Konzert mit dem „Carlos Mieres Trio“

Am 28. April 2006 gastierte das Carlos Mieres Trio im Bürgerhaus.

Carlos Mieres

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Carlos Mieres wurde in Montevideo/Uruguay geboren. Seit 25 Jahren lebt und arbeitet er als Gitarrist in Berlin. Bis zu seiner Übersiedlung war er in Argentinien als Gitarrist tätig und ab 1975 auch in Europa aktiv. In Spanien spielte er in unterschiedlichen Bands und war mit dem Musical „Hair“ ein Jahr lang auf Tournee. In Berlin erwarb er sich bald einen hervorragen den Ruf als Latin-Musiker und Solo-Gitarrist. Schon bald arbeitete Juan Carlos mit Pete Wyoming Bender zusammen, daneben mit dem tschechischen Saxofonisten Joe Kucera, außerdem mit der im Berlin der 80er Jahre sehr bekannten Latin-Rock-Band „Ipanema“ und der ersten Salsa-Bigband „Salsanco“, der türkischen Sängerin Ozay und der deutschen Vokalistin Jasmin Bonin. Anfang der 1990er Jahre war er Mitglied der Gruppe „Latino Dance Machine“. Des Weiteren spielte er gemeinsam mit dem Bandoneonisten Klaus Gutjahr. Im Jahr 1999 und 2000 agierte Carlos Mieres neben Helen Schneider bei den Bad Hersfelder Festspielen in dem Musical „Evita“. Sein einfühlsames und virtuoses Gitarrenspiel und seine Improvisationsgabe zeichnen den Gitarristen aus.

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„Alles dabei“ – Zweites Konzert mit dem Kölner Liedermacher Gerd Schinkel am 25. März 2006

Am 25. März 2006 gastierte zum zweiten Mal der Kölner Liedermacher Gerd Schinkel im Bürgerhaus.

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Der Frühling begann im Bürgerhaus mit einem weiteren Konzert des Journalisten und Liedermachers Gerd Schinkel. Er hatte „Alles dabei“, so der Titel seines neuen Programms. Seine genauen Beobachtungen der Verrücktheiten des normalen Alltags hatten bereits im vergangenen Herbst das Publikum begeistert. Diesmal hatte er auch Songs aus dem umfangreichen Repertoire seiner Kinderlieder dabei, die durchaus auch die Kinder in den Erwachsenen ansprachen. Es war wieder ein wunderschöner Abend. Danke Gerd!

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Marili Machado

Am 3. November 2005 trat die argentinische Tango- und Folkloresängerin Marili Machado aus Buenos Aires im Bürgerhaus auf.

Marili Machado

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Marili Machado, seit 2003 Kulturbotschafterin Argentiniens, ist gegenwärtig eine der bekanntesten und meist gehörten Stimmen des Tango in ihrer Heimat. Mit Charme und Perfektion, mit Herzlichkeit und Geschick in der Liederauswahl, fächerte sie einen breiten musikalischen Bilderbogen. Mit ihrer einzigartigen Stimme zog Marili Machado vom ersten bis zum letzten Takt ihres Vortrages ihr Publikum in den Bann und entführte ihre Zuhörer in die Atmosphäre ihrer Heimatstadt Buenos Aires. Ein Klangerlebnis, welches das Lebensgefühl erahnen ließ, aus dem der Tango entsrpingt.

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Lesung mit Günter Barton am 15. Juni 2005

Auftakt der Kulturveranstaltungen im Bürgerverein Finkenkrug!

# Zwischen Berlin und Wien

gelesen von dem Schauspieler Günter Barton, begleitet von Herrmann Waldner am Akkordeon.

Günter Barton

Ein literarischer, sommerlicher Spaziergang mit Texten
von Kurt Tucholsky, Erich Kästner, Theodor Fontane, E.T.A. Hoffmann, Dirk Josczok, Helmut Qualtinger, Karl Farkas, Georg Kreisler, Fritz Grünbaum und Konstantin Wecker.

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## Gelungene Premiere für das Bürgerhaus

Die Temperaturen passten zum Programm als der Bürgerverein Finkenkrug am vergangenen Mittwochabend seine erste Bewährungsprobe als Stätte für Kleinkunst im neu eröffneten Bürgerhaus bestand. Gemeinsam mit Schauspieler Günter Barton und Herrmann Waldner am Akkordeon hatte man zum literarischen Sommerspaziergang zwischen Berlin und Wien geladen. Erfreulich groß war das Interesse. Immer wieder mussten neue Sitzgelegenheiten beschafft werden, um dem Andrang gerecht zu werden. Für Einige reichte es dennoch nur für einen Stehplatz.

Günter Barton zog dann, trotz Hitze und zum Vergnügen des Publikums, alle Register seines Könnens. Pointiert mimte er mal den Mückengeplagten, den professionellen Eckensteher, das quengelnde Kind mit der Frage nach den Löchern im Käse oder auch den Betrunkenen, der sein Leid darüber klagt, dass er eigenlich eine schlanke Große will aber immer nur kleine Dicke bekommt. Begeistert nahm das Publikum auch die Rezitation vom Leid des Schauspielers mit seinem Publikum, die dann zur Liebeserklärung wurde, auf.
Herrmann Waldner setzte die musikalischen Akzente. Wer Akkordeon nur als Begleitung zu Liedern am Lagerfeuer kennt, wurde hier eines weit Besseren belehrt. Mit Hingabe entlockte er dem Instrument wohlklingende, feurige und besinnliche Melodien.

Ein großer Pluspunkt war auch die Nähe von Künstlern und Publikum. So plauderte Günter Barton bereits in der Pause mit dem ein oder anderen. Bei Brezeln, Snacks und Getränken stand man in der Pause im Garten des Bürgerhauses zusammen, wobei es sich Günter Barton nicht nehmen ließ, deren Ende mit einem Spiel auf der Mundharmonika anzukündigen. Nach begeistertem Applaus gab es eine ungewöhnliche Zugabe. Im Duett improvisierten Hermann Waldner am Akkordeon und Günter Barton auf der Mundharmonika.
Das an diesem Auftakt gezeigte Interesse für das Bürgerhaus gibt dem Gedanken des Vereins recht, ein Treffpunkt, nicht nur in künstlerischer Hinsicht, in Finkenkrug zu etablieren.. Nach dem gelungenen Abend wird es weitere Veranstaltungen mit Musik, Literatur und Schauspiel geben.

Antje Polese
Bürgerverein Finkenkrug

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