Deutlich schlechtere Bahnanbindung von Finkenkrug ab Fahrplanwechsel Mitte Dezember 2015

Der Fahrplanwechsel ab 14. Dezember 2015 bringt für Finkenkrug und Brieselang deutliche Nachteile mit sich. Es fahren zwar weiterhin zwei Züge pro Stunde – aber von beiden Haltepunkten im Abstand von nur 19 Minuten, in Finkenkrug um x.19 und x.38. Dadurch entsteht ein 19/41-Minuten-Takt. Auf dem Rückweg vom Hauptbahnhof nach Finkenkrug ergibt sich mit Abfahrtzeiten um x.15 und x.37 ein 22/38-Minuten-Takt. Die Umsteigemöglichkeiten von und auf die Regionalexpresse der Linien 2 und 4 entfallen. Damit sind auch Jungfernheide und Bahnhof-Zoo ohne die S-Bahn nur noch im Stundentakt erreichbar. Zwischen 22.37 und 23.37 Uhr gibt es vom Hauptbahnhof künftig keinerlei Verbindung mehr nach Finkenkrug.

Gemeinsam mit den Brieselanger Pendlerinnen und Penlern sollten wir das nicht hinnehmen! Die Bahn-AG des Bürgervereins ruft daher alle Finkenkruger Pendlerinnen und Pendler auf, ihre Anregungen zu einer besseren Bahnanbindung auf der Seite https://www.falkensee-bewegt-sich.de/verkehrsentwicklungsplan-falkensee einzustellen und sich an der Online-Petition der Bürger für Brieselang zu beteiligen:
https://www.openpetition.de/petition/online/fuer-eine-bedarfsgerechte-regionalbahnanbindung-von-brieselang-und-finkenkrug.

Zudem werden wir gemeinsam mit unseren Mitstreitern in Gesprächen mit dem VBB und der Deutschen Bahn versuchen, für die zukünftigen Fahrplanwechsel Verbesserungen zu erreichen und nach Möglichkeit wieder zum 30-Minutentakt zurückzukehren.

12. Dezember 2015, 20.00 Uhr: Paul Batto jr. & Ondra Kriz – Jazz, Blues, Gospel

Paul Batto

Photo: Künstlerwebsite

Nach dem überwältigenden Erfolg bei ihrem ersten Konzert bei uns freuen wir uns sehr, diese beiden Ausnahmekünstler wieder bei uns begrüßen zu können!

Seit über 20 Jahren tourt  der Bluesmusiker Paul Batto
jr. aus Prag durch Europa. Mit seinen Interpretationen aus der Welt des Gospel, Blues und Jazz hat er sich einen Namen in der Szene gemacht. Zu seinem Repertoire gehören die klassischen Jazztitel von Duke Ellington, George Gershwin und Irwing Berlin und Bluesballaden, die von einer swingenden Umgebung umrahmt werden.  Einfühlsam vom phantastischen  Ondra Kriz am Klavier begleitet, verschmelzen die ausdrucksvolle Stimme und Gitarre von Paul Batto jr. zu einer ruhig dahin fließenden Einheit, die den Zuhörer nicht unberührt lässt.

Hörbeispiele:

http://www.youtube.com/watch?v=lUwMKY6F8rg

http://www.youtube.com/watch?v=DFY-1Z_3Bpc

Eintritt: 15€
Ermäßigt: 10€
Einlass: ab 19.30 Uhr
Bis 19:45 Uhr nicht abgeholte reservierte Karten gehen in den freien Verkauf an der Abendkasse.

Reservierungen erbeten unter: 03322-12 47 310 oder info@buergerverein-finkenkrug.de

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14. November 2015, 20.00 Uhr – Konzert mit Falk Zenker (Gitarre) und Nora Thiele (Percussion) – Gedankenreise

Zenker-mittel © Torsten Stapel

                                                                                           Photo: Torsten Stapel

Der Weimarer Gitarrist und Komponist Falk Zenker hat sich mit seiner fantasievollen und assoziativen Musik einen Platz unter den führenden deutschen Akustikgitarristen erspielt, dokumentiert in über 600 Solokonzerten und auf drei Solo-CDs. Darüber hinaus geht er regelmäßig mit seinem „Ensemble Nu:n“ auf internationale Tourneen, komponiert für Film und Fernsehen und realisiert als Klangkünstler zahlreiche multikünstlerische Projekte und Klanginstallationen. Beginnend als Schüler des ostdeutschen Freejazzgitarristen Joe Sachse, entwickelte er in seiner bisher 20-jährigen Musikerkarriere einen ganz eigenen musikalischen Kosmos, in den sein klassisches und Jazz-Gitarrenstudium in Weimar, seine regelmäßigen Studienreisen nach Andalusien, seine internationalen Tourneen mit dem chilenischen Songpoeten Oscar Andrade in den 90iger Jahren ebenso einfloss, wie seine zahlreichen Projekte auf dem Gebiet der elektroakustischen Musik, Klangkunst und Filmmusik in letzter Zeit. Seine Suche nach eigenen mitteleuropäischen Wurzeln führte ihn schließlich auch zur mittelalterlichen Musik und deren Studium und Integration in seine Musikwelt.

In der jungen Ausnahmeperkussionistin Nora Thiele fand Falk Zenker eine seelenverwandte musikalische Gesprächspartnerin, mit der er in einen spannenden, traumwandlerischen und spontanen Dialog tritt. Aufgewachsen in einem musikalischen Elternhaus in Leipzig kam Nora Thiele früh in Berührung mit Klassik, Jazz und moderner Musik. An der Leipziger Musikhochschule studierte sie schließlich ethnische Perkussion, Schlagzeug und Klavier. Heute lebt sie als freischaffende Musikerin in Berlin.

Nora Thieles Spezialgebiet sind alle Formen der Rahmentrommel, sowohl virtuos mit Fingern gespielt als auch in ihrem einzigartiges Frame Drum Set kombiniert. Als vielseitige und gefragte Perkussionistin konzertiert sie u.a. mit ihrer Renaissance Folk Band „The Playfords“, dem irakischen Oudspieler Saif Al-Khayyat und der britischen Ausnahmepianistin Julie Sassoon. 2011 begleitete sie auf dem Rudolstädter Tanz- und Folkfestival die Solisten des „magischen Instruments“ die Harfe. Seit 2012 arbeitet sie intensiv mit Falk Zenker und Ensemble Nu:n zusammen 2013 gastierte sie mit dem Hilliard Ensemble und dem argentinischen Dirigenten Rubén Dubrovsky und ging mit der syrischen Arabic-Jazz-Sängerin Lena Chamamyan auf Tour. Die Konzerte führten sie Deutschland, Schweiz, Polen, Frankreich, Spanien, Italien, Türkei, Iran, Syrien und China. Sie komponiert Hörspielmusiken und wirkte bisher bei über 30 CD Produktionen mit. In ihrer musikalischen Arbeit geht es ihr um das Ausloten von Schnittstellen, Grenzen und Übergängen von Genres, Epochen und Kulturen. Mit Stilsicherheit und experimenteller Spielfreude entstehen so neue musikalische Zusammenhänge.

Lassen Sie Ihre Gedanken auf Reisen gehen bei klangmalerischen Klängen voller Kreativität, Rhythmus und Imagination und schauen Sie dabei zwei Virtuosen zu, die mit Händen und Füßen leidenschaftlich und aufmerksam miteinander musizieren und es verstehen, ihr Publikum charmant und feinsinnig zu verzaubern. Mit Musik, die uns vertraut erscheint und gleichzeitig ganz neu und unverwechselbar ist – gefärbt von Klassik, Flamenco, Jazz, Mittelalter und Exotik. Musik, die tief berührt und weit entführt!

www.norathiele.de www.falk-zenker.de

Hörbeispiele: http://www.youtube.com/watch?v=aL4QM81ukRY&list=PLr8c0SJ5-bkPuRYM7A_OF712XfsMlLHlI

Einlasse: 19.30 Uhr
Eintritt: 15€ 
Reservierungen unter: 03322-12 47 310 oder info@buergerverein-finkenkrug.de


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Nachlese: 10 Jahre Kulturveranstaltungen im Bürgerhaus Finkenkrug am 10. Oktober 2015

 

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Am 10. Oktober feierte der Bürgerverein  im Bürgerhaus das 10-jährige Jubliläum unserer Kulturveranstaltungen mit der Berliner Kultband „The Beez“. Vor ausverkauftem Haus boten die vier Ausnahmemusiker ein abwechslungsreiches Programm aus eigenen, aber auch gecoverten Songs, die das Publikum zu Begeisterungsstürmen mitrissen.

Hier ein Artikel aus der BRAWO:

http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1428465

Weitere Photos unter: https://plus.google.com/photos/107975684088397806368/albums/6212236280561973425

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19. September 2015, ab 19.30 Uhr: Konzert mit Harry’s Freilach im Rahmen des Falkenseeer Stadtevents gegen Rechts

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Foto: Website

Auch in diesem Jahr wird der Bürgerverein Finkenkrug wieder am Falkenseer Stadtevent teilnehmen. Zu Gast bei uns sein wird Harry’s Freilach aus Berlin.

Harry’s Freilach spielt Klezmermusik, die herrliche Feier- und Tanzmusik osteuropäisch-jüdischen Ursprungs, „und wo immer Klarinettist Harry in sein hölzernes Rohr atmet, macht sich Wohlgefallen breit. Klezmer ist halt eine der effektivsten Stimmungsmusiken, die es auf unserem Planeten gibt!“ (Zitty Berlin).

www.freilach.com

Hörbeispiele:

http://www.freilach.com/deutsch/kltov.htm

Auftritte:
19.30 Uhr – 20.00 Uhr
20.30 Uhr – 21.00 Uhr
21.30 Uhr – 22.00 Uhr
22.30 Uhr – 23.00 Uhr

Eintritt: 5€ für alle Veranstaltungen im Rahmen des Stadtevents

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Stellungnahme Aktionsbündnis PRO Regionalverkehr Osthavelland

Im September 2014 hat der Deutsche Bahnkundenverband (DBV),
Regionalverband Havelland, ein Konzept für den Ausbau der Bahn­strecke
Berlin-Spandau – Nauen vorgelegt. Zu diesem Konzept möchten wir im Namen der
Bahnpendler in Falkensee, Brieselang und Spandau wie folgt Stellung nehmen:

Grundtenor: Wir begrüßen sehr das Vorhaben, die Strecke Berlin-Span­dau
– Nauen durch einen – möglicherweise stufenweisen – viergleisigen Ausbau weiter
zu ertüchtigen. Dies würde perspektivisch engere Takt­zei­ten im SPNV auf
dieser sehr stark nachgefragten Strecke ermöglichen und gegenseitige
Behinderungen zwischen dem SPNV einerseits und dem Personen-Fernverkehr sowie
auch dem Güterverkehr (letztlich vor allem außerhalb des Berliner Außenrings)
stark reduzieren. Wir begrü­ßen auch ausdrücklich, dass der DBV dabei eine
S-Bahn-Verlängerung über Berlin-Spandau hinaus nach Falkensee aus guten Gründen
(gebrochener Verkehr, unattraktiv lange Fahrzeiten) ablehnt, gleichwohl aber
hinsichtlich der Taktzeiten und der Beförderungskapazitäten einen SPNV-Verkehr
auf S-Bahn-Niveau ermöglichen will.

 Streckenführung: Die durchgehende Umsetzung eines jeweils zweiglei­sigen
Richtungsverkehrs mit pro Richtung je einem Gleis für den Fern­verkehr und für
den SPNV erscheint uns mit Blick auf einen effektiven Betriebsablauf sehr
sinnvoll. Der dafür erforderliche Aufwand dürfte auch aufgrund vor­handener
Vorarbeiten im Falkenseer Bereich und nur gerin­ger von ei­nem solchen Ausbau
betroffener Bebauung vertretbar sein. Eine gemeinsame Gleis­nutzung durch SPNV
und Fernverkehr würde es (von dann vorhandenen Ausweich­mög­lichkeiten etwa bei
Störungen ein­mal abgesehen) nur noch im Bereich des Bahn­hofs Spandau sowie
unmittelbar westlich davon geben. Auch dort würde es aber deutliche
Verbesserungen geben, soweit dies die Kon­struktionsweise des Bahnhofs zulässt.

 Knotenpunkte und Bahnhöfe: Das Bahnhofs-/Haltepunktangebot auf der
gesamten Strecke bliebe weitgehend erhalten, derzeit noch oft notwendige
Wartezeiten von Zü­gen wegen Überholungen durch Fernzüge würden aber entfallen.
Ausnahmen sind der neue Haltepunkt Klosterbuschweg, womit der DBV Wünschen des
Bezirks Span­dau entgegenkommt, sowie im Gegenzug die Zusammenlegung der
Haltepunkte See­gefeld und Albrechtshof. Hier sollte die genaue Lage des neuen
Haltepunkts aus unserer Sicht so gewählt werden, dass dies dem Bedarf der
Fahrgäste der beiden bisherigen Haltepunkte sowohl Seegefeld wie auch
Albrechtshof am besten gerecht wird. Neue – notgedrungen aufwändige –
Überführungsbauwerke sieht der DBV west­lich des Bahnhofs Spandau bei der
Trennung von Hamburger und Lehrter Bahn so­wie am Bahnhof Nauen vor. Beide
dürften allerdings auch erheblich zu einem bes­se­ren Betriebsablauf beitragen.

 Fazit: Das Aubaukonzept des DBV-Regionalverbands Havelland wird von
unserer Ini­tiative PRO Regionalverkehr Osthavelland in seiner Zielsetzung und
Grundidee aus­drücklich unterstützt. Wir sprechen uns daher dafür aus, dieses
hinsichtlich von Auf­wand und Nutzen wohlwollend zu prüfen und möglichst
zeitnah umzusetzen. Auf die­se Weise ließe sich nach unserer Überzeugung der
umweltfreundliche SPNV fördern und eine Zunahme des Autoverkehrs zwischen
Berlin und dem Havelland vermeiden. PRO Regionalverkehr Osthavelland ist ein
Zusammenschluss mehrerer Pendler­ini­tia­tiven zwischen Spandau und Brieselang.

Benno König

 

Chorworkshop mit Petti West im Bürgerhaus

Liebe Mitglieder und Sangesfreundinnen und -freunde,

anbei ein Link auf einen Artikel in der BRAWO über unseren regelmäßig im Bürgerhaus stattfindenden Chorworkshop. 

http://www.moz.de/details/dg/0/1/1398159/

Wer jetzt Lust bekommen haben sollte, auch mitzumachen, meldet sich bitte unter: info@buergerverein-finkenkrug.de

Viele Grüße

Der Vorstand

30. Mai 2015, 20.00 Uhr – Nora Buschmann/Diego Jascalevich: Konzert für Gitarre und Charango

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Photo: Künstler

Unvergleichlich mitreißend und beschwingt sind die gemeinsamen Auftritte der deutschen Gitarristin Nora Buschmann und des Argentiniers Diego Jascalevich. Dessen Spezialität ist das Charango, ein kleines südamerikanisches Saiteninstrument, ursprünglich aus dem Korpus des Gürteltieres in Bolivien und Peru entstanden.
Die beiden Musiker lernten sich vor vielen Jahren beim „Festival Guitarras del Mundo“ in Buenos Aires kennen.
Ihr farbenreiches Programm reicht dabei von Bossa Novas und Choros aus Brasilien, argentinischen Milongas und Tangos, venezolanischer Folklore bis hin zu solistischen Einschüben, Kompositionen von Hektor Villa-Lobos, Radames Gnattali und Diego Jascalevich.

http://www.nora-buschmann.de/
http://www.diegojasca.de/deutsch/start.html

Hörbeispiele:



Eintritt: 15€
Reservierungen unter: 03322-4277703 oder unter info@buergerverein-finkenkrug.de

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