Der Zweck des Vereins ist die Pflege, der Erhalt und der Ausbau des Ortsteils Finkenkrug in der Stadt Falkensee unter besonderer Beachtung der geschichtlichen, kulturellen und denkmalgerechten Behandlung der alten Siedlung Kolonie Finkenkrug von 1899.
Zwei engagierte Falkenseer Musiker organisieren ab 16. April 2026 an jedem dritten Donnerstag im Monat im Bürgerhaus Finkenkrug einen kostenlosen Mitsingabend. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Einfach kommen, mitsingen und Spaß haben.
Unsere nächste Session findet am Donnerstag, dem 25. Juni 2026, 19.30 Uhr bis ca. 22.00 Uhr, statt. Nach dem Vorbild der Irish und Old Time Sessions wollen wir gemeinsam Musik machen: Die Musiker sitzen im Kreis und spielen der Reihe nach ein Stück. Alle anderen können begleitend mitspielen. Die Musikstile sind offen.
Die Session ist natürlich auch offen für Publikum. Wer zuhören möchte, ist herzlich willkommen.
Für Getränke ist gegen einen kleinen Obulus gesorgt.
Wir freuen uns sehr, das für 2025 abgesagte Konzert mit dieser wunderbaren Künstlerin nun in diesem Jahr nachzuholen!
Foto: Oldenburg
Cecilia Zabala ist eine argentinische Gitarristin, Komponistin, Sängerin und Gitarrendozentin. Seit 2006 führt sie Tourneen um die Welt und sie hat zehn Alben mit eigenen Songs, Arrangements und Instrumentalkompositionen veröffentlicht. Cecilia Zabala entwickelte eine eigene Form sich musikalisch auszudrücken – durch einen subtilen Dialog zwischen ihrer Gitarre und ihrer Stimme. Ihre Musik und ihre Texte erzählen von alltäglicher Schönheit, Respekt vor der Natur und von Chancengleichheit. Bei ihrer musikalischen Suche verbindet sie argentinische Folklore, Jazz, brasilianische Rhythmen und die Avantgarde des 20. Jahrhunderts. Im Jahr 2018 verlieh ihm das Kulturministerium Argentiniens den „Premio Nacional““ (Nationalen Preis), die höchste künstlerische und institutionelle Anerkennung des Landes.
Hörbeispiel:
Die argentinische Komponistin, Gitarristin und Sängerin gastiert bei uns im Rahmen ihrer Europa-Tour „Sacred Ritual“, bei der Cecilia ihre vielfältige Diskografie und die Musik aus ihrem neuen Album „Sacred Ritual“ präsentiert und das Kollaborationen mit Künstlern wie Juan Falú, Teresa Parodi, Miguel Cantilo und Javier Ruibal enthält. Das Konzert ist eine Feier des reichen musikalischen Erbes Lateinamerikas, interpretiert mit der Sensibilität und Virtuosität dieser herausragenden Künstlerin.
Bei jeder Aufführung verbindet Zabala Elemente der lateinamerikanischen Folklore mit zeitgenössischen Einflüssen und schafft so eine einzigartige Klanglandschaft, die sowohl ihre Wurzeln als auch ihre innovative Kreativität widerspiegelt. Zabala, bekannt für ihre Gitarrenkünste und ihre eindrucksvolle Stimme, nimmt das Publikum mit auf eine Reise durch verschiedene Stile und Rhythmen, von Milongas und Tangos bis hin zu Zambas und Chacareras. Ihre Kompositionen und Arrangements heben die Schönheit und Tiefe der Musik aus Südamerika hervor und bringen gleichzeitig persönliche und moderne Akzente ein, die ein weltweites Publikum ansprechen. Die Show verspricht ein intimes und emotionales Erlebnis zu werden, bei dem die Musik als kulturelle Brücke fungiert und die Universalität menschlicher Emotionen durch grenzüberschreitende Melodien und Rhythmen zeigt.
Einlass: 19.15 Uhr Einritt: 16€
Reservierungen unter: 03322-12 47 310 oder info@buergerverein-finkenkrug.de
Heinrich Böll (1917-1985) ist nicht nur als Nobelpreisträger und einer der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts bekannt, sondern vor allem als kompromissloser Verfechter einer kritischen Öffentlichkeit. Seine ständige politische „Einmischung“ stellt bis heute ein Vorbild gesellschaftlichen Engagements dar. Für ihn begann die Freiheit im Kopf.
Politische Wirkung erzielen Bölls Erzählungen dabei vor allem durch ihren sarkastischen Realismus. Seine Figuren stattet Böll mit Vorlieben und Eigenarten aus, die er gut kennt. Er versetzt sie nicht in eine andere Zeit oder einen anderen erkennbaren Raum. Daher ist Böll immer wieder als Realist bezeichnet worden.
Günter Barton zeigt in dieser Lesung, wie zeitlos die Schriften Heinrich Bölls sein können. Er liest Ausschnitte aus verschiedenen Erzählungen, Briefen, Gedichten und anderen Schriften. Der sprachliche Vortrag Bartons fasziniert. Er lässt erleben, dass Literatur nicht nur schön und spannend, sondern wahrer politischer Sprengstoff sein kann. Ergänzt wird er durch den beeindruckend vielseitigen musikalischen Vortrag des Musikers Lars Stoermer.
Gemeinsam erzählen und interpretieren sie Böll mit feiner, spitzer Zunge in Wort und Ton. Neben den musikalischen Improvisationen stehen klassische Kompositionen, die im Bezug zu den Texten von Heinrich Böll stehen.
Der Schauspieler Günter Barton war der erste Künstler, der am 15. Juni 2005 anlässlich der Eröffnung des Bürgerhauses Finkenkrug mit einer musikalischen Lesung „Zwischen ‚Berlin und Wien“ auftrat. Er gehört durch seine langjährige Erfahrung zu jenen vielseitigen Künstlern, die sowohl Theater, Film und Fernsehen als auch Hörbuchproduktionen bestens kennengelernt haben. Darüber hinaus ist er ein leidenschaftlicher Vorleser von literarischen Texten, deren Inhalte er mit szenischen und musikalischen Elementen ergänzt.
Lars Stroermer spielt Saxophon, Bassklarinette, Flöte und Klarinette und komponiert. Sein Repertoire umfasst sowohl Jazz als auch klassische Musik. Neben zahlreichen Auftritten in unterschiedlichsten musikalischen Bereichen und Ensembles, arbeitet er regelmäßig mit SchauspielerInnen zusammen, mit denen er musikalische Lesungen aufführt.
Im Sommer 2014 verschlug es den französischen Bohèmien Monsieur Pompadour nach Berlin. Zu dem illustren Kreis seiner rauschenden Feste gehörten ein singender Belgier, ein ungarischer Geiger, ein äußerst schweigsamer Bassist und ein adeliger Gitarrenvirtuose. Sie gründeten eine Band und überzeugen seither mit Chansons und Songs über das Leben und die Liebe, vierstimmig gesungen und interpretiert im Stil ihrer Idole Django Reinhardt und Stephane Grappelli. Zum Einstand verlieh ihnen Monsieur Pompadour die Ehre seines wohlklingenden Namens und verschwand dann als blinder Passagier auf einem Luxusdampfer.
Jazz Manouche (oder auch Sinti Swing) etablierte sich ca. 1930 in Paris durch das legendäre Quintette de Hot Club du France. Die Hauptprotagonisten waren der Gitarrist Django Reinhardt, ein Angehöriger der Manouches, der in Frankreich lebenden Sinti, und der französische Geiger Stéphane Grappelli. Es entstand ein eigenständiges europäisches Genre, das sich vom amerikanischen Swing unterschied und weltberühmt wurde. Charakteristisch ist die perkussive Gitarrenbegleitung, genannt „La Pomp“, die der Musik ihren unnachahmlichen Swing Drive gibt. In der jüngeren Vergangenheit scheint es, als erlebe der Swing Manouche besonders in Berlin wieder eine Phase besonderer Aufmerksamkeit. Seit 2014 ist „Monsieur Pompadour“ ein fester Bestandteil dieser Szene.
Besetzung:
Ernesto- voc, guit Ferenc Hegedütok- viol, voc, singin saw Florian von Frieling- guit, mand, voc Antti Virtaranta- bass, voc
Presse: „eine hinreißende Sommerplatte“ „tiefe Liebe zum Sinti- Swing, mitreißende Lebenslust und auch viel Humor klingen aus jeder Note…“ MDR Kultur zum Album „En Route“ „Monsieur Pompadour hat Musik im Gepäck, die fast alles kann. Mal lehnen sich die Zuschauer zurück, mal wollen Füße und Seele tanzen. Und schon beim nächsten Stück lauschen die Gäste der Geschichte zur Melodie…Die Berliner Musiker schaffen mit ihrer Musik Vertrautes und etwas ganz Neues. Den Jubel des Publikums haben Sie sicher.“ Rheinische Post.