Festrede zum 10 jährigen Bestehen des Bürgervereins Finkenkrug

Liebe Gäste und Freunde des Bürgervereins Finkenkrug,
sehr geehrter Herr Innenminister, sehr geehrter Herr Bürgermeister, liebe Ehrengäste,

im Namen des Bürgervereins Finkenkrug, im Namen des Vorstandes, d. h. im Namen von Peter Ellmann, Guido Schiele, Klaus Schwake und Dr. Ines Mockenhaupt – Gordon möchte ich Sie noch einmal sehr herzlich im Garten des Bürgerhauses begrüßen.
Ich freue mich sehr, dass wir dieses Jahr wieder gemeinsam mit der Lessing-Grundschule, vor allem mit dem Förderverein der Lessing- Grundschule das Sommerfest feiern. Für das Jubiläum des Bürgervereins kann es kaum einen schöneren Rahmen geben. Vielen Dank an Euch, an die Lessing-Grundschule und an den Vorstand des Fördervereins.

In diesem Jahr können wir auf 10 Jahre Bürgerverein zurückschauen. Für mich ein Moment, der mich persönlich bewegt. Noch nie in meinem Leben habe ich so lange an einem Ort gewohnt, mich so mit der Stadt und ich bitte um Entschuldigung mit dem Dorf auseinandergesetzt. Und dabei habe ich festgestellt wie anspruchsvoll und wertvoll die Arbeit an der Basis ist. In meiner Familie wurde gern und viel politisiert, jedoch spielte da die Kommune, die Gemeinde gar keine oder kaum eine Rolle, dabei ist sie, die Stadt, der Ortsteil der tägliche Berührungspunkt mit unserem Gemeinwesen.
Bevor ich jetzt wieder der Angewohnheit meiner Familie verfalle, höre ich auf zu politisieren und wende mich gern dem Jubilar, dem Bürgerverein zu.

Der Verein – der Liebling der Deutschen, wofür steht er?
Laut schlauer Bücher ist er eine freiwillige, auf Dauer angelegte Vereinigung von natürlichen und/oder juristischen Personen. Sein Bestand ist vom Wechsel seiner Mitglieder unabhängig.
Der Bürgerverein als besondere Spezie stellt die Verbundenheit des Bürgers mit seinem Ort in den Mittelpunkt seines Wirkens. Gestalten und Bewahren werden oft als Satzungszweck genannt.

Haben wir all das gewusst, als wir, Ludger Ramme, Christian Haacke, Burghard Emersleben heiß in der Küche anlässlich einer Gartenparty diskutierten?

Ich glaube, ja und nein.
Wir wussten, dass wir um unserer Idee, von der wir überzeugt waren, Gehör zu verschaffen und um ihr die Chance einer Umsetzung zugeben, einen festen Rahmen mit Bestand geben mussten
Unsere Idee von vor 10 Jahren findet ihren Ausdruck im § 2 unserer Satzung.
„Der Zweck des Vereins ist die Pflege, der Erhalt und der Ausbau des Ortsteils Finkenkrug unter besonderer Beachtung der geschichtlichen, kulturellen und denkmalgerechten Behandlung der alten Siedlung Kolonie Finkenkrug von 1899“
Als Mittel werden u.a. in der Satzung genannt: Schutz erhaltenswerter Gebäude, Verschönerung des historischen Straßenbildes, Einflussnahme auf die Verkehrsplanung, Veranstaltungen zur Förderung des Zusammenhaltens der Bevölkerung, Ansiedlung von Geschäften.

Wir wussten auch, dass wir es nicht alleine richten konnten, auch gar nicht wollten. Das Anliegen, die Menschen in Finkenkrug bei all den Veränderungen mitzunehmen, sie zusammen zu führen und sie für ihren Ortsteil Finkenkrug zu sensibilisieren war keine Privatangelegenheit.

Alle Bürger oder bescheidener viele Bürger, Alt und Neubürger wollten wir ansprechen, aus dieser Motivation heraus nannten wir uns Bürgerverein Finkenkrug und nicht Förderverein. Dabei sahen wir uns nicht in einer Traditionen eines Bürgervereins – obwohl Peter Ellmann uns gerade kürzlich von einem Finkenkruger Bürgerverein berichtete, den es vor gut 100 Jahren gegeben haben soll.

Nicht immer ist mir der Name leicht von Lippen gegangen. Bürgerverein Finkenkrug hört sich gesetzt, veraltet, behäbig an – gestalten und bewahren mit Nebengeschmack.

Welch mangelndes Selbstbewusstsein muss ich mir da attestieren.
Ich finde, dass die Mitglieder des Bürgervereins Finkenkrug voller Überzeugung den Namen ihres Vereins aussprechen und von seiner Arbeit berichten können.

Wir sind alles andere als gesetzt, veraltet und behäbig.
Wir stehen auf den Dächern, um aus einem alten ein neues Dach zu machen, wir tanzen auf der Straße und hoffentlich heute im Garten, wir buddeln und bauen für Alt und Jung, wir diskutieren und streiten uns, wir suchen Kompromisse und wir nehmen war, dass es in 10 Jahren auch Verschiebungen gibt, die zum Beispiel in einem umformulierten, anders gewichteten Vereinszweck seinen Ausdruck finden soll.
Fast ein Drittel unserer Mitglieder sind unter 18.

Wer mehr wissen möchte, kann sich im Bürgerhaus informieren, an den Wänden unseres Wohnzimmers haben wir einige Informationen aufgehängt.

Man kann auch unsere Festschrift für 1 € erwerben und / oder den Flyer mit integriertem Mitgliedsantrag in die Tasche stecken und zuhause lesen und ausfüllen.

In unserer jungen Vereinsgeschichte können wir von Tops und Flops berichten. Aus den Flops haben wir gelernt. Als Beispiel möchte ich nicht die Gestaltungssatzung, sondern die Straßenlaternen nennen. In dem Wunsch, das Pitoreske Finkenkrugs zu fördern, träumten und arbeiteten wir für eine Wiedereinführung der Schinkelleuchte. Jedoch stellten wir in der öffentlichen Diskussion sehr bald fest, dass die Schinkelleuchte keinen Konsens finden würde. Also machten wir uns aus gegebenem Anlass gemeinsam mit den Anwohnern der Rembrandtstraße auf die Suche nach einem Modell, dass den Anforderungen der Beleuchtung einer Anwohnerstraße gerecht wird, aber und auch der Umgebung angepasst ist. Nach vielen Verhandlungen mit der Stadt, glaubten wir, dass alles unter Dach und Fach war. Und was steht heute in der Rembrandtstraße – die Peitschenlampe.

Wo sind die Grenzen unseres Tuns? Nicht immer ist es mit dem Geld verbunden, denn in diesem Beispiel war die Frage der Kosten geklärt.

Aber natürlich ist die finanzielle Ausstattung maßgeblich für die Umsetzung der Ideen. Kurzweilig, aus Anlass des Bürgerhauses träumten wir vom Wandel in eine Bürgerstiftung. Aber woher sollte das Stiftungskapital kommen.
Immer wieder sind wir auf die Unterstützung der Stadt angewiesen. An dieser Stelle möchte ich mich sehr herzlich bei der Stadtverwaltung, bei den Abgeordneten der Stadtverordnetenversammlung und beim Bürgermeister für die gute und gewinnbringende Zusammenarbeit bedanken. Gewinnbringend in dem Sinne, dass nach manch langen Verhandlungen und gemeinsamen Ringen bis jetzt immer etwas Schönes, Sinnvolles für die Bürger entstanden ist. Als Beispiel sei der Spielplatz Feuri oder auch das Bürgerhaus Finkenkrug genannt.

Das andere Standbein bei der Finanzierung unserer Projekte sind die vielen privaten Spenden. Viele Mitglieder des Vereins, aber auch das örtliche Gewerbe und die MBS haben uns immer wieder mit ihren Spenden geholfen. Nur mit dieser Unterstützung konnten wir den Traum des Abenteuerspielplatzes anstelle eines Sandkastens mit Rutsche und Schaukel verwirklichen oder demnächst den Bolzplatz gestalten.
Seit kurzem haben wir auch unseren ersten festen Sponsor. Ich danke sehr der Steuerkanzlei von Petra Grotstabel. Frau Grotstabel, Ihr Vertrauen, Ihre Unterstützung motiviert. Vielen Dank.

Weitere Grenzen sind Zeit und Kraft. Die meisten aktiven Mitglieder stehen noch im vollen Berufsleben, haben eine Familie, Haus und Garten. Ihre Einsätze sind immer ehrenamtlich, finden in ihrer Freizeit statt und gehen oft an die Grenzen des Machbaren.

Das Ehrenamt wird immer wieder gelobt und seine Bedeutung für das Gemeinwesen herausgestellt. Jedoch muss die Gesellschaft aufpassen, dass sie das Ehrenamt nicht überstrapaziert. Und das Gleiche gilt für unseren Verein. Wir müssen aufpassen, dass wir unsere Mitglieder nicht über die Maße beanspruchen und überfordern.
Die Situation des Ehrenamtes in einem Satz zu fassen, wird mir nicht gelingen. Aber ich bin davon überzeugt, dass das Ehrenamt nicht grundlegende Aufgaben übernehmen kann.

Für uns sollte gelten, dass das Wunschdenken und die Ansprüche nicht zu einer Zerreißprobe der sehr produktiven Gemeinschaft führen. In der Euphorie entwickelt sich oft eine Dynamik, die einerseits sehr belebend wirkt, andrerseits müssen wir erkennen, wenn die Kräfte nachlassen.
So zählen zu den Tops des Vereinslebens auch solche Momente, in denen alles offen ausgesprochen wird und wir am Ende uns in die Augen schauen und gemeinsam weitermachen.

Und mit diesem Gedanken, des gemeinsamen Weitermachens, der auch gern als Aufforderung verstanden werden kann, möchte ich eigentlich enden.
Er bekräftigt den am Anfang geäußerten Gedanken, dass der Verein ein auf Dauer angelegte Vereinigung ist.
Er relativiert die Aussage, dass der Bestand des Vereins unabhängig von seinen Mitgliedern ist. Formal mag das stimmen, aber im wirklichen Leben, hier in Finkenkrug sieht das ganz anders aus.

Was wären wir ohne unsere langjährigen Mitglieder.

Ich möchte mich bei allen aktiven und auch passiven Vereinsmitgliedern bedanken, die heute und den vergangenen Zeiten sich so für Finkenkrug und unsere Projekte eingesetzt haben. Eigentlich möchte keinen herausheben, und doch nenne ich stellvertretend die ehemaligen Vorstandsmitglieder und Mentoren der Arbeitsgruppen und Initiativen.
Als ersten 1. Vorsitzenden Ludger Ramme, als ersten 2. Vorsitzenden Burghard Emersleben, als erste Schriftführerin Kirsten Ramme, ihr Nachfolger war bis vor kurzem Heiko Nehse, als ersten Schatzmeister Mark v. Wietersheim, sein Nachfolger war Kurt Warm, als weiteres ehemaliges Vorstandsmitglied ist Ralf Vielhaber zu nennen. Mit ihm wurde der neue Posten des Kommunikationsbeauftragten im Vorstand geschaffen. Sein Kind, das Finkenkruger Forum macht er weiter. Benno König leitet seit Jahren und mit enormer Ausdauer unsere Bahn AG, Margrit Unger war gemeinsam mit Klaus Schwake die Mentorin der Spielplatzinitiative, Norbert Illiges leitet mit Klaus die Bolzplatzinitiative. Antje Polese. Sie hat für uns viele Artikel geschrieben und unser Treiben mit ihrem Fotoapparat festgehalten. Elke Hammann gestaltet unsere Konzertplakate. Die SGK war sehr von ihnen beeindruckt und sind im alten Treppenhaus zu sehen.
Ich hoffe keinen vergessen zu haben.

Das schöne ist, dass uns von den Ehemaligen alle erhalten geblieben sind und nun lassen Sie uns auf die vergangenen 10 guten Jahre und auf hoffentlich mindestens weitere 10 gute Jahre anstoßen.

Herzlichen Dank

Das Finkenkruger Sommerfest am 19. Juni 2010 von 14.00 bis 24.00 Uhr im Bürgerhaus Finkenkrug / Lessing-Grundschule

Finkenkruger Sommerfest und 10 Jahre Bürgerverein Finkenkrug


Sommerfest 2010

Fotogalerie

Liebe Mitglieder,
die Vorbereitungen zu unserem Sommerfest laufen, das Rahmenprogramm steht.
Am Nachmittag wollen wir gemeinsam mit der Lessinggrundschule feiern, auf dem Schulhof findet ein Flohmarkt statt, abends tanzen wir im Garten des Bürgerhauses.

Programm:
14.00 Uhr Eröffnung des Sommerfestes, Auftritt des Schulchores und der Tanz AG
14.00 bis ca. 18.00 Uhr Flohmarkt auf dem Gelände der Lessinggrundschule
14.30 Uhr Gemeinsames fliegen lassen der Luftballons
15.30 Uhr Tricks von und für Hunde, präsentiert von der Hundeschule „Dog’s Life“
16.15 Theaterstück für Kinder im Bürgerhaus
17.20 Auftritt der Samba-Gruppe „Cilindros e Cantar“
17.45 Festrede
18.00 Uhr Auftritt der australischen Band „The Pigs“
ca 20.15 Uhr Wettsägen
20.45 Uhr Auftritt unserer Vereinsband „Gurkenknif“
Ab ca. 21.30 Uhr Tanzmusik

Wir brauchen Eure Unterstützung für Auf- und Abbau und für:

1. Spiele am Nachmittag: Ideen und Standbetreuung

2. Kaffee und Kuchen: Kuchenspenden und ‚Küchendienst‘

3. Salatbuffet: Salate und Buffetbetreuung

4. Grillen

5. Bierverkauf

6. Cocktailbar

Am Samstag, 12. Juni 2010 von 10.00 bis 14.00 Uhr treffen wir uns im Bürgerhaus, um Garten und Haus für das Sommerfest ’schick‘ zu machen.

Ideen und ‚Unterstützungen‘ können auch an ramme.falkensee@web.de oder vonwietersheim@gmx.de gemailt werden.

Unser Motto: Engagement macht Spaß

3. Forum Finkenkrug am Sonntag, dem 6. Juni 2010, 11.30 Uhr -13.30 Uhr im Bürgerhaus

3. Forum Finkenkrug: Ist Finkenkrug ein sicheres Pflaster?

Die anstehende Polizeireform erregt die Gemüter. Denn fast jeder Finkenkruger hat schon einmal Erfahrungen mit pöbelnden Jugendlichen am örtlichen Bahnhof bis hin zu eskalierenden Auseinandersetzungen, mit Schmierereien am öffentlichen oder privaten Eigentum oder mit Hauseinbruch gemacht. Und er kennt Freunde- und Bekannte die von Gewaltverbrechen und Angst um die Kinder vor Übergriffen erzählen. Z.B. ist es in der Jugendszene üblich geworden, Partys aufzumischen; es ist kaum noch möglich, ungebetene Gäste fernzuhalten, die über SMS oder in Internet-Netzwerken von solchen privaten Veranstaltungen mit Adresse erfahren haben. Und jetzt noch weniger Polizei in der Fläche?

Die Polizeistatistik dagegen weist eine im Trend sinkende Zahl von gemeldeten Kriminalitätsfällen aus. Wie passt das zusammen? Erleben viele Bürger nur eine gefühlte Unsicherheit? Was tut der Staat, was tun die Sozialverbände und was tun wir selbst bzw. können wir selbst tun, um unser Sicherheitsgefühl zu erhöhen? Welche Mittel stehen dem Staat angesichts des Personalabbaus insbesondere bei der brandenburgischen Polizei (noch) zur Verfügung? Wie soll man mit gewaltbereiten Jugendlichen umgehen? Wie viel Zivilcourage ist gefordert bzw. angemessen? Kann Sozialarbeit im Zeichen leerer öffentlicher Kassen überhaupt noch einen relevanten Beitrag erbringen? Und welche Angebote, Ansprechpartner und Möglichkeiten gibt es für Menschen, die sich im öffentlichen Raum unsicher fühlen?

Dies will der Bürgerverein Finkenkrug auf seinem „3. Forum Finkenkrug“ diskutieren am Sonntag, 6. Juni, von 11.30 Uhr bis 13.30 Uhr beim Frühschoppen am Bürgerhaus Finkenkrug, Feuerbachstr. 23. Zur Diskussion auf dem Podium zugesagt haben Polizeihauptmeister und Finkenkruger Revierpolizist Hans Eberhard-Knöfel, ein Vertreter der Stadt, Ulf Hoffmeier-Zlotnik, Geschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bund für Kinder-, Jugend und Familienhilfe sowie Jungunternehmer und Graffiti-Fachmann Henry Ditschkowski. Außerdem erwarten die Veranstalter Politiker aller Parteien als Gäste und Mitdiskutanten. Moderation: Ralf und Volker Vielhaber.

Eintritt: frei.

Frühjahrsputz im Bürgerhaus am Samstag, 13. März von 9.30 bis 15.00 Uhr

Liebe Mitglieder,
Unser Neujahrsempfang am 21. Februar hat uns allen sehr viel Freude gemacht. Wir konnten Gäste aus der Politik, darunter unseren Bürgermeister Heiko Müller, Herrn Lewandowski und Frau Richstein begrüßen. Für diejenigen, die es dieses Mal nicht geschafft haben, sei gesagt, dass es im nächsten Jahr eine neue Chance gibt.

Nun aber zu unserem Frühjahrsputz am Samstag, 13. März 2010. Es gibt mehrere Betätigungsmöglichkeiten, u.a.:

Frühjahrsputz im Garten
Ausbau des Dachgeschosses in Form von Schuttbeseitigung und Aufstellen / Verkleiden von Rigipswänden
Küchenrenovierung, um die Auflagen für die Schankgenehmigung zu erfüllen
Kleinere Tischlerarbeiten an den alten Holztüren

Mittags wird es eine Suppe geben. Wir freuen uns über jeden der kommt!
Viele Grüße, Felicitas v. Wietersheim

Neujahrsempfang am 21. Februar 2010 im Bürgerhaus Finkenkrug


Neujahrsempfang 2010

Fotogalerie

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Der BürgervereinFinkenkrug hatte am 21. Februar 2010 zu einem Neujahrsempfang in das Bürgerhaus Finkenkrug eingeladen. Viele Mitglieder und Gäste aus der Politik kamen. In fröhlicher Runde stellte der Vorstand die anstehenden Themen und Aktivitäten des Bürgervereins für das Jahr 2010 vor (u.a. Bolzplatz, Kulturveranstaltungen, Sommerfest, Bürgerhaus/Dachausbau) und in kleiner und großer Runde wurde über das, was uns sonst noch so in Finkenkrug bewegt, diskutiert.

Sonntag, 13.09.2009, 10:00-12:00 Uhr: Werkstattgespräch „Lebensraum Straße“ Im Bürgerhaus Finkenkrug

Der Bürgerverein Finkenkrug, die Arbeitsgruppe Stadtentwicklung und Verkehr der lokalen Agenda und der Seniorenbeirat laden gemeinsam zum Werkstadtgespräch „Lebensraum Straße“ ein. Die Einladung zu diesem öffentlichen Werkstattgespräch richtet sich insbesondere an die im Stadtparlament vertretenen Fraktionen und interessierte Bürger.

Ziel des Gespräches soll es sein, anhand von Karten, Plänen und Textbeiträgen ergebnisoffen über die zukünftige Gestaltung der Straßenräume zu sprechen, um sinnvolle Vorgaben für das zukünftige Handeln zu gewinnen.

Der bisher praktizierte Straßenausbau gibt zunehmend Anlass zur Kritik. Zahlreiche Probleme bleiben ungelöst. Dies betrifft insbesondere die Sicherheit von Radfahrern und Fußgängern, die Qualität des Öffentlichen Raums als Identifikations- und Orientierungspunkt sowie die fehlenden Begegnungs- und Spielmöglichkeiten.

Mit den auch zukünftig nur kapp zur Verfügung stehenden Mitteln sollte ein möglichst optimale Ergebnis erzielt werden, damit Falkensee auch zukünftig ein lebenswerter Ort bleibt und sich positiv entwickelt.

Die Arbeitsgruppe Stadtentwicklung und Verkehr hat unterschiedliche Karten (notwendige Fahrradverbindungen, Angebot von Spielplätzen), sowie Textbeiträge zur Quartiersberuhigung und möglichen Nutzungen des Straßenlandes erarbeitet. Diese Arbeitsmaterialien werden im Tagungsraum als Gesprächsgrundlage ausgehängt. Sie können vorab unter www.agenda21-falkensee.de eingesehen oder als PDF-Datei geladen werden. Der gültige Verkehrsentwicklungsplan 2002 und der vorherige Verkehrsentwicklungsplan 93/94 der Stadt Falkensee stehen auf dieser Webseite ebenfalls zum Lesen oder downloaden als PDF zur Verfügung.

Wir bitten die Fraktionen vorab im Agenda Büro telefonisch unter Falkensee 423 68 17 oder per Mail an agenda21-falkensee@web.de Ihre Teilnahme zu bestätigen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und eine konstruktives Gespräch

Peter Ellmann Thomas Lenkitsch Inge Tigör
Bürgerverein Finkenkrug Lokale Agenda 21 Seniorenbeirat

Stammtischrundbrief vom Mittwoch, 1. Juli 2009

Liebe Mitglieder,
heute ist der letzte Schultag und die großen Ferien stehen vor der Tür. Da möchte ich gar nicht viel erzählen. Der letzte Stammtisch fand auf der kleinen Terrasse im Bürgerhaus statt. Guido Schiele berichtet über den Kassensturz des Sommerfestes – am Ende haben wir einen Gewinn von ca. 680 € gemacht. Von den Einnahmen des Festes konnten wir sogar die Band bezahlen. Alle Anwesenden waren sich in der Beurteilung des Festes einig. Es war ein voller Erfolg und wir danken allen sehr, die sich für unser Sommerfest engagiert haben!

In der Sommerpause soll die Innentreppe im Bürgerhaus eingebaut werden – hoffentlich klappt es. Sollten wir kurzfristig Unterstützung brauchen, würden wir uns mit einem Rundruf melden.

Zum Schluss noch zwei Termine:

1. Der nächste Stammtisch findet am Mittwoch, 26. August 2009 um 20.00 Uhr im Hexenhaus statt.

2. Am Sonntag, 6. September 2009 wird abends im Bürgerhaus das ‚Theater im Palais‘ auftreten

Wir wünschen allen eine schöne und ruhige Sommerpause,
Herzliche Grüße, Eure Felicitas v. Wietersheim

Sommerfest am Samstag, 20. Juni 2009 von 15.00 bis 24.00 Uhr

8.00 bis 14.00 Uhr Aufbau
Aufgebaut werden müssen Bühne, Tanzboden, Zelt, Stände, Biertische und -bänke, Spiele etc.
Jede helfende Hand wird gebraucht

15.00 Uhr Eröffnung mit kleiner Ansprache und Musik von Ralf und Tom
Zahlreiche Zuhörer erwünscht

16.00 Uhr Theater Stück für Kinder im Bürgerhaus
Gespielt wird ‚Das tapfere Schneiderlein‘

ca. 17.00 Uhr Amerikanische Versteigerung
Mit kleinem Geld (1 €) ist ein großer Gewinn möglich

ca. 18.30 Uhr Wettsägen

Ab 20.00 Uhr Livemusik mit den Boogie Blasters

Für folgende Stände brauchen für noch Unterstützung bei der Betreuung:
– Weinflaschen erraten (vonwietersheim@gmx.de)
– Bücherstand (vonwietersheim@gmx.de)

Damit der Kinderflohmarkt bunt und fröhlich wird, brauchen wir Händler. Mit Decken und/oder kleinem Tisch können Kinder ihre alten Spiele, CD’s und vieles mehr verkaufen.

Über Kuchenspenden für den Nachmittag und Salatspenden für den Abend (ab 18.00 Uhr) freuen wir uns sehr.

Wir freuen uns auf Euch und eure Freunde

Familienfest am Samstag, 16. Mai 2009 von 14.00 bis 17.00 Uhr

Liebe Mitglieder,

der 15. Mai ist vom Bundesministerium für Familie vor einigen Jahren zum „Tag der Familie“ ausgerufen worden. Dies ist Anlass für das Falkenseer Bündnis für Familie am 15. bzw. 16. Mai zu einem Fest an verschiedenen Orten in der Stadt aufzurufen. Der Bürgerverein wird aus diesem Grund zusammen mit der Spielplatzinitiative Finkenkrug am Samstag, den 16. Mai 2009 von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr zu einem Spielplatzfest am „Feuri“ einladen.

Wir wollen an diesem Tag nicht nur Spiele wie Sackhüpfen, Schatzsuche etc. für die Kleinen organisieren, sondern auch alle anderen Generationen ansprechen. Hierfür brauchen wir Helfer, die gerne einige Spiele stundenweise betreuen, Standbetreuer und einige Kuchenspender/-innen. Gerne könne auch Vorschläge für weitere sportliche/spielerische Aktivitäten gemacht werden.

Wer Lust und Zeit hat meldet sich bitte im Laufe der Woche bei Kirsten Ramme unter Tel.: 23 87 46 oder unter ramme.falkensee@web.de