Stellungnahme des Bürgervereins Finkenkrug zum geplanten Abriss der sog. „Stübing-Villa“

Der Bürgerverein Finkenkrug hat am 30. November 2021 gegenüber der Falkenseer Stadtverordnetenversammlung eine Stellungnahme zur Anfang Dezember geplanten Beschlussfassung über einen Abriss der sog. „Stübing-Villa“ abgegeben (die MAZ berichtete darüber im Havelländer vom 11. November 2021).

Zudem wurde aus dem Kreis der Mitglieder des Bürgervereins eine Online-Petition zum Erhalt des Hauses gestartet. Hier der Link:

https://www.openpetition.de/petition/online/nein-zum-abriss-der-stuebing-villa-in-finkenkrug-jetzt

Die Stellungnahme des Bürgervereins Finkenkrug lautet wie folgt:

Gemeinsame Presseerklärung der Bahn AG des Bürgervereins Finkenkrug e.V., des Bündnisses PRO Regionalverkehr Osthavelldand und der Bürgerinitiative Schönes Falkensee e.V. (BISF) zum Projekt i2030

Die drei oben genannten Initiativen haben eine gemeinsame Presseerklärung erstellt, um die Diskussion zur Entwicklung des Bahn-Korridors, der von Spandau aus über Falkensee bis nach Nauen reicht, weiter voranzutreiben. Darin sprechen sie sich für den Erhalt aller drei Falkenseer Bahnhöfe aus und legen anhand eines umfänglichen Fahrtzeitenvergleichs zwischen S-Bahn und Regionalbahn dar, dass nur bei 5 (fünf) von 100 Relationen eine Express-S-Bahn mit ihren Fahrzeiten schneller wäre, und zwar um lediglich 1 oder 2 Minuten im direkten Vergleich zur Regionalbahn. Auf der anderen Seite wäre die Fahrt mit der Regionalbahn in 94 (vierundneunzig!) Fällen kürzer, davon in 42 Fällen um 10 Minuten oder mehr.

In der MAZ vom 27. November 2021 wird darüber ausführlich berichtet.

Unsere Presseerklärung ist nachfolgend im Wortlaut nachzulesen:

6. November 2021, 20.00 Uhr – Blueskonzert mit Ignaz Netzer und Chris Rannenberg

Fotos: Promo / Manfred Pollert

Zutritt nur für geimpfte und genesene Personen und Kinder bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres (2G). Entsprechende zertifizierte Nachweise sind beim Einlass zusammen mit einem gültigen Ausweisdokument vorzuzeigen. Es gilt kein Abstandsgebot, keine Maskentragpflicht und keine Beschränkung der Besucherzahl.

Nach ihrem tollen Konzert im Dezember 2019 freuen wir uns wieder auf dieses besondere Highlight für alle Freunde des Blues. Es erwartet Sie ein spannender Blues-Abend „back to the roots“, der beste Laune verspricht.

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Samstag, 27. August 2022, 19.00 Uhr: OpenAir-Konzert mit dem Boogielicious Trio – Boogie Woogie at its best

Foto: Martin Janzik

Boogielicious ist ein deutsch-niederländisches Boogie-, Blues und Jazz-Trio, welches sich 2007 zunächst mit Eeco Rijken Rapp (Klavier, Gesang) und David Herzel (Schlagzeug) als Duo gegründet hatte, aber schon ein Jahr später als Trio mit Dr. Bertram Bechers Blues-Harmonika noch homogener und abwechslungsreicher geworden war.

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Samstag, 15. Oktober 2022, 20.00 Uhr: Konzert mit dem Duo Selva Negra – Flamenco, Latin, Jazz, Klassik

Foto: Promo

Nachdem das Konzert im letzten Jahr coronabedingt abgesagt werden musste, freuen wir uns sehr, es in diesem Jahr nachholen zu können.

Angesichts der inzwischen wieder hohen Corona-Inzidenzen empfehlen wir das durchgehende Tragen einer FFP2-Maske während der gesamten Veranstaltung.

Das seit 2008 bestehende Hamburger Duo „Selva Negra“ hat sich in den letzten Jahren weit über die norddeutsche Region hinaus einen Namen gemacht. Im Sommer 2016 erschien das zweite Album, betitelt “Mar Lleno”. Die Musik besticht durch eine einzigartige Mischung aus Flamenco und Latin, Jazz und Klassik; flamboyant, atmosphärisch und voller Spielfreude – eine Einladung zum zuhören.

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Aktuelles von der Bahn AG

Benno König hat auf der Mitgliederversammlung des Bürgervereins Finkenkrug am 2. September 2021 wie folgt berichtet:

  • Die Vorplanungen für den Ausbau der Strecke Spandau-Nauen im Rahmen des Projektes i2030 sind inzwischen relativ weit fortgeschritten.
  • Momentan ist eine Verdoppelung der Zahl der Gleise für den Regional- und Fernverkehr von zwei auf vier Gleise sowie die Verlegung von zwei S-Bahn Gleisen geplant (möglicherweise mit eingleisigen Teilabschnitten).
  • Die Verlängerung der S-Bahn ist entweder bis Falkensee oder bis Finkenkrug geplant. In der letzteren Variante würde der Bahnhof Finkenkrug zu einem reinen S-Bahnhof werden, Regionalbahnhalte gäbe es dann dort nicht mehr. Für die S-Bahn wird laut VBB ein 10-Minuten-Takt mit einer Express-S-Bahn angestrebt. An der Umsetzbarkeit dieses Taktes gibt es jedoch erhebliche Zweifel. In einer nach der Mitgliederversammlung eingegangenen neuen Antwort des VBB auf eine Anfrage des Arbeitskreises Bahn und des Netzwerks PRO Regionalverkehr Osthavelland ist nun auch von einer Variante S-Bahn bis Finkenkrug plus RB-Halt die Rede, allerdings nur sehr vage als eine von mehreren Optionen.
  • Der Bürgerverein/Arbeitskreis Bahn lehnt den Wegfall des Regionalbahnhofs Finkenkrug (wie auch der ebenfalls betroffenen Regionalbahnhöfe Seegefeld und Albrechtshof, dort allenfalls eine Zusammenleung erwägenswert) ab. Die konkreten Forderungen lauten:
    – Prüfung auch einer Ausbauvariante ohne S-Bahn-Verlängerung über die Berliner Stadtgrenze hinaus.
    – Erhalt des Regionalbahnhofs Finkenkrug, auch in der Variante der Verlängerung der S-Bahn bis Finkenkrug.
    – Am Ende der S-Bahn-Linie auf jeden Fall einen Knotenpunkt zum Umstieg von der S-Bahn in die Regionalzüge, also auch für die Variante einer Verlängerung bis Finkenkrug.
    – Realistische Berechnung der Fahrtzeiten (daran arbeiten derzeit der Arbeitskreis Bahn des Bürgervereins gemeinsam mit dem sachkundigen Bürger im Falkenseer Stadtentwicklungsausschuss Marc-Oliver Wille und dem Ausschussvorsitzenden Gerd Gunkel. Es wurden umfangreiche Daten zusammengestellt, die den Planern von Bahn und VBB vorgelegt werden sollen.
  • Grund für den Widerstand gegen einen Wegfall des Regionalbahnhalts Finkenkrug sind vor allem die damit verbundenen erheblichen Fahrzeitverlängerungen auf dem Weg nach Berlin, insbesondere zu viel angefahrenen Bahnhöfen wie Zoo, Hbf, Friedrichstraße, Alex, Potsdamer Platz und Jungfernheide/Anschluss Ringbahn. Dazu kommen Komforteinbußen und der völlige Wegfall der Verbindung von Finkenkrug nach Brieselang und Nauen. Auch wäre zu befürchten, dass viele Pendlerinnen und Pendler dann versuchen würden, statt in Finkenkrug in Falkensee einen der dort weiterhin haltenden RB- und RE-Züge zu erreichen, was das bestehende Parkplatzchaos am Bahnhof Falkensee massiv verschärfen dürfte.
  • Der Arbeitskreis Bahn plant dazu weitere Gespräche mit den Planerinnen und Planern der Bahn sowie mit politischen Entscheidungsträgern. Geplant ist auch, dass der Bürgerverein Verantwortliche zu einer Diskussion über das Konzept einlädt.
  • Neben den genannten Punkten spielen in der Diskussion auch weitere Aspekte wie die Problematik einer sechsgleisigen Trasse quer durch Falkensee, die Dauer des Planungs- und Bauprozesses bis wohl weit in die 2030er Jahre und in Verbindung damit die Forderung nach zwischenzeitlichen Verbesserungen im Bahnangebot und generell der Fahrplantakt bis dahin eine Rolle.
  • Ab Ende 2022 soll es wie geplant einen ganztägig verkehrenden zusätzlichen RE mit Halt in Finkenkrug zwischen Nauen und Berlin geben, allerdings nach jetzigem Planungsstand in einer eher ungünstigen Fahrplanlage.