren (z.B. Leonard Bernstein, George Gershwin, Dmitri Schostakowitsch).

 Aktuelle Besetzung

  • Violine/Bratsche: Harald Petzold
  • Cello: Markus Pilarski
  • Bass: Marian Herrmann
  • Gitarre/Löffel: Thomas Wehling
  • Mandoline/Gitarre: Holger Kapp
  • percussion/Gitarre: Holger Kempa

Eintritt: 10€

Einlass: 17.15 Uhr

Reservierungen unter: info@buergerverein-finkenkrug.de oder unter 03322-12 47 310

Samstag, 12. Juli 2025, 15.00 Uhr bis 24.00 Uhr – Jubiläumssommerfest des Bürgervereins Finkenkrug e.V. im Garten des Bürgerhauses

Herzliche Einladung zum Jubiläums-Sommerfest des Bürgervereins Finkenkrug! Wir feiern 25 Jahre Bürgerverein Finkenkrug e.V und 20 Jahre Kulturveranstaltugen im Bürgerhaus!

Trotz Regen; Unser Fest findet statt. Wir haben Zelte aufgebaut.

Programmänderung; Leider ist die Sängerin der Band „Falkensession‘ erkrankt und kann nicht auftreten. Der Auftritt der Band muss daher leider entfallen.

Dafür beginnt der Auftritt der Band „Zwo – Deine Wohnzimmerband“ bereits um 19.00 Uhr.

Programm:

15.00 Uhr: Beginn des Sommerfestes

ab 15.00 Uhr: Diashow: 25 Jahre Bürgerverein Finkenkrug und 20 Jahre Kulturveranstaltungen (alle 20 Minuten im Veranstaltungsraum des
Bürgerhauses)

15.30 Uhr: Begrüßung (im Garten)

ab 15.30 Uhr bis ca. 20.00 Uhr: Outdooraktivitäten, Schnitzeljagd
und Bastelstraße für Kinder von 0 bis ca 12 Jahren mit „Freizeit in Falkensee“

16.00 Uhr: Tanzensembles Sleekys und Code of Member der Tanzschulen Schuh und Broadway (bis ca. 16.30 Uhr)

17.00 Uhr: Darbietung der Musikschule Fröhlich (ca. 15 Minuten)

17.30 Uhr: Jazz- und FunkbandFalkensession“ der Musik- und Kunstschule Havelland (bis ca. 18.15 Uhr)

Der Auftritt entfällt leider wegen Erkrankung der Sängerin

19.00 Uhr: „Zwo – Deine Wohnhzimmerband

ab ca. 22.15 Uhr – Disko

Kaffee und Kuchenbuffet
Kleinkunst im Garten
Bierausschank und alkoholfreie Getränke
Grill mit Würstchen
Salatbuffet

Spenden werden erbeten