Der Zweck des Vereins ist die Pflege, der Erhalt und der Ausbau des Ortsteils Finkenkrug in der Stadt Falkensee unter besonderer Beachtung der geschichtlichen, kulturellen und denkmalgerechten Behandlung der alten Siedlung Kolonie Finkenkrug von 1899.
In einem prachtvollen Anwesen am See leben sie zusammen, die Frauen einer Familie, denen die Männer nach und nach abhandengekommen sind. Wie zahlreich die dunklen Flecken ihrer Geschichte sind, weiß nur eine von ihnen, die enigmatische Großmutter, die immer den Schein zu wahren wusste. Als Leni sich weigert, genau das zutun, wird sie still und heimlich verstoßen. Zurück bleibt ihre Schwester, die nun allein gegen eine verhängnisvolle Tradition ankämpfen muss.
Annika Reich erzählt von Schwestern, Müttern, Töchtern und Großmüttern, die der trügerischen Anziehungskraft weiblichen Verrats erliegen, auch wenn sie sich nichts mehr als gegenseitigen Beistand wünschen. Bis die Großmutter stirbt und die Geister der Vergangenheit sich nicht länger verstecken lassen.
Kurzvita: Annika Reich, *1973, studierte Philosophie und Ethnologie und lebt in Berlin. Sie ist Schriftstellerin, Kolumnistin für die ZEIT-Online-Kolumne »10 nach 8« und Mitgründerin und Künstlerische Leiterin des Aktionsbündnisses WIR MACHEN DAS und des preisgekrönten, international tätigen Projekts WEITER SCHREIBEN. Sie debütierte bei Suhrkamp mit Teflon (2003). Bei Hanser erschienen die Romane Durch den Wind (2010), 34 Meter über dem Meer (2012), Die Nächte auf ihrer Seite (2015) und ihre Kinderbücher Lotto macht, was sie will! (2016) und Lotto will was werden (2018). Im Frühjahr 2023 erschien ihr Roman Männer sterben bei uns nicht im Hanser Berlin Verlag. annikareich.net
Einlass: 18.30
Eintritt: 8€
Reservierungen unter: info@buergererein-finkenkrug.de oder 03322
Ein singender Bohemien, ein ungarischer Geiger, ein äußerst schweigsamer Bassist und ein adeliger Gitarrenvirtuose überzeugen mit einer ganz speziellen Mischung aus heiterem Swing, ambitionierter Wildheit und einer Prise Melancholie. Lieder, Chansons und Songs über das Leben und die Liebe, vierstimmig gesungen und interpretiert im Stil ihrer Idole Django Reinhardt und Stephane Grappelli.
Besetzung:
Ernesto: Gesang, Gitarre Ferenc Krisztián Hegedütok: Violine, Gesang, singende Säge Florian von Frieling: Gitarre, Mandoline, Banjo, Gesang Antti Virtaranta: Kontrabass, Gesang
Presse: Grandios….Monsieur Pompadour überzeugten mit ansteckender Lebensfreude. Gypsy Swing der mit riss und begeisterte“ SHZ 2022 über unser Konzert beim Schleswig-Holstein- Musikfestival
„…Diese französische Leichtigkeit, diese unbändige Lebensfreude braucht nicht lange, und jeder Zuhörer war von der Musik gefangen. Eine Musik, die zum Träumen verleitet. …alles war ein unbändiger lebensfroher Fluss, der die Zuhörer mit auf eine Reise in eine andere Zeit nahm. Logisch, dass in dieser Stimmung mit stehenden Ovationen nach einer Zugabe verlangt wurde. …Was für ein Geschenk, was für ein Feuerwerk“ Lausitzer Rundschau 2017 über unser Neujahrskonzert
„…Die deutsch-ungarisch-französischen Berliner begannen mit Popweisen wie „Bang Bang“ und „Reality“ und landeten bei Django-Melodien wie „Minor Swing“. Da flitzten nicht nur die Finger der Instrumentalisten. Da flossen Tonarkaden rauf und runter. …Unweigerlich wippten Füße und klopften Fingerspitzen in den Besucherreihen rhythmisch mit“ Rheinpfalz 2019 über unser Konzert im Kammgarn
„eine hinreißende Sommerplatte“ „tiefe Liebe zum Sinti-Swing, mitreißende Lebenslust und auch viel Humor klingen aus jeder Note…“ MDR Kultur zum Album „En Route“
Hörbeispiel:
Eintritt: 22€
Einlass: 19.15 Uhr
Reservierungen unter: info@buergerverein-finkenkrug.de oder 03322-12 47310
Für sein jüngstes Buch LENIN AUF SCHALKE (Penguin 2022) machte sich der Schriftsteller Gregor Sander auf die Suche nach dem Osten im Westen: Sein Weg führte ihn von einer Pommesbude in Prenzlauer Berg nach Gelsenkirchen, in die ärmste Stadt Deutschlands, wo die ruhmreiche Bergmannsvergangenheit 1000 Meter unter der Erde liegt, und wo Zonengabi im Glück (BRD) immer noch von ihrem Ruhm als TITANIC-Covermodel zehrt.
Gleichzeitig und nur wenige hundert Meter entfernt machte sich sein Autorenkollege Florian Werner auf eine Entdeckungsreise, die unterschiedlicher nicht sein könnte: nach Stuttgart, in die Heimat der Kehrwoche, der Waldorfschulbewegung und der Luxuslimousinen, unter deren blitzblanker Oberfläche aber ebenfalls zunehmend der Unmut gärt. DER STUTTGART KOMPLEX (Klett-Cotta 2022) entwirft die schwäbische Metropole als Blaupause für die ganze Republik.
In Lesung und Gespräch stellen Gregor Sander und Florian Werner am 7. Dezember 2023 gemeinsam ihre Bücher vor.
Kurzvitae: Florian Werner studierte Anglistik, Amerikanistik und Germanistik in Tübingen, Berlin und Aberdeen und wurde mit einer Arbeit über HipHop und Apokalypse promoviert. Er schreibt erzählende Sachbücher und Prosa, lehrt als Gastdozent an verschiedenen Hochschulen und arbeitet für den Hörfunk. Seine Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und mehrfach ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Frau, der Philosophin und Autorin Svenja Flaßpöhler, und zwei gemeinsamen Kindern in Berlin. www.florianwerner.net
Foto: Joachim Gern
Gregor Sander: 1996-97 Berliner Journalistenschule 1992-96 Studium der Germanistik und Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin 1990-92 Studium der Medizin an der Universität Rostock 1987-90 Ausbildung zum Krankenpfleger 1984-87 Berufsausbildung zum Instandhaltungsmechaniker (Schlosser) mit Abitur.
Das Berliner Jazzquintett, angeführt von den beiden Tenorsaxofonisten Bernd Suchland und Patrick Braun, kommt gleich zur Sache: Frisch und virtuos, rau und direkt beweist die Band die nachhaltige Energie von authentischem Jazz.
Sie nehmen sie ernst, die Musik, die seit den 50er und 60er Jahren ihre zeitlose Legitimation bewiesen hat. Und das mit einem Repertoire, das aus echten Entdeckungen besteht: längst vergessene Stücke in der Tradition der legendären Two-Tenor-Formationen werden aus den unerschöpflichen Archiven des Jazz hervorgeholt und wieder auf die Bühne gebracht. Dies funktioniert seit nunmehr 20 Jahren und über 350 Konzerten sehr gut. Das Publikum schätzt die unkomplizierte Herangehensweise der Musiker und spürt den relaxten Groove dieser beseelten Musik.
The Toughest Tenors erhalten stilsicher den Bereich des Jazz am Leben, der früher zur Alltagskultur gehörte und der es verdient, ihn weniger mit dem Kopf zu analysieren, als ihn vielmehr mit dem Herzen zu hören.
The Toughest Tenors sind:
Bernd Suchland Tenorsaxophon Patrick Braun Tenorsaxophon Dan-Robin Matthies Piano Lars Gühlcke Kontrabas Ralf Ruh Schlagzeug
Mit ihrem neuen Programm Blues meets Gospel widmet Boogielicious mit Eeco Rijken Rapp (Klavier und Gesang) und David Herzel (Schlagzeug und Perkussion) sich diesmal den Gospels und Spirituals und deren musikalischen Wurzeln. Freuen sie sich auf einen beschwingten und zugleich meditativen und bluesigen Abend.
Als groovig, soulig, poppig und swingig würde man Ihre Musik beschreiben. Zusammen erzeugen sie einen unverwechselbaren Sound. Ein Sound und Songs, die sogar viele Leute ansprechen, die normalerweise keinen Jazz hören.
Es wird also wie immer überaus abwechslungsreich und mit ihrem neuen Programm gehen sie vom klassischen Boogie Woogie, Gospels, Jive über erdigen Blues bis hin zum Orleans- und Old Time Jazz, Gospel und der Klassik,von Scott Joplin, über Fats Waller bis hin zu Ray Charles. Den Zuschauer erwartet ein spannender und unterhaltsamer Abend, der quer durch die Anfänge der Geschichte des Jazz und Gospel führt.
Boogielicious das sind: Eeco Rijken Rapp (Jazz und Blues-Award Gewinner der Niederlande) am Klavier und Gesang und David Herzel (Kreativpreisträger Deutschland) am Schlagzeug und der Perkussion.
Eeco Rijken Rapp (Piano und Gesang) startete mit der “Kunst der schwarzen und weißen Tasten” im Alter von 6 Jahren und studierte zunächst klassische Klaviermusik. Sein heutiges Klavierspiel lässt an die legendären Pianoheroen der 40er Jahre erinnern. Eeco beherrscht viele unterschiedliche Piano- Stile, vom traditionellen Boogie Woogie, Blues und Swing, bis zum virtuosen Stride- Piano – er garniert seine Darbietung gern auch mit einem guten Priese Jazz. Er zählt zu den besten Boogie Woogie Pianisten in Europa.
David Herzel (Schlagzeug) ist seit vielen Jahren ein Könner in Sachen traditioneller Musik, spielte weltweit und gewann vor einigen Jahren sogar den Kreativ-Preis Deutschlands. Er war auf Tour mit Formationen und Musikern wie Gottfried Böttger, Paul Kuhn, Abi Wallenstein, Junior Watson, Klaus Doldinger und vielen mehr. Die zwei vereint ihre Liebe zum klassischen Jazz: Albert Ammons, Pete Johnson, Armstrong, Waller, Oscar Peterson, Duke Ellington, Louis Bellson, Buddy Rich und Art Blakey sind ihre Favoriten. Swing und Boogie-Jazz erster Güte ist angesagt. „Ihr Konzertprogramm ist überaus abwechslungsreich und reicht vom klassischen Boogie Woogie, über erdigen Blues bis hin zum Rock‘ n Roll, New Orleans- und Old Time Jazz – von Scott Joplin, über Fats Waller, Abert Ammons bis hin zu Oscar Peterson. Den Zuschauer erwartet ein spannender und unterhaltsamer Abend, der quer durch die Anfänge der Geschichte des Jazz führt.“
Einlass: 19.30 Uhr
Eintritt: 18€
Reservierungen unter: 03322-12 47 310 oder info@buergerverein-finkenkrug.de
Wir freuen uns sehr, Sie zu unseren nächsten Veranstaltung im Rahmen der Finkenkruger Lesereihe einladen zu dürfen. Mit Carmen-Francesca Banciu kommt diesmal eine Autorin zu uns, deren Bücher im deutsch- und englischsprachigen Literaturraum seit Jahren viel Aufmerksamkeit erregen. 1955 im rumänischen Lipova geboren, studierte Banciu Kirchenmalerei und Außenhandel in Bukarest. Die Verleihung des Internationalen Kurzgeschichtenpreises der Stadt Arnsberg hatte für sie 1985 ein Publikationsverbot in Rumänien zur Folge. 1991 zog Banciu als Stipendiatin des Künstlerprogramms des DAAD nach Berlin – und blieb. Seit 1996 schreibt sie ihre Werke hauptsächlich auf Deutsch. Neben ihrer Tätigkeit als Autorin arbeitet sie auch als freischaffende Publizistin, Übersetzerin und Kommentatorin für verschiedene Nachrichtenmedien und leitet Seminare für Kreatives Schreiben. Banciu hielt Lesungen in verschiedenen Ländern Europas und in den USA. 2005 war sie Writer in Residence an der Rutgers University in New Brunswick, New Jersey.
Ihr Buch „Lebt wohl, Ihr Genossen und Geliebten!“ war 2016 für den Deutschen Buchpreis nominiert. Es ist der in ein reimloses Langgedicht gefasste Abschiedsmonolog einer Tochter von ihrem Vater, der als aufrechter Kommunist, Parteifunktionär und Tyrann alten Schlags die Familie dominierte: „Für Vater waren drei Dinge wichtig / In der festgefügten Reihenfolge / Das Vaterland / Die Partei / Die Ehre der Familie.“ Es ist die letzte Etappe einer überaus problematischen Familiengeschichte. Nun liegt der Vater nach einem Unfall hilflos im Krankenhaus, die Tochter reist aus Berlin an, um ihm beizustehen – und um Rückschau zu halten auf eine von Schmerz und gegenseitigen Enttäuschungen geprägte Beziehung.
„Atemlos und packend erzählt die deutsch-rumänische Schriftstellerin von einer schwierigen Vater-Tochter-Beziehung (…). Das Buch ist jenseits der dramatischen Handlung ein witziger Roman: psychologisch realistisch und sprachlich subtil.“ Stefana Sabin, NZZ
Man muss kein Fan von Günter Grass sein, um Bancius fantastisch-realistischen Briefroman „Ilsebill salzt nach“ zu mögen – Banciu selbst war es nie. 2021 verbringt die Autorin einige Monate im früheren Wohnhaus des Nobelpreisträgers in Wewelsfleth. Während sie in seiner Küche kocht, taucht plötzlich der ehemalige Hausherr auf, um ihr neugierig in die Töpfe zu schauen. Ein fiktives Gespräch beginnt – und mit ihm die Erkundung des Dorfes, in dem Grass für viele Jahre gewohnt hatte.
„Die Autorin mag zwar bei Günter Grass am Herd stehen, doch kreiert sie am Ende ihr ganz eigenes stimmungsvolles Werk.“ Lina Brünig, WDR
Wir freuen uns auf die Lesung und das Gespräch mit Carmen-Francesca Banciu.
Einlass: 19:15 Uhr Eintritt: 10€
Moderation: Annette Mingels
Reservierungen unter: info@buergerverein-finkenkrug.de oder 03322-12 47 310
Die zweite Folge der Finkenkruger Lesereihe neigt sich ihrem Ende zu, und wir freuen uns sehr, dass die Autorin Antje Rávik Strubel die Lesereihe beschließen wird.
Antje Rávik Strubel wurde 1974 in Potsdam geboren, wo sie heute nach Aufenthalten in den USA und Skandinavien auch lebt. Seit ihrem 2001 erschienen Debüt „Offene Blende“ hat Rávik Strubel sechs weitere Romane geschrieben, dazu Kurzgeschichten, Essays und zwei Reisebücher. Für ihr literarisches Schreiben hat sie zahlreiche Preise erhalten, darunter zuletzt 2021 den Deutschen Buchpreis für ihren Roman „Blaue Frau“. Zudem ist sie als literarische Übersetzerin aus dem Englischen und Schwedischen tätig.
In Finkenkrug wird Antje Rávik Strubel aus zwei Büchern lesen: Zum einen aus ihrem Roman „Blaue Frau“, einer von Tschechien über Deutschland bis Finnland reichenden MeeToo-Geschichte, die durch ihre meisterhafte Komposition, kluge Thematik und kraftvolle Sprache besticht. Für seine „existenzielle Wucht und poetische Präzision“ sowie als „Reflexion über rivalisierende Erinnerungskulturen in Ost- und Westeuropa und Machtgefälle zwischen den Geschlechtern“ lobte die Jury des Deutschen Buchpreises den Roman.
Zum anderen wird die Autorin aus ihrer „Gebrauchsanleitung für Potsdam und Brandenburg“ lesen. Sie erzählt darin vom Leben zwischen Lausitz und Stechlin, zwischen Schorfheide, Sanssouci und Spreewald, Havelland und Hohem Fläming. Sie folgt den Spuren Brechts, Kleists und Fontanes, ergründet den Mythos des Beelitzer Spargels und erzählt vom landestypischen Humor, der Bedeutung der Kreissäge und den Vorzügen brandenburgischer Wortkargheit.
„Antje Rávik Strubel ist eine Meisterin der inneren Zustände.“ Maike Albath, Süddeutsche Zeitung
„Kompromisslos erzählt… mit elementarer Wucht.“ Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Achtung: Neue Anfangszeit 18.00 Uhr! Bei schönem Wetter OpenAir!
Moabit Pics
Nach dem fantastischen Konzert im letzten Jahr und auf vielfachen Wunsch wird diese großartige Band ein weiteres Mail bei uns auftreten, diesmal hoffentlich bei herrlichem Sommerwetter im Garten des Bürgerhauses. Ein absoluter Höhepunkt der diesjährigen Konzertssaison! Es darf getanzt werden! Diese Band dürfte derzeit DER Geheimtipp auf der Berliner Liveszene sein.
Seit 2013 spielen Torsten Zwingenberger (Schlagzeug), Lionel Haas (Piano), und Martin Lillich (Bass) gemeinsam unter dem Namen BERLIN 21, benannt nach dem früheren Postzustellcode 1000 Berlin 21 (= Moabit & Tiergarten). Wegen der Auftrittsverbote in der Coronapandemie entschlossen sich die drei auf öffentlichen Plätzen im früheren 1000 Berlin 21 Strassenmusik zu machen. Hierbei trafen sie den Gitarristen Alexey Wagner, mit dem sie das Projekt „BERLIN 21 STREETWORKERS“ entwickelten und ergänzen das Trio-Repertoire der Eigenkompositionen von „BERLIN 21“ um jede Menge soulig funkige bekannte Stücke von Stevie Wonder, Sting, Bob Marley, Beatles, Yellow Jackets, Jonathan Butler etc. Im Programm sind viele Lieblingssongs der urbanen Baby Boomer Generation.
Seit Juni 2024 wird das Quartett mit der markanten und persönlichkeitsstarken Stimme des jungen und hochtalentierten EMIL WAHLGREN verstärkt, der sich seine Inspirationen von Stevie Wonder, Whitney Houston, George Benson, Nat King Cole, Al Jarreau Billy Joel u.v.a. holt und zu einem spannenden Stimmencocktail mixt. Er versteht es perfekt zu improvisieren und einen umwerfenden Scatgesang zu zelebrieren. Funk, Soul und Jazz werden zu einem tanzbaren Cocktail auf höchstem Niveau gemixt. Partystimmung ist garantiert.
Foto: Promo
„BERLIN 21 STREETWORKERS: Emil Wahlgren (voc), Lionel Haas (piano/keys), Alexey Wagner (guitar), Martin Lillich (bass), Torsten Zwingenberger (drums/percussions).
Einen 10-Minuten-Video-Teaser von einem Livemitschnitt vom 5.8.2023 aus dem Berliner Schlot gibt es zu sehen unter https://www.youtube.com/watch?v=3Jo6bYEVTNs [1], hier sang allerdings Tamir Cohen.
Die neue Stimme der „BERLIN 21 STREETWORKERS“: Emil Wahlgren
Emil Wahlgren ist ganz neu in der Band, weshalb es noch keine Demo-Aufnahmen oder Konzertberichte mit ihm und BERLIN 21 STREETWORKERS gibt. Emil Wahlgren ist ein in Leipzig aufgewachsener Sänger mit ungarischen und schwedischen Wurzeln. Als Sohn von Orchestermusikern erlernte er frühzeitig das Geigenspiel, tauschte dies aber nach zehn Jahren für Gesang ein. Seit 2017 lebt er in Berlin und hat kürzlich am Jazz-Institut sein Studium vollendet. Er war von 2020 bis 2022 Mitglied im Bundesjazzorchester und trat als Gastsänger u. A. Bei Judy Niemack, Torsten Goods und Nicolai Thärichen auf. Der junge Jazz-Sänger ist in verschiedenen Formationen und Stilrichtungen unterwegs.
Auf Anregung des Bürgerverein Finkenkrugs e.V. wurde am 13. Juli 2021 durch das Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum der historische Teil Finkenkrugs mit seinen Pflasterstraßen, Alleebäumen und Straßenschildern einschließlich der gusseisernen Säulen sowie der Lindenweiher als Gartendenkmal aufgrund der städtebaulichen Bedeutung der Anlage gemäß § 2 BbgDSChG unter Denkmalschutz gestellt und in die Denkmalliste eingetragen wurde.
Das entsprechende Gutachten des Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, Abteilung Denkmalpflege, bearbeitet von Barbara Rimpel, vom 13. Juli 2021 finden Sie hier.
Der nachfolgende Plan (Anlage zum o.g. Gutachten) zeigt den unter Denkmalschutz gestellten Bereich in Finkenkrug.
Wie auf der Mitgliederversammlung am 26. Oktober 2022 besprochen, hat sich der Vorstand in Gestalt der 1. Vorsitzenden Dr. Ines Mockenhaupt-Gordon und dem Vorstandsmitglied Claudia Jörg im November 2022 an die Stadt Falkensee, das Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und an die Untere Denkmalschutzbehörde des Landkreises Havelland gewandt und neben Fragen zur Umsetzung des Denkmalschutzes für das entsprechende Gebiet nach § 6 BrdDSchG einen Denkmalschutzplan unter Hinzuziehung der Denkmalschutzbehörde angeregt.
Hier finden Sie eine Fotodokumentation mit den entsprechenden Fragen des Bürgervereins Finkenkrug e.V. an die Stadt Falkensee und die Denkmalschutzbehörden zur Vorbereitung des Ortstermins.
Auf einem daraufhin durch die Untere Denkmalschutzbehörde organisierten Ortstermin Ende Januar 2023, an dem neben die Vertreterinnen des Bürgervereins die 1. Vorsitzende, Claudia Jörg und Anke Jenckel, der Baudezernent Thomas Zylla, Mitarbeiter des Bauamtes und Vertreter des Landesdenkmalschutzamtes und der Unteren Denkmalschutzbehörde teilnahmen, wurde folgendes vereinbart:
Angesichts der Komplexität der Umsetzung des Denkmalschutzes in dem unter Denkmalschutz gestellten Gebiet griffen die Vertreter der Stadt Falkensee den Vorschlag des Vertreters des Landesdenkmalschutzamtes auf, für den unter Denkmalschutz gestellten Bereich eine denkmalpflegerische Zielplanung mit Denkmalschutzkonzept zu erstellen. Der Vertreter des Landesdenkmalschutzamtes hat inzwischen eine Aufgabenstellung für eine denkmalpflegerische Zielplanung erarbeitet und diese zusammen mit einer Liste möglicher Fachbüros an die Stadt Falkensee übermittelt. Das zu entwickelnde Konzept soll die denkmalgerechte Erstellung neuer Grundstückszufahrten (für die bereits vorhandenen Zufahrten besteht Bestandsschutz), etwaige Maßnahmen an den Straßen (Thema Entwässerung, barrierefreie Zugänge soweit vorgeschrieben), die Gestaltung der Fußwege nebst Randstreifen passend zum Straßenpflaster etc. enthalten. Auch mögliche Maßnahmen zum Erhalt der Baumalleen, zur Reparatur der Straßenschildersäulen und ein Konzept für die zukünftige Gestaltung der Straßenbeleuchtung sollen in diesem Zusammenhang entwickelt werden.
Die Pflege des Lindenweihers und etwaige Maßnahmen, die in diesem Zusammenhang notwendig sind, werden von der Stadt und den Denkmalschutzbehörden im Wesentlichen mit dem Verein Lindenweiher Finkenkrug e.V. besprochen werden.
Die Vertreterinnen des Bürgervereins Finkenkrug e.V. haben Hilfestellung bei der Suche nach Quellen,wie zB der Anlage der Straßenbäume sowie vor allem der historischen Straßenanlage und Ort und Zustand der Straßenschildersäulen wie dem historischen Bau des Lindenweihers etc. angeboten und haben zudem um frühzeitige Einbeziehung bei der Erstellung des Konzepts gebeten.
Die Falkenseer Kandidatinnen und Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 11. Juni 2023
Julia Concu (Bündnis90/Grüne), Rainer Ganser (Freie Wähler/ Linke), Dr. Cornelia Nietsch-Hach (SPD), Lars Krause (Die PARTEI) Dr. Jan Pollmann (CDU), Heiko Richter (parteilos) und Heike Stumpenhusen (BASIS)
stellen sich am Montag, dem 24. April 2023, ab 19.00 Uhr Fragen zu aktuellen Finkenkruger Themen.
Moderation: Ralf Vielhaber
Vor der eigentlichen Fragerunde erhalten die Kandidatinnen und Kandidaten Gelegenheit zur Vorstellung. Danach wird es um zwei aktuelle Finkenkruger Themen gehen („Ausbau des Havelländer Wegs und dessen Auswirkungen auf die Karl-Marx-Straße und die Rudolf-Breitscheid-Straße“ sowie „Weiterer Umgang mit dem Stübing Areal“). Daran schließt sich eine allgemeine Fragerunde an.
Veranstaltungsort: Mensa der Lessing Grundschule in Finkenkrug, Waldstraße 27, 14612 Falkensee Einlass: ab 18.30 Uhr
Die Veranstaltung dauert etwa zwei Stunden. Die Zahl der Sitzplätze ist eingeschränkt, Reservierungen können nicht vorgenommen werden.