7. November 2008, 20.00 Uhr: New York in Finkenkrug – Die Sängerin und Gitarristin Vicki Genfan begeisterte ihr Publikum

Vicki genfan

Die Gitarristin, Sängerin und Komponistin Vicki Genfan zählt zu den weltbesten Gitarristinnen schlechthin und gilt als der „Jimi Hendrix“ der akustischen Gitarre. Mit ihren Kompositionen, die ihre Wurzeln in Folk, Jazz, Pop, Soul und Weltmusik haben, sowie ihrer einzigartigen Percussion Technik des „slap-tap“ hat sie eine neue Form der „singer/songwriter-Kultur“ geschaffen, mit der sie ihr Publikum in den USA und Europa begeistert. Vicki ist regelmäßiger Gast auf Musikfestivals wie z.B. dem „International Montreal Jazz Festival“, dem „Germany’s Open String Festival“ oder dem italienischen „Soave Guitar Festival“. Ihre Debut-CD „Outside the Box“ fand große Beachtung und gewann zahlreiche Preise, so z.B. den „Just Plain Folk Music Award“ in den Kategorien „best solo instrumental and female singer-songwriter“. In diesem Jahr wurde sie „Guitar Superstar 2008“ der amerikanischen Musikzeitschrift „Guitar Player“. Am 7. November 2008 begeisterte sie im Bürgerhaus mit einem herausragenden Konzert.
Hier Links zu Artikeln in der MAZ vom 10. November 2008
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/list/597868/DE/?c=13744-%3B%211557212-&archiv=all&qu=vicki+genfan&limit=J&typ=80%2C83%2C7%2C9&topstyle=N

und in der BRAWO vom 16. November 2008
http://www.brawo.de/lokales/falkensee/55297

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„Der zweistimmige Bach“ – Das „Duo Inventio“ eröffnete die Winterspielsaison am 18. Okober 2008

Duo Inventio

Bach und die Klingeltöne
Künstlerreigen in Finkenkrug beginnt mit Klassik

Falkensee – Mit dem Berliner Duo Inventio begann die Kultursaison nach der Sommerpause im Finkenkruger Bürgerhaus mit klassischer Musik. Bereits zum zweiten Mal gastierte Flötist und Komponist Ulrich Roloff in Falkensee. Gemeinsam mit Johannes Mirow, stellvertretender Solo Cellist der Deutschen Oper Berlin, spielte er für Flöte und Violoncello neu arrangierte zweistimmige Werke. Leicht lädiert gab Roloff nach einem Unfall sein erstes Konzert, was seine Virtuosität dennoch keinesfalls schmälerte.
„Der erste Teil ist etwas schwierige Materie“ bereitete Roloff sein Publikum vor. Für Kenner ein seltener Genuss, bot das Duo Inventionen von Johann Sebastian Bach. Das Besondere: Die kleinen musikalischen Erfindungen komponierte Bach in sämtlichen damals spielbaren Tonarten. Jeweils Halbtonsschritten folgend dauern Bachs 15 Inventionen in der Regel nicht mehr als zwei Minuten. Klingeltonverdächtig nennt Roloff einige davon. Inzwischen sind 24 dieser kleinen Spielereien möglich. „Die Inventionen haben mich so begeistert“, erzählt der Flötist, „dass ich die fehlenden dazwischen spiele“. Man hört die Roloffschen Kompositionen im Stile Bachs kaum heraus. Im Original für das Klavier geschrieben wurde für Flöte und Violoncello umarrangiert. Das hat durchaus seine Vorteile, lassen sich doch die Stimmen so transparenter verfolgen. Äußert selten werden zudem Inventionen tatsächlich so am Stück gespielt. Dem Publikum hat es trotz schwerer Kost gefallen. „Der Zweistimmige Bach“ heißt dann auch die neue CD des Duo Inventio auf der eben jene Mischung aus altem Bach und neuem Roloff zu hören ist.
Der weitaus abwechslungsreichere Teil des Konzerts war sicher der zweite Teil. Das liegt in der Natur der Sache, waren dort Kompositionen Beethovens, des italienischen Violoncellisten Franz Danzi und des Brasilianers Heitor Villa-Lobos zu erleben. Wobei bei letzterem vor allem auch Cellist Johannes Mirow gefordert war. „Die Düsenpfeifen“ aus der Bachianas von Villa-Lobos begeisterte das Publikum derart, dass das Duo ohne Zugaben nicht entlassen wurde. „Warum das Düsenpfeifen heißt, werden wir im dritten Satz erfahren“ verkündete Roloff. Tatsächlich entlockte Mirow seinem Instrument, so an diesem Abend noch nicht gehörte Töne. Sich langsam steigernd rollten die Töne auf das Publikum zu, ebbten auf und wieder ab, wurden höher und tiefer währenddessen reizte Roloff die Töne seiner Flöte bis zur Schmerzgrenze aus. Das Publikum wurde förmlich mitgerissen.
Die Frage nach einer Zugabe war unnötig, ohne diese hätte das Publikum die Musiker nicht entlassen.
„Wir haben mit Bach begonnen und damit hören wir auch auf“, rief Roloff und verwies darauf: „Wenn jemand glaubt sein Handy geht an, ist das von uns“. Aber damit hatte das Publikum noch nicht genug und so gab es laut Roloff: „zur Beruhigung der Nerven und passend zu meinem momentanen Zustand `Ich stehe mit einem Fuß im Grabe´“.
Ántje Polese

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24. Mai 2008 – Konzert mit dem Gitarristen und Klangkünstler Falk Zenker

Falk zenker

„In Gedanken kann man nahezu alles tun, wozu die eigene Fantasie in der Lage ist: Weltreisen, Zeitspiele, geliebte Orte aufsuchen, skurrile Geschichten durchleben, meditieren und sogar tanzen.“, meint der Weimarer Gitarrist und Multiinstrumentalist Falk Zenker. In seinem unterhaltsamen, humorvollen und interaktiven Soloprogramm lädt der fantasievolle Klangmaler sein Publikum dazu ein.

Lassen Sie sich entführen von berückenden Melodien, klangmalerischen Exkursen und atemberaubender Rhythmusakrobatik; schauen Sie dabei einem Virtuosen zu, der mit Händen und Füßen auf seiner Gitarre, dem eigenen Körper, ungewöhnlichen Instrumenten und Live-Elektronik leidenschaftlich musiziert und werden Sie vielleicht selbst zum Klangakteur!

Mit seiner innovativen Mischung aus virtuosem Gitarrenspiel mit spanischem Flair, Jazzimprovisationen und Live-Sampling hat sich Falk Zenker in der deutschen Akustikgitarrenszene einen vielbeachteten Namen erspielt. 1967 in Mittweida/Sachsen geboren, begann er bei Joe Sachse Gitarre zu spielen, studierte Konzertgitarre in Weimar und beschäftigte sich darüber hinaus mit Flamenco, Weltmusik, Improvisation, mittelalterlicher Musik und Klangkunst. Er veröffentlichte CDs bei „Acoustic Music“ und „Raumklang“, komponierte Theater- und Fernsehmusik und realisierte Audioinstallationen und multikünstlerische Projekte. Falk Zenker arbeitete mit Musikern wie Oscar Andrade, Matilda Gomes Romero, Cathrin Pfeifer, Gert Anklam, Peter Finger, Lutz Gerlach, Bogdan Rankovic, Laurence Bourdin und Finn Martin zusammen, gründete u.a. das Ensemble nu:n und feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Bühnenjubiläum als Sologitarrist.

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Das Aktionsbündnis PRO Regionalverkehr Osthavelland nimmt Stellung zum S-Bahn-Gutachten

Falkensee, 21. April 2008
Stellungnahme zum S-Bahn-Gutachten
(siehe auch MAZ vom 22. April 2008)
(Standardisierte Bewertung S-Bahn Falkensee)

Zentrale Aussagen:
1. Das Gutachten bestätigt, dass der Bau einer S-Bahn wegen der damit verbundenen Reduzierung des Regionalbahnangebots für die Pendler von den Bahnhöfen Nauen, Brieselang, Finkenkrug, Falkensee, Seegefeld und Albrechtshof mehr Nach- als Vorteile bedeuten würde. Grund sind die langen Fahrzeiten der S-Bahn ins Berliner Stadtzentrum.
2. Das Gutachten berücksichtigt nicht, dass sich das Regionalverkehrsangebot auf der Falkenseer Strecke in den vergangenen Jahren wieder verbessert hat. Grund sind die Einführung der RB 14 zur Berliner Stadtbahn, das schnelle Verkehrsangebot der RE 4 über Jungfernheide zum Hauptbahnhof und bessere Anschlüsse von der RB 10 in Spandau zur RE 2 aus Rathenow. Der sogenannte Ohnefall (ohne S-Bahn) ist somit attraktiver, als es im Gutachten erscheint.
3. Die sogenannte BB-Variante wird verschiedentlich dargestellt als Kompromissmodell, dass die Vorteile von S-Bahn und Regionalbahn verbinden soll. Tatsächlich bedeutet sie gravierende Verschlechterungen: Die Bahnhöfe Albrechtshof und Seegefeld würden ganz vom schnellen Regionalverkehr abgehängt, die Bahnhöfe Finkenkrug und Brieselang außerhalb der Hauptverkehrszeit, also vormittags, mittags, abends und am Wochenende.
4. Einige Verkehrsprognosen des Gutachtens sind rätselhaft. So bleibt unklar, warum durch die S-Bahn die Fahrgastzahlen ab Albrechtshof und Seegefeld massiv zunehmen sollen, obwohl sich die Fahrzeiten nach Berlin deutlich verlängern. Auch wird nicht berücksichtigt, dass viele Pendler auf die schnellen RE-Züge ab Falkensee, evtl. auch ab Dallgow-Döberitz, ausweichen dürften, um der langsamen S-Bahn zu entgehen.
5. Die Baukosten für die S-Bahn sind zu niedrig angesetzt. Das zeigen Vergleiche mit anderen Strecken und öffentlichen Projekten wie zum Beispiel dem Bau der S-Bahn nach Teltow.

Im Detail: Was das Gutachten aussagt:

Für die Fahrgäste westlich von Falkensee wäre eine S-Bahn in Verbindung mit Einschränkungen beim RB-Verkehr so unattraktiv, dass die Gutachter trotz einer ÖPNV-Investition von mindestens 50 Millionen Euro insgesamt von sinkenden Fahrgastzahlen in diesem Bereich ausgehen. Dies gilt auch für die Mitfall-Variante BB – dass diese günstiger abschneidet als die reine Mitfallvariante ergibt sich nur daraus, dass mehr Menschen noch die Chance haben, die S-Bahn zu vermeiden.

Das Fazit der Gutachter lautet: „Die beiden nutzenrelevanten Teilindikatoren der Zielträgergruppe Fahrgäste haben negative Vorzeichen (Reisezeit und Kosten). Dies bedeutet, dass die Realisierung des S-Bahn-Vorhabens, gemessen an der ÖPNV-Angebotssituation der Ohnefallvariante, im Eckwert über alle betroffenen Fahrgäste aus Sicht des Fahrgastes mehr Nachteile als Vorteile hat.“ (S.110) Diese Aussage bezieht sich zwar nur auf die reine Mitfallvariante, dafür aber auf alle Fahrgäste inkl. Berlin. Für die Brandenburger Fahrgäste gilt diese Aussage nach den genannten Daten aber auch in der BB-Variante.

Die BB-Variante ist eine Mogelpackung, wenn sie ein Nebeneinander von S-Bahn und RB-Verkehr suggeriert. Die Bahnhöfe Seegefeld und Albrechtshof würden ihren RB-Anschluss ganz verlieren, Finkenkrug und Brieselang bliebe außerhalb der Hauptverkehrszeiten nur die zeitaufwändige Option eines Umsteigens in Falkensee – einschließlich des Risikos, dort den Anschluss zu verpassen, da S-Bahnen üblicherweise nicht warten (und dies bei ohnehin störanfälligem, eingleisigem Verkehr auch nicht sinnvoll könnten). Falkensee und Nauen behielten zwar ihren RE-Anschluss, aber nur einmal pro Stunde (statt mit RB bisher 3-4-mal). Ansonsten bleibt auch hier außerhalb der Hauptverkehrszeit nur die langsame S-Bahn.

Die BB-Variante würde auch den Halbstundentakt für Finkenkrug und Brieselang zugunsten eines 20/40-Taktes aufgeben. Ein solcher ungleichgewichtiger Takt auch in der HVZ führt wegen der damit anfallenden längeren Verkehrspause erfahrungsgemäß zu einer deutlich geringeren Akzeptanz des Gesamtangebots.

„Die S-Bahn-Fahrzeiten zur Stadtbahn sind infolge der höheren Haltestellendichte wesentlich länger als mit der RB10. Die betroffenen Fahrgäste erfahren damit durch das dem Mitfall unterstellte ÖPNV-Konzept Nachteile“ (S.111) Dieser Nachteil gilt wieder in erster Linie für das Land Brandenburg.

Neben den offenbar viel zu niedrig angesetzten Baukosten (s.u.) entstünden beim Betrieb einer S-Bahn allein für den Unterhalt von Infrastruktur und Fahrzeugen Kosten von rund 1,3 Millionen Euro im Jahr. Dafür ließen sich viele Regionalbahnkilometer finanzieren. Zwar entstünden im Gegenzug auch Einsparungen von rund 950.000 Euro bei Personalkosten. Dies betrifft aber fast ausschließlich die BVG, was für Brandenburg keinen Vorteil bringt.

Eine S-Bahn ab Falkensee würde laut Gutachten in der BB-Variante über den Tag verteilt nur von rund 2000 Fahrgästen benutzt. Bei angenommenen drei Fahrten pro Stunde zwischen 04.30 Uhr und 0.30 Uhr sind das im Durchschnitt gerade 30 bis 35 Fahrgäste pro Zug, in den Nebenzeiten also noch deutlich weniger. In Seegefeld und Albrechtshof steigen die Fahrgastzahlen nur deswegen spürbar an, weil dort auch in der BB-Variante keine RB mehr verkehren soll.

Die Auslastung der S-Bahn würde in der BB-Variante selbst auf Berliner Gebiet (bis Spandau) und in den Spitzenzeiten auf allen Teilstrecken weit unterhalb des VDV-Richtwerts von 65 Prozent liegen. Erreicht würden nur bis zu 31 Prozent.

Im Detail: Was aus dem Gutachten nicht hervorgeht

Die angesetzten Baukosten von rund 45 Millionen Euro dürften viel zu niedrig angesetzt sein. Das ergibt sich aus dem Vergleich mit den Kosten/Kilometer bei ähnlichen Projekten wie dem Bau der S-Bahn nach Teltow sowie generell aus bei öffentlichen Projekten üblichen Kostensteigerungen. Durch höhere Baukosten würde sich der Kosten-Nutzen-Indikator aber weiter nach unten verschieben.

Das Gutachten berücksichtigt nicht die aktuelle Verkehrssituation mit der durchgebundenen RB 14 zur Berliner Stadtbahn sowie die in den vergangenen Jahren deutlich gestiegenen Fahrgastzahlen der RE4 über Jungfernheide zum Hauptbahnhof. Auch die in den vergangenen beiden Jahren erreichten Verbesserungen der Umsteigeverbindungen in Spandau zwischen RB10 und RE2 (von/nach Rathenow) sind nicht eingerechnet. Diese Verbesserungen machen aber die Ohnefallvariante (mit RB10 in der HVZ bis Charlottenburg) wesentlich attraktiver als im Gutachten angegeben, wodurch sich die gesamte Kosten-Nutzen-Relation erheblich zugunsten des Regionalverkehrs und zuungunsten der beiden S-Bahn-Varianten verschiebt. Nach der langfristigen SPNV-Planung des Landes soll ein ähnlich gutes RB-Angebot zumindest dann beibehalten werden, wenn keine S-Bahn-Verlängerung erfolgt.

Das Gutachten unterstellt im Mitfall und im Mitfall BB stagnierende oder sogar leicht sinkende Fahrgastzahlen in der RE4. Dies ist jedoch völlig unrealistisch. Vielmehr wäre bei einer Einschränkung des RB-Angebots mit einer drastischen Zunahme der Fahrgastzahlen in der RE4 zu rechnen. Dies dürfte deren Kapazität übersteigen, da auch eine in der HVZ nach Charlottenburg durchgebundene RB10 nicht gleichermaßen attraktiv wäre wie heute die RB14. Das zeigt sich heute bereits an der stark ungleichen stärkeren Auslastung der RB14 im Vergleich zur RB10, auch wenn sich dies durch die besseren Umsteigemöglichkeiten in Spandau zur RE2 etwas relativiert hat.

Das Gutachten berücksichtigt auch nicht die heute bereits beobachtbaren Mitnutzung des Bahnhofs Dallgow-Döberitz durch Fahrgäste vor allem aus dem südlichen Finkenkrug und dem südwestlichen Seegefeld je nach Attraktivität des jeweiligen Verkehrsangebots. Auch hier wäre damit zu rechnen, dass im Mitfall verstärkt die schnelle RE2 genutzt würde – zu Lasten der ohnehin grenzwertig schwachen Rentabilität der S-Bahn.

Der im Gutachten unterstellte drastische Anstieg der Fahrgastzahlen insgesamt in Albrechtshof im Fall einer S-Bahn-Verlängerung ist nicht nachvollziehbar. Es ist nicht erkennbar, wo diese Fahrgäste herkommen sollen.

In der politischen Diskussion ist zuletzt häufiger vom Offenhalten einer verkehrsmittelunabhängigen Option auf ein drittes Gleis die Rede. Ein drittes Gleis ist gut (auch wenn der eigentliche Verkehrsengpass zur Zeit eher im Bahnhof Spandau liegt), doch sollte dieses von Vornherein als Bahngleis mit Wechselstrom-Oberleitung geplant werden. Dies wäre auch deutlich billiger als ein S-Bahn-Gleis, da auf Teilen der Spandauer Strecke (dort, wo es am wenigsten Platz für ein zusätzliches Gleis gibt) sowie im Bahnhof Falkensee bereits jeweils ein viergleisiger Ausbau gegeben ist. Zudem könnte ein solches Gleis bei Störungen oder Bauarbeiten auch vom Fernverkehr als Ausweichmöglichkeit genutzt werden.

Begriffsklärungen
Ohnefall: Ist-Zustand mit schnellen Verkehrsangeboten von Regionalbahn und Regionalexpress, aber ohne S-Bahn. Nicht berücksichtigt werden allerdings Verbesserungen des Regionalverkehrsangebots in den vergangenen Jahren, besonders die RB 14.
Ohnefallvariante: Wie Ohnefall, aber mit der Durchbindung von Zügen der RB 10 in der Hauptverkehrszeit bis Berlin-Charlottenburg. Diese Durchbindung ist derzeit die Realität, aber plus RB 14.
Mitfall: Situation nach Fertigstellung einer S-Bahn bis Falkensee und gleichzeitiger Abschaffung der Regionalbahnen zwischen Falkensee und Spandau. Übrig blieben stündliche Regionalexpresszüge mit Halt nur in Nauen und Falkensee sowie Regionalbahnen zwischen Nauen und Falkensee, wo dann in die S-Bahn oder den Regionalexpress umgestiegen werden müsste.
Mitfall BB: Wie Mitfall aber mit einer Durchbindung der Regionalbahnen ab Nauen bis Berlin-Charlottenburg in der Hauptverkehrszeit, jedoch ohne Halt in Seegefeld und Albrechtshof.

Aktuelles Zugangebot
RB 14: Von Nauen zur Berliner Stadtbahn mit Halt an allen Bahnhöfen, stündlich
RB 10: Von Nauen bis Berlin-Spandau, in der Hauptverkehrszeit bis Berlin-Charlottenburg, in der übrigen Zeit in der Regel in Spandau Anschluss an die RE 2 zur Berliner Stadtbahn, stündlich, ergibt zusammen mit der RB 14 einen Halbstundentakt
RE 4: Von Wittenberge über Nauen, Falkensee, Spandau, Jungfernheide nach Berlin Hbf und Potsdamer Platz, stündlich
RE 2: Von Rathenow über Dallgow-Döberitz, Staaken und Spandau zur Berliner Stadtbahn
RE 6: Von Neuruppin über Falkensee nach Berlin-Spandau, abends spät auch Halt in Finkenkrug
Derzeit beträgt die Fahrzeit von Falkensee nach Berlin-Hauptbahnhof je nach benutztem Zug zwischen 16 und 25 Minuten. Mit der S-Bahn wären es etwa 40 Minuten.

Aktionsbündnis Pro Regionalverkehr Osthavelland
Zusammenschluss von Pendlerinitiativen aus Brieselang, Falkensee und Berlin-Spandau. Setzt sich ein für einen schnellen, zuverlässigen Schienenverkehr von allen Bahnhöfen des östlichen Havellandes ins Berliner Zentrum.

Aktuell +++ Aktuell+++ Aktuell: S-Bahn-Gutachten veröffentlicht

Das Ministerium für Infrastrucktur und Raumordnung desx Landes Brandenburg hat das Gutachten zur Prüfung der Wirtschaftlichkeit einer S-Bahn-Verlängerung nach Falkensee veröffentlicht und ins Internet gestellt. Das Aktonsbündnis Pro Regionalverkehr Osthavelland hat hierzu sowie zu den aktuellen Äußerungen von Bürgermeister Heiko Müller in der MAZ vom 26.3.2008 eine Presserklärung (siehe unten) veröffentlicht, mit der die politisch Verantwortlichen dazu aufgerufen werden, den bisherigen Streit hinter sich zu lassen und auf Grundlage der Ergebnisse des Gutachtens gemeinsam für einen besseren Regionalbahnverkehr im Osthavelland einzutreten.

Endlich Signale auf Grün für RB und RE
Nach S-Bahn-Gutachten ist gemeinsames Handeln gefragt

Falkensee, 31.3.08 – In der Debatte um S-Bahn oder Regionalbahn liegen die Fakten nun auf dem Tisch. Selbst das unter anderem vom Landkreis Havelland in Auftrag gegebene Gutachten (das eigentlich den S-Bahn-Bau befördern sollte), kommt zu dem Schluss, dass mit einer S-Bahn weniger Menschen zwischen Falkensee und Nauen öffentliche Verkehrsmittel benutzen würden als ohne. Mit Blick auf die Fahrzeiten der S-Bahn ist dies nicht sehr erstaunlich und bestätigt die Sichtweise unserer im Aktionsbündnis PRO Regionalverkehr Osthavelland zusammengeschlossenen Pendlerinitiativen: Statt der S-Bahn müssen Erhalt und Ausbau von Regionalbahn und Regionalexpress im Vordergrund stehen.

Es macht keinen Sinn, nach den Zahlen der Planer rund 45 Millionen Euro auszugeben, um ein Verkehrsmittel zu bauen, das in Brandenburg für die meisten Betroffenen mehr Nach- als Vorteile hätte. Das sollten nun auch die bislang hartnäckigsten S-Bahn-Befürworter verstanden haben. Ohnehin dürften die Kosten in Wahrheit wesentlich höher ausfallen (auch der Bau der S-Bahn nach Teltow wurde wesentlich teurer als veranschlagt), was das Kosten-Nutzen-Verhältnis weiter verschlechtern würde.

„Die derzeitige Bahnanbindung mit Regionalexpress und Regionalbahn ist für die Brandenburger Fahrgäste attraktiver als eine Bahnanbindung mit Regionalexpress und S-Bahn“, sagte Falkensees Bürgermeister Heiko Müller Ende März der MAZ. Das sehen wir genauso.

Nun wollen Müller und wohl auch andere allerdings gleichwohl eine Option auf den künftigen Bau einer S-Bahn offen halten, mindestens aber auf den Bau eines dritten Gleises zwischen Berlin-Spandau und Falkensee/Finkenkrug, evtl. auch darüber hinaus. Nun ist gegen Optionen für die Zukunft grundsätzlich nichts einzuwenden. Auch der Bau eines dritten Regionalbahngleises könnte nützlich sein. Allerdings wird dessen Wirkung aufgrund verschiedener technischer Probleme meist überschätzt und der eigentliche Engpass für den Regionalverkehr ist eher im Bahnhof Spandau zu finden als auf der offenen Strecke.

Was uns wichtig ist, ist etwas anderes: Die jetzt fällige Entscheidung, „auf Erhalt und möglichst Ausbau der Regionalbahn zu setzen“ (Heiko Müller, MAZ 26.3.), darf durch Optionsmodelle nicht verwässert werden. Trassen frei halten, o.k., aber nicht z.B. wegen einer unsicheren und aus heutiger Sicht auch gar nicht gewünschten S-Bahn-Planung jetzt dringend notwendige Entscheidungen und Investitionen zugunsten des Regionalbahnverkehrs vernachlässigen. Auch darf es keine S-Bahn-Planung durch die Hintertür geben.

Wir rufen alle verantwortlichen Politiker in Falkensee und Brieselang und auch den Landkreis Havelland auf, jetzt endlich die durch den S-Bahn-Streit entstandene Blockade zu überwinden und gemeinsam und entschlossen auf allen Ebenen für die Optimierung des Regionalbahnverkehrs einzutreten. Dabei geht es uns um sehr konkrete Ziele, die nicht viel Geld kosten (jedenfalls verglichen mit den S-Bahn-Investitionen), aber uns Bahnfahrern viel bringen würden:

Neben der stündlich verkehrenden RB 14 muss es möglichst viele weitere Züge geben (z.B. RB10), die halbstündlich versetzt dazu über Berlin-Spandau hinaus die Bahnhöfe des östlichen Havelland mit dem Berliner Stadtzentrum verbinden. Wo sich dies in Randzeiten nicht lohnt, muss es – auch abends und am Wochenende – mindestens Züge nach Spandau mit guten RE-Anschlüssen dort in Richtung Berlin-Mitte geben. RE-Züge müssen möglichst oft auch wieder in Brieselang, Finkenkrug, Albrechtshof und Seegefeld halten. Neue innovative Bahn-Konzepte, wie sie unter Namen wie „Stadt-Express“ oder „SX-Bahn“ diskutiert werden, müssen endlich aufgeschlossen geprüft werden.

Benno König, Aktionsbündnis PRO Regionalverkehr Osthavelland

Konzert mit „The Beez“ am 5. April 2008

So voll dürfte das Bürgerhaus bisher noch nie gewesen sein! Vor mehr als ausverkauftem Haus begeisterten „The Beez“ (http://www.thebeez.de/) einmal mehr ihre Fangemeinde mit ihren unnachahmlichen Interpretationen von anrührenden, albernen, alles und nichts sagenden Pop- und Rocksongs aus aller Welt.

The Beez

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15. Dezember 2007 – Konzert mit der irischen Folkloregruppe „Mairi’s Wedding“ – traditionelle irische Musik

Marie's Wedding

Wer hat nicht schon einmal von Irland geträumt? Und wer einmal dort war, den hat es gepackt, der möchte alles auf einmal in sich aufsaugen, nie mehr zurück und den Traum weiter(er)leben. Mairi’s Wedding verhelfen zu einem unvergesslichen „live“ Trip zurück zur grünen Insel. Wie das Land, so kommt die Musik in bunt schillernden, klaren Farben daher, mal überschwänglich, pulsierend und lebensfroh, mal herzzerreißend, weich und melancholisch. Dabei beeindruckt die Band mit Authentizität, Bühnenpräsenz und sympathischem, lockerem Auftreten, und es gelingt ihnen immer wieder, ihr Publikum mit einer perfekten Mischung aus fetzigen irischen Tänzen, gefühlvollen Balladen und interessanten Songs für sich zu gewinnen. Mairi’s Wedding bestehen aus Suzanne Linehan (Gesang, Bodhrán, irischer Tanz), Bernd Lüdtke (Fiddle, Bouzouki, Bodhrán, Gesang) und Aaron Shirlow (Gitarre und Gesang).

Suzanne Linehan (Gesang, Bodhrán, irischer Tanz) kommt aus einer irisch-amerikanischen und deutschen Künstlerfamilie. Ab dem 5. Lebensjahr machte sie eine Ausbildung im klassischen Ballet und Volkstanz in der Ballettschule ihres deutschen Großvaters, Fritz Rudloff-Winter (Pianist, Choreograph und Journalist). Später kam dann aufgrund ihres Familienbackgrounds noch irischer Tanz dazu. Außerdem absolvierte sie eine klassische Gesangsausbildung und ließ sich im traditionellem irischen Gesang und an der Bodhrán (Percussionsinstrument) ausbilden. Sie nahm Unterricht in Schauspiel und Musical und ist daher ab und zu auch bei internationalen und deutschen Filmproduktionen mit dabei. Ihre große Liebe gehört aber dem traditionellen irischen Gesang, auch dem Séan Nos (ein traditionaller irischer Gesangsstil, der a-capella vorgetragen wird). Sie hat eine sehr klare und ausdrucksstarke Sopranstimme und bringt mit ihren irischen Balladen ihre Zuhörer zum Träumen. Suzanne spielt und singt auch seit Jahren regelmäßig bei Sessions, bei der sich Irish Folk-Musiker zum gemeinsamen Musizieren treffen. Dabei traf sie auch auf Bernd Lüdtke und Aaron Shirlow

Bernd Lüdtke (Fiddle, Bouzouki, Bodhran, Gesang) ist in West-Berlin geboren und aufgewachsen, und nahm mit 9 Jahren bereits Klassischen Gitarrenunterricht. Die Einflüsse der Englischsprachigen Sender AFN und BFBS mit ihrer Folk-und Countrymusik führten dazu, dass er bereits mit 16 Jahren Folk-Gitarre (z.B. Leo Kottke) und 5-string Banjo spielte. Bald war er in mehreren Gruppen in Berlin aktiv, sowohl im Bluegrass-als auch im Irish-Folk-Bereich. Mit 17 Jahren errang er einen Nachwuchsgitarristen-Preis. Seine schnelle musikalische Auffassungsgabe führte dazu, dass er bald auch noch Tenor-Banjo, Mandoline, Bodhran und Irische Bouzouki spielte und zu einem sehr begehrten Gruppen-und Studiomusiker wurde. Nach seinem Studium wechselte er ins Profi-Lager. Er begann auch, durch Lehrer und Workshops in Irland, Irish Fiddle zu lernen. Bei Mairi’s Wedding bringt er seine Ideen in die Arrangements der Stücke ein und kümmert sich auch um die Beschallungstechnik der Gruppe.

Aaron Shirlow (Sänger, Gitarrist und Songschreiber) wurde in Belfast geboren. Früh schon interessierte ihn die aus den USA kommende Folk-Wave Bewegung mit ihren Protagonisten Bob Dylan, James Taylor oder Neil Young. Er erlernte das Gitarrenspiel und mischte in der Belfaster musikszene mit. Als er Anfang zwanzig war, zog er nach England, und beteiligte sich an einigen Folk-Rock Projekten und begann eigene Lieder zu schreiben. Nach etlichen Touren mit verschiedenen Musikern durch Europa, kam er nach Berlin, eigentlich um 3 Wochen Urlaub zu machen. In Berlin lernt man leicht Iren und Deutsche, die irische Musik machen, bei den verschiedenen Sessions kennen. Hier stieß Aaron auf Bernd Lüdtke, der in der Band „Kesh & Kerry“ spielte. Aaron stieg bei dieser Band ein, die nach einiger Zeit und einigen Umbesetzungen zu der Berliner Band „Midnight Court“ wurde. Gemeinsam mit Berndt Lüdke und Suzanne Linnehan spielt er in „Mairi’s Wedding“. Seine kompositorischen Fähigkeiten stellte er mit der Musik zu dem Ballett „Celtic Touch“ unter Beweis, welches in Berlin (Deutsche Oper und Komische Oper) und Longford Theater aufgeführt wurde. Außer den Songs, die er zu den drei Midnight Court-CD´s beigesteuert hat, schrieb er auch Songs für das Ballett „Irish Soul“ welches 2001 im Wiesbadener Staatstheater uraufgeführt wurde und zu dem Midnight Court live musiziert.Mit seiner sanften und dennoch kräftigen Stimme fasziniert er sein Pulikum von Beginn an und mit seiner in DADGAD gestimmten bassbetonten Gitarre treibt er den Rhythmus bei den fetzigen Tunes.

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Feuerwerk im Bürgerhaus: die argentinischen Sängerin Marili Machado gastierte am 2. November 2007 im Bürgerhaus

Marili Machado

Es hat inzwischen Tradition: zum dritten Mal in Folge trat die argentinische Sängerin Marili Machado, seit 2003 Kulturbotschafterin ihres Landes, im Bürgerhaus auf. Vor restlos ausverkauftem Haus präsentierte sie tempermentvoll und ausdrucksstark ihr neues Programm, das ein breites Spektrum der südamerikanischen Musik vom Tango über Milongas bis hin zur Folklore darbot. Nach standing ovations und vielen Zugaben versprach sie dem begeisterten Publikum, Finkenkrug im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder zu besuchen.

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5. Oktober 2007 – 20.00 h – Konzert mit dem Gitarren-Duo Alexej Wagner und Alexej Krupsky

Jazz, osteuropäische und russische Folklore, russische Roma-Musik, Sinti-Swing, Jazz Pop Musik in der Bearbeitung für zwei Gitarren

Alexy Wagner Duo

Die beiden herausragenden Musiker spielen seit 2004 zusammen und nehmen als Duo regelmäßig an diversen Ethno-Jazzfestivals teil. Die Palette ihres Repertoirs reicht von ost-europäischer Folklore bis zu traditionellen Jazz oder modernen Rock-und-Pop Nummern. Nach ihrem großen Erfolg auf dem Jazz-Festival in Kiev in 2006 nahmen die beiden ihre erste CD “ April Sky “ auf.

Alexej Wagner ist dem Finkenkruger Publikum schon gut bekannt. Im April 2006 gastierte er mit dem Carlos Mieres-Trio im Bürgerhaus und faszinierte das Publikum mit seinem herausragenden Gitarrenspiel.

Alexey ‚Wagner wurde 1975 in Barnaul (Süd-West Sibiriens in Russland) geboren. Von 1985-1990 besuchte er die Musikschule im Fach Klassische Gitarre. 1990-1994 Studium im College für Musik mit abgeschlossenem Diplom.1989,1990,1993 Gewinner des regionalen Musikwettbewerbs in Barnaul und Novosibirsk. 1996-1998 Konzerttätigkeit in der Staatlichen Philarmonie der Altai-Region. In dieser Zeit war er als Sessionmusiker im Radio, Fernsehen und in den Tonstudios tätig. Seit 2000 lebt er in Berlin. 2000-2004 Studium an der Hochschule für Musik „HANNS EISLER“ im Bereich Jazz-Popularmusik bei Prof. Giorgio Crobu mit abgeschlossenem Diplom. Inzwischen ist Aöexey ein festes Mitglied in verschiedenen Projekten und Bands wie z.B. der CATHRIN PFEIFER BAND, GUIDA VARGAS BAND, WILLIAM RAMSEY BAND, DERYA & SANA BANA BAND, ROMENCA, und dem CARLOS MIERES TRIO. Alexej Wagner engagiert sich auch als Solo-Konzertgitarrist. Mitwirkung und Aufnahmen im Radio, Fernsehen und Tonstudios. Teilnahme in diversen Jazz und Ethnofestivals. Zahlreiche Konzerte in Deutschland, Österreich, Italien, Niederlande, Dänemark, Tschechien, England, Finnland, Russland und Kazakhstan.

Alexey Krupsky wurde 1978 in Kiew geboren. Von 1982 bis 1988 Studium an der Musikschule in Kiew im Fach Violine. 1985 erste Gitarrenstunden bei dem bekannten Jazzgitarristen und Pädagogen Wladimir Molotkow. Von 1988-1992 besuchte er die Musikschule bei der Nationalen Musikakademie P.I.Tschaikowsky in Kiew. Von 1993-1996 studierte er an der R.M.Glier Musikfachschule (Fach:Violine und Jazzgitarre). Er spielte im Duo mit Wladimir Molotkow, Swing College Band und nahm an zahlreichen Konzerten und TV/Radio-Sendungen teil. In 1999-besuchte Berklee Summer School in Perugia/Italien. Von 1997-2002 studierte er an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. In dieser Zeit hatte A.K. viele Auftritte in Berliner Jazzclubs, u.a. mit der Big Band der Hochschule für Musik (Leitung Jiggs Whigham), machte die Filmmusik Aufnahmen für ZDF, ARTE. In 2001-Auftritte mit dem Sänger Brandon Stone bei Charity `01. Von 2003-2005 studierte er Musikwissenschat an der (Humboldt Universität/Berlin). 2005-2006 – Auftritte beim Filmfestival Berlinale Musikveranstaltungen bei ZDF uva. Alexey Krupsky ist auch als Gitarrenlehrer an den Berliner Musikschulen tätig. Seit 2004 spielt er im Gitarrenduo mit Alexey Wagner. Das Duo hatte erfolgreiche Auftritte beim Berliner Jazztreff 2004+2005, beim Internationalen Jazz Festival in Kiew 2006.

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