Samstag, 9. November 2024, 18.00 Uhr: „Adressat unbekannt“ – Szenische Lesung aus dem Briefroman von Katherine Kressmann Taylor mit den Schauspielern Nicolás Artajo und Hugo Grimm

Begleitet von Vera Claus am Klavier mit Musik von Fanny Hensel und Clara Schumann
Regie: Iris Artajo

Eine Veranstaltung der Vorbereitungsgruppe Stolpersteine Falkensee und Umgebung und des Bündnisses gegen rechts

Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten.

Die Veranstaltung ist ausverkauft. Es werden nur noch Plätze auf der Warteliste vergeben! Anfragen bitte an info@stolpersteine-falkensee.de.

„Adressat unbekannt“, erstmals 1938 veröffentlicht, ist ein literarisches Meisterwerk von beklemmender Aktualität. Gestaltet als Briefwechsel zwischen zwei Freunden, dem jüdischen Galeristen Max Eisenstein aus Kalifornien und seinem deutschen Geschäftspartner und Freund Martin Schulse, der Ende 1932 mit seiner Familie nach Deutschland zurückkehrt, um das Deutsche Reich neu mitzugestalten, erlebt man die systematische Entfremdung und die Auswirkungen, die der Nationalsozialismus in jedem von ihnen auslöst.

„Gewohnheiten beginnen als Spinnfäden und enden als Drahtseile“ sagt ein chinesisches Sprichwort. In einer Zeit, die empfänglich ist für neue totalitäre Schwingungen in unserer Gesellschaft, zeigt dieser Briefwechsel wie schnell man sich in einem Labyrinth verlieren kann, aus dem es (wenn man nicht wachsam ist) kein Entrinnen mehr gibt.

Kathrine Kressmann Taylor (1903-1996) arbeitete nach dem Studium als Journalistin und Werbetexterin. 1938 veröffentlichte sie in der New Yorker Zeitschrift Story den Briefroman Adressat unbekannt, der wohl auf einigen tatsächlich geschriebenen Briefen beruht. In einer Besprechung der New York Times Book Review hieß es: „Diese moderne Geschichte ist die Perfektion selbst. Sie ist die stärkste Anklage gegen den Nationalsozialismus, die man sich in der Literatur vorstellen kann.“ Die späte Veröffentlichung in Deutschland im Jahre 2000 kam einer literarischen Sensation gleich.

Nicolás Artajo spielte in über 30 Film- und Fernsehproduktionen mit. Als Synchronsprecher wirkte er in hunderten Kinofilmen und Serien mit. Für zahlreiche seiner Hörbuch-Lesungen wurde er für den Deutschen Hörbuch-Publikumspreis und den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert und ausgezeichnet. 2021 erhielt er für das Hörspiel „Der kleine Prinz“ die Goldene Schallplatte. Für den Disney-Channel moderierte er einige Jahre lang die Bastelsendung „Art Attack“.

Hugo Grimm wurde in Tansania geboren und studierte Schauspiel in Stuttgart. Nach erfolgreichem Abschluss und einigen Theaterengagements zog es ihn vor die Kamera nach Berlin, wo er seine erste TV-Serienhauptrolle beim ZDF übernahm. Es folgten zahlreiche Auftritte unterschiedlichster Art sowohl in Haupt- wie Nebenrollen. Aber auch dem Theater blieb Hugo treu und spielte unter anderem am Berliner Schloßparktheater. Er lebt derzeit mit seiner Familie in Berlin und Brüssel.

Iris Artajo wuchs in verschiedenen Ländern und Sprachen auf. Ihre Schauspielausbildungabsolvierte sie in Paris und Berlin. Sie arbeitete an verschiedenen Theatern in Berlin bevor sie 1998 die Theatergruppen „Las Tres Lolas“ und „Artres“ gründete. Schwerpunkt ihrer Regiearbeit liegt in der Verbindung zwischen Literatur, Musik und Theater. Außerdem ist sie als Sprecherin und als Synchronregisseurin und Dialogbuchautorin in vielen Produktionen bei Film und Fernsehen tätig.

Vera Claus studierte in Moskau Klavier und Komposition und arbeitete für das jüdische Theater als musikalische Leiterin und Pianistin. Sie lebt seit vielen Jahren in Berlin und begleitete seitdem zahlreiche Künstler/Innen mit ihrem Klavierspiel. Seit 1998 ist sie maßgeblich an der Entwicklung der Literarisch-Musikalischen-Theater Produktionen von Iris Artajo beteiligt.

16. November 2024, 20.00 Uhr – Konzert mit den „Three Aces“ – Felix Zöllner Trio (Blues und Artverwandtes)

Foto: Privat

Felix Zöllner (voc/hca/g)
Chris Rannenberg (p/voc)
Freimuth „Freddie“ Fischkal (g/voc)

Felix Zöllner kommt aus der „Frankfurter Schule“ um Bernd Simon und Mojo Kilian. Er hat sich aus dem Windschatten dieser Herren gelöst, als er Anfang dieses Jahrtausends nach Berlin kam und auf Chris Rannenberg und die vielen Gestalten der Berliner Bluesszene traf. Unter anderem auch Freimuth „Freddie“ Fischkal, mit dem sich eine musikalische Freundschaft entwickelte.

Trotz der folgenden Umzüge Felix‘ nach München und zurück nach Frankfurt gibt es immer wieder gemeinsame Auftritte mit Freddies Band, den „Dynacasters“.

Aktuell ist Felix in Frankfurt und Umgebung aktiv und glänzt mit hervorragenden neueren Aufnahmen (zuletzt „El Chango Surf – The Grand Pantalons“)

Freddie Fischkal agiert als Blues-Gitarrist seit langer Zeit in verschiedenen Berliner Bands, in den frühen 80ern bis in die 90er Jahre als Bandleader der „Eb Davis Blues Band“. Nebenher als gefragte Aushilfe bei befreundeten Bands spielte er praktisch in allen Blues, Soul und Rock’n’Roll Bands aus Berlin (wie u.a. Nick Katzman Band, Wayne Martin, Queen Yahna usw.). Und auch immer wieder mit Guitar Crusher, woraus in den letzten Jahren eine regelmäßige Zusammenarbeit wurde.

Aus den Seitenprojekten „The Dynacasters“ und den „Jivin’ Jewels“ entstanden Mitte der 90er Jahre feste Bands – letztere war bis zu seinem Tod Begleitband der Piano-Legende Little Willie Littlefield.

Beide Bands dienen auch als Backup für diverse Frontleute aus der deutschen Bluesszene, aber v.a. für internationale Musiker, die in Europa touren. Ein paar Namen: Lazy Lester, Chicago Pete, Henry Heggen, Aron Burton, Lester Davenport, H-Bomb Ferguson, Mojo Buford, Johnny Dyer, Teeny Tucker, Johnny Yarddog Jones, Doug Jay usw..

Und da kommt Chris Rannenberg ins Spiel …

Weil er als alter Kumpel von Freddie natürlich auch in diesen Bands mitspielen musste. Ganz einfach deshalb: wenn man in Deutschland (und zwischendurch auch in Chicago, Münster oder sonst wo) einen Bluespianisten braucht, fragt man zuerst Chris!

Chris Rannenberg kann man ohne Weiteres als eines der Urgesteine des Blues in Deutschland nennen. Immer wieder eine zentrale Figur in den verschiedenen hervorragenden Bluesgemeinschaften, wie Osnabrück oder Berlin. International geachtet, spielte Chris live und auf CDs mit zahllosen Blues-Musikern – und immer mit gleicher Intensität, fachlichem Tiefgang und Spielfreude.

Dabei ist Chris Rannenberg aber nicht nur Sideman, sondern hat auch ein beachtliches Soloprogramm, mit dem er die verschiedenen Blues-Stile beackert. Darüber hinaus hat er sich in den letzten Jahren als Produzent von verschiedenen CD-Produktionen betätigt.

Im Trio tun sich nun die drei Asse zusammen, um aus ihrem Fundus ein abwechslungsreiches Programm mit alten Bluesnummern, selten gehörten Juwelen der R&B-Geschichte und eigenen Stücken zu verschmelzen.

Hörbeispiele (mit Grand Pantalons):

Einlass: 19.15 Uhr
Einritt: 20€

Reservierungen unter: 03322-12 47 310 oder info@buergerverein-finkenkrug.de

29./30. November 2024 – Workshop: Kreative Vokalarrangements keltischer Folksongs und Abschlusskonzert mit Kerstin Blodig

Der Workshop sowie das anschließende Konzert mussten krankheitsbedingt ausfallen und werden nun nachgeholt.

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Foto: Yasir Kalaila

In diesem Workshop geht es darum, Folksongs mit viel Spaß in der Gruppe zu singen und zu arrangieren. Wir beginnen mit Stimmtraining zum Aufwärmen und Lockern (Gesangstechnik), dann nehmen wir uns ein Lied vor und beschäftigen uns mit Phrasierung, Textinterpretation und folksong-typischen Melodieverzierungen. Wir arrangieren gemeinsam das Lied so abwechslungsreich wie möglich, z.B. durch den Wechsel von Sologesang, Unisonogesang, Mehrstimmigkeit, versetzten überlappenden Stimmen und Improvisation. Außerdem gehen wir der oft gestellten Frage nach, wie man Harmoniestimmen findet. Über einen in der keltischen (und skandinavischen) Musik so oft vorkommenden Bordun üben wir, Konsonanzen und Dissonanzen zu erkennen und genüsslich zu singen.

Dieser Workshop vermittelt keine Masse an neuen Liedern, sondern konzentriert sich auf das Arrangieren einiger weniger Songs. Das Ziel des Workshops ist, den Sänger*innen Motivation und Spaß am Bearbeiten ihrer eigenen Lieblingslieder zu vermitteln. Notenkenntnisse sind nicht erforderlich, dafür aber ein gutes Gehör und Spaß an der Musik.

Kosten pro Person 140,- € (ohne Verpflegung)
Maximale Teilnehmer*innenzahl: 14 Personen.

Um die Teilnahme am Workshop zu garantieren, bitten wir um baldige Überweisung der Kursgebühr. Die Plätze werden nach der Reihenfolge der Anmeldung und Überweisungen vergeben.

Anmeldung bei Kerstin Blodig: kerstinblodig@aol.com oder telefonisch unter
Tel. 0171 2861967 www.kerstinblodig.com

Programm:
Fr. 29. November 2024
19.00 – 22.00 Workshop

Sa. 30. November 2024
11:00 – 13:00 Workshop
13:00 – 14:30 Mittagspause – Essensmöglichkeit im nahegelegenen Restaurant Steakhouse Mendoza, Karl-Marx-Str. 57.
14:30 – 18:30 Workshop

20:00 – ca. 22:00 Kleines Konzert mit Kerstin Blodig, den Workshopteilnehmer*innen und Gästen

Das Bürgerhaus Finkenkrug stellt zwischendurch Getränke und Snacks gegen einen kleinen Obolus zur Verfügung.

Kerstin Blodig gilt international als eine der wichtigsten Interpretinnen skandinavischer und keltischer Weltmusik. Sie ist Gründungsmitglied der Gruppen Touchwood, Norland Wind und Talking Water.Ihre norwegischen Wurzeln zeigt sie nicht nur im Duo Kelpie, sondern auch in ihrem Soloprogramm und in ihrem pan-skandinavischen Frauentrio Huldrelokkk. Mit ihren verschiedenen Projekten hat sie 19 CDs aufgenommen, produziert und co-produziert. Nach drei von der Presse hochgelobten Soloalben, von denen die Debut CD Valivann mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurde, debütierte sie auf dem renommierten audiophilen Label „Stockfisch“ mit der Super-Audio-CD „Out of the Woods“, die nicht nur unter der High-End Zuhörerschaft für hervorragende Kritiken gesorgt hat. Kerstin ist offizielle Repräsentantin („Endorserin“) von Gibson Guitars.

7. Dezember 2024, 20.00 Uhr – Mckinley Black’s Acoustic American Christmas

Foto: Peggy Rasch

Die amerikanische Singer-Songwriterin Mckinley Black bringt ihre Acousstic Christmas Show zusammen mit ihren Freunden auf unsere Bühne: Vladi (Gitarre), Thomas Hoppe (Kontrabass) und Kat Baloun (Gesang und Mundharmonika).

Die vier Künsterlinnen und Künstler werden typische amerikanische Weihnachtssongs präsentieren mit einem Blues-Twist. Dies ist ein Abend mit zwei dynamischen, lustigen und unterhaltsamen amerikanischen Frauen, die das Herz erobern und die Seele zum Lächeln bringen.

Eintritt: 22€

Reservierungen unter: info@buergerverein-finkenkrug.de oder 03322-12 47 310

25. Januar 2025, 20.00 Uhr – Konzert mit „SAVOY SATELLITES Quartett und Siri Svegler“ – Swing aus Berlin


Foto: Marilyn de Polignac

Das Konzert ist ausgebucht!

Swing ist die Musik der 30er und 40er Jahre, als Jazz noch Pop, als der Film schwarz-weiß, und das Leben bunt war. Der Savoy Ballroom bleibt das Symbol der Swing-Ära und ein Ort, an dem Menschen zusammen tanzen und feiern konnten – unabhängig ihrer Herkunft.
Seit 2012 sind die Savoy Satellites vor allem in Berlin und Deutschland unterwegs – meist im Quartett oder als All Stars im Oktett.
Die Savoy Satellites haben und sorgen für gute Laune. Sie spielen energetische Rhythmen für Lindy Hop-Liebhaber und Jazzfreunde. Das Quartett um die Sängerin Siri Svegler ist inspiriert vom Nat King Cole Trio und lässt die Songs von Billie Holiday, Ella Fitzgerald und natürlich Nat King Cole wieder lebendig werden.
Die Savoy Satellites spielen Swing vom Feinsten – positiver Eskapismus für Genussmenschen.


Die Band im einzelnen:   
Kenneth Berkel (p)
Fredi Gebhardt (g)
Heiko Grumpelt (b)
Siri Svegler (voc)

Hörbeispiele:


Einlass: 19.15 Uhr

Eintritt: 24€

Reservierungen unter: info@buergerverein-finkenrkug.de oder unter 03322-12-47 310

Samstag, 8. Februar 2025 10.00 – 14.00 Uhr – Obstbaumschnittkurs im Bürgerhaus Finkenkrug

Auch in diesem Jahr findet im Bürgerhaus unter der bewährten Leitung von Detlef Redlich wieder ein Obstbaumschnittkurs im Bürgerhaus statt. Weitere Einzelheiten finden Sie hier.

Die Kursgebühr beträgt 30€¶. Die Teilnehmrzahl ist auf 10 Personen begrenzt.

Anmeldungen bitte unter detlef.redlich@gmx.de

Mitzubringen sind: Gartenschere, Arbeitshandschuhe und warme gartengemäße Kleidung.

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22. Februar 2025, 20.00 Uhr – Konzert mit „Rotatonics“

Foto:Lefpeg Lowdet/Grafik: Lars Schneider

Rotatonics sind:

Marie-Elsa Drelon (Madame Désastres)
– Piano, Orgel, Gesang
– Trio Mattar, Quintet Yira Yira, Septissimo, Trio Tritangulo, Das MitSing DIng

Carsten Wegener (Monsieur Desert)
– E- und Lapsteel-Gitarre, singende Säge, Mundharmonika, Soundcollagen, Gesang
– 17 Hippies, Shmaltz, Tants in Gartn Eydn, the Beatitudes, Lüül Band

Die Rotatonics spielen ihre völlig eigene Mischung aus Filmmusik, Tango, Chanson und Klassik, verbunden durch frei improvisierte Zwischenspiele. Ihre Stücke sind instrumentiert mit Piano und E-Gitarre, aber auch mit Instrumenten wie Singender Säge, Lapsteel-Guitar und Mundharmonika. Sie begeistern ihr Publikum nicht nur durch ihre Virtuosität und eingängige Melodien, sondern auch durch die ungewöhnliche Instrumentierung und Art des Miteinander-Musizierens: 

Rotatonics sind für mich eine Entdeckung – eine wunderbare Kombination davon, wie ich Musik auf hohem Niveau hören und sehen kann. Marie Elsa Drelon, virtuose Pianistin und der Multiinstrumentalist Carsten Wegener mit Gitarre, Lapsteel, Singender Säge feiern auf der Bühne die gemeinsame Liebe zur Musik von Nino Rota und zum Tango. 

Es ist mir eine große Freude, der Musik zu folgen, zu hören, wie die Führung wechselt, wie tiefe Gefühle sich breit machen, eingerahmt werden von Geräuschen und Dialogen großer Fellini-Filme. Und bitte: Öffnen Sie Ihre Augen und Ihr Herz. Die beiden musizieren mit Blicken, Gesten und einer Spannung im Körper, die Lust, Leidenschaft und Humor als permanente Gaben einem dankbaren Publikum offerieren. 
Bravo!“
Karin Kirschner, Berlin

Im November 2023 erschien das erste Album der Rotatonics „The Lost Key Album“, ein musikalisches Roadmovie mit Spoken Word-Passagen, Sound Design und Film-Athmosphären, begleitet von Kompositionen von Nino Rota und Rotatonics Originalen, inspiriert durch die Filme von Federico Fellini – Eine Odyssee durch innere und äußere Welten, eine verschlungene Reise zurück zu dem Punkt, wo alles begann.

Das Lost Key Album aus dem Jahre 2024 mit Tangos, Milongas und Chansons ist für den Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik nominiert!

Hörbeispiele:

Einlass: 19.15 Uhr
Eintritt: 18€

Reservierungen unter: info@buergerverein-finkenkrug.de oder unter 03322-12-47 310

15. März 2025, 20.00 Uhr – Konzert mit Marili Machado: El canto que nos une (Das Lied, das uns eint). Als Gast: Lautaro Rossi Machado

Foto: Marcella Russarabarian

Marili Machado gehörte im Jahr 2005 zu den ersten Künstlerinnen, die im Bürgerhaus auftraten. Anlasslich des 20jährigen Jubiläums unserer Kulturveranstaltungen freuen wir uns sehr, dass sie auf ihrer Tournee 2025 durch Deutschland und Frankreich auch wieder in Finkenkrug Station macht.

Marili Machado ist eine der herausragendsten Interpretinnen der Musik Argentiniens. Sie verzaubert mit ihrer Stimme und nimmt das Publikum mit in die Vorstädte von Buenos Aires, den subtropischen Norden Argentiniens und die Weiten der Pampa. Oft und nicht zu unrecht wird sie mit Mercedes Sosa verglichen und verzaubert das Publikum mit ihrer ausdrucksvollen Stimme. Marili ist seit 1993 auf Tourneen zu hören, die sie rund um den Globus führten. Auch wurde sie als bestes Tangosängerin Argentiniens ausgezeichnet und ist in den großen Tangoshows von Buenos Aires zu hören.

Mit dabei ist diesmal ihr Sohn Lauturo (Tato) Rossi Machado, Liedermacher und Musiker. Zwischen beiden entsteht ein Dialog, ein Austausch musikalischer Figuren, in dem sich beide von ihren Lieblingstiteln, seien es Boleros, Tangos bis hin zu Balladen und Folklore leiten lassen.

Einlass: 19.15 Uhr

Eintritt: 18€

Reservierungen unter: info@buergerverein-finkenkrug.de oder unter 03322-12-47 310

5. April 2025, 20.00 Uhr – Klassikkonzert mit dem Duo Inventio

Foto: Promo

Das Konzert muss leider wegen Krankheit entfallen und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Ulrich Roloff (Flöte)
Johannes Mirow ( Violoncello)

Einen Streifzug durch die Welt des Tangos unternimmt das 1999 gegründete Duo Inventio mit Ulrich Roloff und Johannes Mirow. Das Duo steht seit jeher für extravagante Arrangements und außergewöhnliche Darbietungen. Zu Gehör kommen Klassiker aus der
Welt des Tangos von Astor Piazzolla, Jakob Gade, Eduardo Arolas, Ángel Gregorio Villoldo Arroyo und vielen anderen.

Ulrich Roloff, geboren in Berlin, konzertiert im In- und Ausland als Solist und Ensemblemusiker z.B. im Duo mit Harfe (Duo Élysée) oder mit Subkontrabassflöte (Duo Contra P). Seine Vorlieben gelten – insbesondere bezogen auf die Musik Johann Sebastian Bachs – außergewöhnlichen Instrumentalbesetzungen, wie z.B. die Begleitung durch japanische Koto-Spieler; oder auch sehr speziellen Arrangements, in denen er etwa die Bachschen Inventionen als Duo Flöte/Violonello, oder die Goldberg-Variationen als Quartettfassung (Flöte/Klarinette/Viola/Violoncello) präsentiert. Roloff unternimmt Konzertreisen durch ganz Deutschland, so wie ins Ausland (z.B. Japan, China, Russland, Polen, Schweiz). Er ist Gast auf Musikfestivals und in Konzertreihen (u.a. Festival „Nippon to Asobo“ in Kyoto, Musiktage Salzgitter, Reihe Wartburgkonzerte von DeutschlandRadio, Reihe Potsdamer Hofkonzerte im Neuen Palais, Öschelbronner Musikfestwoche, Konzert beim Bundespräsidenten in Schloss Bellevue) und gab häufig Konzerte in der Philharmonie Berlin, die durch CD und zahlreiche Rundfunkaufnahmen dokumentiert sind.
Neben seiner Konzerttätigkeit widmet er sich auch kompositorischen Aufgaben (1995
Uraufführung einer Komposition für Flöte solo in der Berliner Philharmonie).
Bereits mit 16 Jahren – inzwischen auch auf Bundesebene mehrfacher Preisträger im Wettbewerb „Jugend musiziert“ – wurde er in die Klasse von Prof. Dr. Hans-Peter Schmitz (Soloflötist Berliner Philharmonisches Orchester) zunächst an das Julius-Stern-Institut in Berlin aufgenommen, setzte dann später sein Studium an der damaligen Hochschule für Musik in Berlin fort. Nach mehrjährigem Studienaufenthalt in London an der Guildhall School of Music bei Peter Lloyd (Soloflötist London Symphony Orchestra) schloss er seine musikalische Ausbildung mit ergänzenden Studien bei Andreas Blau (Soloflötist Berliner Philharmonisches Orchester) in Berlin ab. Die wesentliche musikalische Prägung verdankt er der Zusammenarbeit mit seinem Vater, dem Pianisten Helmut Roloff. Unter anderem sei als Besonderheit im Flötenspiel Ulrich Roloffs seine außergewöhnliche Technik der Zirkularatmung erwähnt.

Johannes Mirow, Stellvertretender Solo-Cellist der Deutschen Oper Berlin und Träger des Titels „Kammermusiker der Deutschen Oper Berlin“, wurde in Braunschweig geboren. Nach dem Abitur studierte er bei Prof. Wolfgang Boettcher an der Hochschule der Künste Berlin (heute: Universität der Künste) und besuchte Meisterkurse u.a. bei David Geringas, Natalia Gutman, Siegfried Palm und dem Alban Berg Quartett. Der mehrmalige 1. Preisträger bei „Jugend musiziert“ war Solo-Cellist in verschiedenen überregionalen Jugendorchestern (u.a.
Niedersächsisches Jugendsinfonieorchester, RIAS-Jugendorchester).
Nach Engagements bei den Düsseldorfer Symphonikern (Deutsche Oper am Rhein) und als SoloCellist im Philharmonischen Staatsorchester Bremen wurde er 1995 Mitglied des Orchesters der Deutschen Oper Berlin.
Seit 2009 ist Johannes Mirow Mitglied des Festspielorchesters der Bayreuther Festspiele.
Er ist Mitglied des Streichquartettes der Deutschen Oper Berlin und spielte in verschiedenen
Kammermusikformationen u.a. mit Mitgliedern der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und der Pianistin Maria Littauer. Daneben tritt er als Solist auf und gibt Konzerte mit dem
Kammerorchester der Deutschen Oper Berlin, dem Kammerensemble Classic Berlin und dem Kammerensemble modern der Deutschen Oper Berlin (u.a. Festival „Viva Vivaldi“ Istanbul und Festival für Zeitgenössische Musik COMA Madrid).
Weiterhin wirkt er regelmäßig als Continuo-Cellist und Solist mit dem Violoncello piccolo im
Bach-Collegium Berlin in den Kantate-Gottesdiensten und anderen Konzerten in der KaiserWilhelm-Gedächtniskirche mit.
Beim Landesjugendorchester Berlin ist Johannes Mirow als Dozent der Cellogruppe ebenso für den musikalischen Nachwuchs tätig wie in der Vergangenheit bei der Deutsch-Skandinavischen Jugendphilharmonie und anderen Jugendorchestern.
Johannes Mirow war Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes Braunschweig.
Er hat diverse CD- und Rundfunkaufnahmen gemacht, die zum Teil preisgekrönt wurden

Einlass: 19.15 Uhr

Eintritt: 18€

Reservierungen unter: info@buergerverein-finkenkrug.de oder unter 03322-12-47 310

10. Mai 2025, 17.00 Uhr – Konzert mit Paul Batto und Robert Christian

Bei schönem Wetter OpenAir

Foto: Mirko Glaser

Paul Batto ist seit vielen Jahren eine feste Größe in der europäischen Szene. Obwohl er in traditionellen Genres verwurzelt ist, widersetzt er sich jeder Kategorisierung, vermischt Einflüsse und entzieht sich Etiketten. Paul ist ein produktiver Songwriter, Gitarrist und Sänger, der dem Zuhörer durch seine eindringlichen und zutiefst persönlichen Texte Einblicke in seine immer ruhelose Seele gewährt. Er hat Geschichten zu erzählen und sie kommen in Form von Liedern in vielen Formen und Farben.

Sein Sohn Robert Christian ist ein „Meister der Stratocaster“ – gekennzeichnet durch seinen einzigartig geschmackvollen und gefühlvollen Stil. Seine unheimliche Fähigkeit, sich gleichzeitig anzupassen und hervorzustechen, macht jedes gute Lied sofort besser. Eine einzigartige Gitarrenstimme. Dank ihrer gemeinsamen musikalischen Sensibilität, Einflüsse und Geschmäcker gelingt es Paul Batto und Robert Christian, eine breite Palette von Stimmungen und einen ganz eigenen Sound zu kreieren.

Einlass: 16.15 Uhr

Eintritt: 18€

Reservierungen unter: info@buergerverein-finkenkrug.de oder unter 03322-12-47 310