16. Mai 2009 – Konzert mit dem Lulo Reinhardt Swing Project

Luo Reinhardt

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Australien, Shanghai und jetzt wieder – Finkenkrug! Nachdem Lulo Reinhardt bereits im Jahr 2007 bei uns zu Gast war und zusammen mit Uli Krämer ein mitreißendes Konzert gegeben hat, wird Lulo diesmal mit seiner neuen Band Lulo Reinhard Swing Project im Rahmen seiner CD-Release-Tour bei uns zu Gast sein und seine neue CD vorstellen. Song Nr. 1 auf der CD ist der auf seinem Konzert bei uns entstandene Song „Der Zug nach Finkenkrug“!

Lulo Reinhardt, Großneffe des berühmten Django Reinhardt, lernte im Alter von 5 Jahren von seinem Vater Bawo das Gitarre spielen, mit 12 Jahren spielte er bereits im Mike Reinhardt Sextett und mit 15 war er Mitbegründer der Gruppe „Django Reinhardt and the Heartbreakers“. International machte er sich einen Namen als hervorragender Gitarrist. 1991 gründete er mit seinem Vater Bawo und seinem Cousin Dege die Gruppe „I Gitanos“. Er tourte mit ihnen durch Europa, spielte unter anderem mit Toto und Marla Glenn, veröffentlichte mit der Gruppe mehrere CDs, spielte beim Festival „Rock gegen Hass“ und nahm unter anderen an einem Konzert zugunsten der nordafrikanischen Saharoui in Tinduf in Algerien teil. Mittlerweile hat Lulo auch international einen hervorragenden Ruf als Gitarrist und Komponist.

Im Juli 2007 hat Lulo Reinhardt mit seiner neuen Formation, dem „Lulo Reinhardt Latin Swing Project“, ein neue Live-CD aufgenommen: Latin Swing. 12 neue Songs, komponiert von Lulo Reinhardt im Stil von Django Reinhardt und Stephane Grappeli, mit Daniel Weltlinger (Geige), Doug Martin (Gitarre, San Francisco), Harald Becher (Contra Bass, Deutschland) und Uli Krämer (Perkussion, Drums, auch Deutschland). Nachdem Lulo Reinhardt von der Firma SAGA ( San Francisco ) sein eigenes Lulo Reinhardt Model DG 310 gebaut bekam, fand er auch wieder zurück zum Gypsy Swing. Dieses Model stellte Lulo 2007 auf der NAMM Show in Los Angeles, Shanghai und Frankfurt vor. 2008 spielte Lulo auf der Frankfurter Musikmesse zusammen mit Jan Akkermann (Focus), im Mai 2008 ging er nach San Francisco. Dort fand eine CD Release Party im berühmten Yoshis Club statt, anschließend nahm er beim Django Festival in Mill Valley teil. 2008 im Juli spielte Lulo Reinhardt als Support mit Jose Feliciano bei dessen einzigsten Konzert in Deutschland. Im November und Dezember 2008 trat Lulo Reinhardt mit seinem Latin Swing Project in Australien ( Brisbane Gipsy Festival ) und in Shanghai auf.

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++Aktuell++Aktkuell++Aktuell++ Bürgerverein Finkenkrug gewinnt den Kommunalen Kulturpreis

Kulturpreis Brandenburg 2009

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Am 28. März 2009 erhielt der Bürgerverein Finkenkrug den Kommmunalen Kulturpreis der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitk (SGK). Dieser Preis wird vergeben für hervorragende kulturelle Initiativen in den Jahren 2007 und 2008 in den Gemeinden des Landes Brandenburg, die vorwiegend durch ehrenamtilches Engagement getragen wurden. Die Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit un Familie, Dagmar Ziegler, überreichte den Preis im Rahmen des Kommunalkongresses der SGK auf Hermanswerder in Potsdam. Ausgezeichnet wurde das hochwertige Kulturprogramm des Bürgervereins und dessen professionelle Gestaltung und Organisation. Die SGK verleiht in diesem Jahr zum elften Mal ihren Kulturpreis. Dieses Jahr hatten sich 67 Vereine und Initiativen beworben. Davon kamen sieben Kandidaten in die engere Auswahl. Sie wurden von einer Jury besucht, die anschließend über die Preisvergabe entschied.

Wir freuen uns sehr und danken der Jury auch auf diesem Wege noch einmal sehr herzlich. Gleichzeitig gratulieren wir dem Förderkreis der Kultur- und Kinderkirche Eichstädt, der ebenfalls mit dem Kulturpreis ausgezeichnet wurde, sowie dem Geschichts- und Heimatverein Gusow-Platkow, der den Sonderpreis der Jury erhielt.

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6. September 2009, 17.00 Uhr – Gastspiel des Theaters im Palais: „Berliner Geschichten – Kästner für Erwachsene“

Theater im Palais

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Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, das Theater im Palais aus Berlin-Mitte zu einem Gastspiel bei uns einzuladen. Dessen Lesereihe „Berliner Geschichten“ widmet sich Berliner Persönlichkeiten, deckt Geschichten auf, die vielleicht in Vergessenheit geraten sind und erzählt diese neu. Nach dem großen Erfolg der beiden ersten Produktionen, Georg Hermanns „Rosenemil“ und „Preußens Luise“, widmet sich das Theater diesmal dem Schriftsteller Erich Kästner.

Es sind die unbekannten Geschichten des Autors von „Emil und die Detektive“ oder „Das fliegende Klassenzimmer“, die im Mittelpunkt unserer Auseinandersetzung mit ihm stehen sollen. Neben seinen berühmten Werken hat Kästner eine Reihe von Kurzprosa verfasst, die lesen- und kennenlernswert ist. So gibt es z.B. seine wunderbar grotesken und anrührenden „Kindergeschichten für Erwachsene“.

Phantasievoll beschreibt er die Sehnsüchte der Figuren, die in seinen Romanen und Geschichten die Hauptrolle spielen, jene Menschen von den Berliner Hinterhöfen, mit denen es das Leben nicht immer gut meint. In seinen Erzählungen ermöglicht er ihnen und dem Leser, sich auf die Reise an unbekannte Orten zu begeben, die nur in der Phantasie existieren und ohne die die das Leben sehr leer und einsam wäre.

Der gebürtige Dresdner Kästner hat mit seinem Werk auch ein Stück Berliner Kulturgeschichte zu schreiben vermocht. Seine Figuren, man denke nur an Emil Tischbein, Pünktchen und Anton oder seinen Romanhelden Jakob Fabian, leben in Berlin. Sie schlagen sich in dieser Stadt durch, scheitern, rappeln sich wieder und überleben aufgrund ihres Scharfsinns, mit dem sie ihre Lage durchschauen und zu nehmen wissen. Gerade im Hinblick auf das Gesellschaftsbild aus Gewinnern und Verlierern eines Systems, das Kästner in seinem Werk entwirft, erscheint er heute aktueller denn je.

Eine musikalische Lesung mit: Gabriele Streichhahn und Carl Martin Spengler und Ute Falkenau am Klavier.

Einlass: 16.30 Uhr
Kartenreservierungen unter: 03322-238746 oder ramme.falkensee@web.de

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Konzert mit dem belgischen Gitarristen Jacques Stotzem am 24. April 2009

Jacques Stotzem

Foto: Antje Polese

Jacques Stotzem ist einer der vielseitigsten Fingerstyle-Gitarristen der aktuellen Gitarrenszene. 1959 in Verviers geboren, hat der belgische Gitarrist inzwischen 10 CDs eingespielt und gehört für viele Fans der akustischen Gitarrenmusik zu den absoluten Favoriten. Befragt nach ihren musikalischen Vorlieben, nannten ihn die Leser des deutschen Fachmagazins „Akustik Gitarre“ in einem Atemzug mit Kollegen wie Leo Kottke, Paco De Lucia, Neil Young oder Keb‘ Mo‘. In seltener Eintracht bescheinigen ihm Musikliebhaber, Kritiker und Kollegen nicht nur höchste technische Kunstfertigkeit, sondern ein unverwechselbares Gespür für die richtige Note zur rechten Zeit. Stotzem versteht es wie kaum ein anderer Akustik-Virtuose, sensible Momente und aufblitzendes Temperament zu einem eigenständigen Stil zu vereinen.
Jacques Stotzem – das steht für solistische Gitarrenmusik der höchsten Güteklasse, für swingende Bass-Linien, reiche Akkorde, deftige Blues-Artikulationen und zart hingetupfte Arpeggien. Mit diesen Zutaten kombiniert mit einer selten gehörten dynamischen Ausdruckskraft verzaubert Jacques sein Publikum immer wieder.
Stotzem ist regelmässiger Gast auf Festivals in Europa und den USA sowie in Japan, China oder Taiwan. Seit 2006 produziert die berühmte amerikanische Gitarrenfirma „Martin Guitar“ ein „OMC Jacques Stotzem Custom Signature“ Modell, ein Traum für jeden Gitarristen, eine Ehre für Jacques. Saitenkollege Larry Coryell über Jacques : „Was er spielt, ist pure Musik. Als Instrument benutzt er die Gitarre, die er sehr, sehr gut beherrscht.“

Die neue CD von Jacques Stotzem

Nachdem Jacques Stotzem bereits zehn CDs mit Eigenkompositionen herausgebracht hat, möchte er auf seinem neuen Album ein ganz besonderes Projekt vorstellen. Er interpretiert auf dieser CD seine persönlichen Instrumentalarrangements von mehr oder weniger bekannten Rock- und Popstücken von Gitarristen oder Gruppen die zu seinen Favoriten gehören. Dabei sind natürlich einige Klassiker von Jimi Hendrix, Sting, Neil Young, U2 oder Radiohead, aber auch Kompositionen von Musikern die sein Gitarrespiel im Laufe der Jahre beeinflusst haben, z.B. Rory Gallagher oder Steve Howe (Yes).
Sein Ziel war es, die Energie und die Stimmung einer E-Gitarre oder einer Rockgruppe auf die sechs Saiten seiner Akustikgitarre zu übertragen. “Purple Haze”, “With or without you”, “Voodoo child”, “Fields of gold”, “After the goldrush” sowie weniger bekannte Titel von denen die meisten bis jetzt noch nie auf einer Akustikgitarre als Instrumentalfassung interpretiert worden sind, gehören zu diesem neuen Repertoire, das den Zuhörer auf jeden Fall erstaunen wird.

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Konzert mit Christina Lux am 21. März 2009

Christina Lux

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Wieder ein wunderschönes Konzert mit Christina Lux. Wie schon in 2006 fazinierte Christina mit ihrer ausdrucksvollen Stimme und ihren unter die Haut gehenden Songs ihr Publikum. Danke Christina!

lux@christinalux.de ++ www.christinalux.de ++ www.myspace.com/christinalux

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Offener Brief des Aktionsbündnisses „PRO Regionalverkehr Osthavelland“ an Bürgermeister Heiko Müller

Mit dem beiliegenden offenen Brief der Arbeitsgruppe Bahn des Bürgervereins Finkenkrug und des Aktionsbündnisses PRO Regionalverkehr Osthavelland, der der örtlichen Presse mit der Bitte um Veröffentlichung übersandt wurde, wird Bürgermeister Heiko Müller von Falkensee aufgrund wiederholt missverständlicher Äußerungen und Handlungen von unterschiedlicher Seite aufgefordert, endlich klarer als bisher in dieser Frage Stellung zu beziehen. Hintergrund ist die neu aufgeflammten Diskussion über die S-Bahn.

Falkensee, den 8. März 2009

Herrn
Bürgermeister Heiko Müller
Falkenhagener Straße 43/49
14612 Falkensee

Sehr geehrter Herr Müller,

trotz offensichtlicher Nachteile für die Falkenseer Pendler wird seit Jahren über einen möglichen Bau der S-Bahn nach Falkensee diskutiert. Durch das Bestreben Berlins, die S-Bahn-Verlängerung zumindest auf Berliner Stadtgebiet voranzutreiben, scheint das Thema neuerdings wieder an Aktualität zu gewinnen. Berlin will einen S-Bahn-Bau zumindest bis Hackbuschstraße erreichen. Weil dort keine hinreichenden Parkmöglichkeiten vorhanden sind, ist auch eine Verlängerung bis Albrechtshof im Gespräch.
Da von dort der Weg bis zum Bahnhof Falkensee nicht mehr weit ist, liegt es nahe, dass auch wieder die Verlängerung in unsere Stadt ins Auge gefasst wird.

Wir befürchten hier einen Automatismus, bei dem die Interessen der Pendler letztlich kaum noch berücksichtigt werden. Eine S-Bahn-Verlängerung würde zwangsläufig zu einer Einschränkung des RE/RB-Angebots führen. Dies würde auch nach den Ergebnissen der offiziellen Nutzen-Kosten-Untersuchung zu diesem Thema Fahrgäste zum Umsteigen von der Bahn auf das Auto veranlassen, vor allem aufgrund der unattraktiv langen Fahrzeiten der S-Bahn bis Berlin-Zentrum. Die verbliebenen RE-Züge wären dann völlig überlastet. Noch mehr Finkenkruger Pendler als jetzt schon würden sich auf die wenigen Parkplätze am verbliebenen RE-Halt Falkensee drängen. Brieselang wäre wohl ganz abgehängt, da dort derzeit keine RE-Züge halten.

Wir möchten daher unsere Position noch einmal deutlich machen: Das bestehende Bahnangebot muss erhalten und nach Möglichkeit weiter verbessert werden und zwar im Rahmen eines länderübergreifenden Berlin-Brandenburger Verkehrskonzepts. Mit einer S-Bahn könnten wir dagegen nur verlieren.

Bislang ist die Haltung der Stadt Falkensee dazu nicht klar zu erkennen. Einerseits sagen Sie, Herr Müller, dass Sie derzeit auf die Regionalbahn setzen. Andererseits gibt es immer wieder Signale aus Stadt und Landkreis, die darauf hindeuten, dass doch immer noch auf die S-Bahn hingesteuert wird. Man sehe sich beispielsweise nur die derzeitige Umgestaltung des Bahnhofs Falkensee an, wo deutlich sichtbar der Platz für ein S-Bahn-Gleis freigehalten wird. Für den Regionalverkehr wäre ein Zusatzgleis aber gerade dort nicht erforderlich, da im Bahnhofsbereich schon vier Gleise vorhanden sind.

Zwar ist uns bewusst, dass wir in Brandenburg teilweise auch von den Entscheidungen Berlins abhängig sind, doch sollten wir nicht wie das Kaninchen auf die Schlange starren, sondern selbstbewusst unsere eigenen Falkenseer Interessen vertreten.

Wir fordern Sie, Herr Müller, daher auf, in dieser Frage endlich klar Position zu beziehen – und zwar für die Interessen der Falkenseer Pendler und damit für die Regionalbahn und gegen eine S-Bahn-Verlängerung.

Mit freundlichen Grüßen

Aktionsbündnis Pro Regionalverkehr Osthavelland
AG Bahn des Bürgervereins Finkenkrug

Konzert mit „Duo Amortal“ am 21. Februar 2009

Duo Amortal

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Das „Duo Amortal“ war bereits im April 2007 zu Gast im Bürgerverein Finkenkrug und hat uns mit seiner Musik begeistert. Diesmal boten sie uns ein bezauberndes Konzert mit einer gelungenen Mischung aus Barockmusik und Tango Nuevo.

Mit den Instrumenten Bandoneon und Geige hat sich das „Duo Amortal“ auf eine interessante Mischung aus Alter Musik, Tango Nuevo und Folklore eingelassen. Die Kombination dieser beiden Instrumente ermöglicht eine ungeahnte Klangvielfalt von zarter Transparenz bis hin zu mitreissender Virtuosität. Durch den klaren, direkten Klang sowie die Anordnung der Knöpfe ist das Bandoneon wie geschaffen, polyphone Orgelwerke original zu interpretieren. In Verbindung mit der Geige entsteht eine faszinierende Klangmelange, in der die beiden Instrumente sich begegnen, kommunizieren und bisweilen ineinander aufgehen. Mit Hingabe, Leichtigkeit und Charme erklingen kraftvoll leuchtende Triosonaten von Bach, sinnlich entfesselte Klangkaskaden von Piazzolla, sowie magisch verzaubernde, französische Filmmusik. Wie zwei Alchimisten spielen, vermischen und variieren die Musiker ihre verschiedenen Essenzen und entführen den Zuhörer in beseelte, fröhliche und unbeschwerte Klangwelten.

Dariusz Blaszkiewicz
geboren 1962 in Poznan/Polen. Geigenunterricht Universität der Künste Berlin bei Prof. Schwalbé. Mehrfacher Preisträger bei zahlreichen internationalen Violinwettbewerben. Solist und Konzertmeister bei verschiedenen Ensembles, u.a. dem RIAS-Orchester, sowie dem Barockensemble Musika da Camera mit Konzerten in Ungarn, Italien, Österreich, Polen und der Schweiz.

Bettina Hartl
geboren 1977 in München. Tonmeisterstudium in der Universität der Künste Berlin mit Hauptfach Klavier und den Nebenfächern Gesang und Gitarre. Weiter beliebte Instrumente: Bandoneon, Mandoline, Bratsche und Kontrabass. Mehrfach erste Preisträgerin bei Solo- und Orchesterwettbewerben. Konzerttätigkeit als Bandoneonistin (u.a. mit Klaus Gutjahr) in Deutschland und Argentinien. Arrangements für amortal u.a. Ensembles.

Referenzen

„…emotionale Sinnlichkeit, intensive Leidenschaft und inspirierte Virtuosität…“ (SZ)
Drei CD Produktionen
Einspielungen beim Bayerischen Rundfunk
Japantournee
Konzerte, u.a. in der Philharmonie München ( winners&masters), Luxemburg, Spanien, Griechenland

Repertoire

J.S. Bach Orgelsonaten
D. Scarlatti Cembalosonaten
Legrenzi Triosonaten
Frescobaldi Toccaten
A. Vivaldi Triosonaten
Tango Argentino ( Milongas, Tangos, Walzer)
Franz., russ.,rumän., ital., griech. Folklore

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Portugiesischer Fado in Finkenkrug – Konzert mit „Trio Fado“ am 17. Januar 2009


Trio Fado

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Trio Fado ist:

  • Maria Carvalho (Gesang)
  • António de Brito (Gesang / Gitarre)
  • Daniel Pircher (Portugiesische Gitarre)
  • Benjamin Walbrodt (Cello)

In Berlin begeistern das Trio Fado regelmäßig sein Publikum und füllt mit Leichtigkeit die Philharmonie. Am 17. Januar 2009 waren sie bei uns in Finkenkrug zu Gast. und begeisterten das Falkenseer Publikum.

Wenn man sich innerhalb der Ethnomusik auf die Suche nach dem musikalischen Ausdruck der Portugiesen begibt, findet man an erster Stelle den Fado: eine urbane und gefühlsbetonte Musik, reich an Melancholie und Sehnsucht.

Trio Fado, eine Gruppe, die 1999 in Berlin gegründet wurde, spielt für das deutsche Publikum diese Musik mit Hingabe. Inzwischen sind ihre Konzerte in Österreich, Schweiz, Italien und anderswo geschätzt. Die voluminöse rauchige Stimme von António de Brito, in Kontrast zur weichen Stimme von Maria Carvalho und die für den Fado unverzichtbare Guitarra Portuguesa, gespielt von Daniel Pircher, waren die ursprüngliche Besetzung. Inzwischen gehört auch Benjamin Walbrodt mit seinem Cello fest dazu.

Trio Fado interpretiert mit eigenen Arrangements berühmte Fados verschiedener Epochen. In ihren Kompositionen und Texten behält die Gruppe die alte Form des Fados, und verstärkt sie durch den Einfluss der musikalischen Erfahrungen der Musiker. Die Vielfalt der Instrumentierung und die lyrischen Anklänge der Texte bereichern die urige, ursprüngliche Form des Fados.
www.triofado.de

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13. Dezember 2008 – Südamerikanische Rythmen mit Carlos Mieres und seinem Trio „Guitarra y Longa“


Carloes Mieres Trio

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Die Begeisterung war so groß, dass der ‚Gitarrist und Komponist Carlos Mieres und sein Trio, bestgehend aus dem Gitarristen und Sänger Omar Dubrosky aus Argentinien sowie dem Percussionisten Daniel Topo Gioia, ebenfalls aus Argentinien, erst nach vier Zugaben durch das Publikum entlassen wurden. In einem mitreißenden Konzert hatten die drei zuvor vor ausverkauftem Haus eine gelungene Mischung aus südamerikanischen Rhythmen wie u.a. Tangos, Milongas und Bossa Nova präsentiert. Die drei Musiker, die seit über 20 Jahren in der Berliner Musikszene bekannt sind und ebenso lange zusammen auftreten, spielten auch typische Musik aus der Gegend des Rio de la Plata sowie eigene Kompositionen von Carlos Mieres. So manchem im Publikum fiel es da schwer, ruhig sitzen zu bleiben…..

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+++++Neues zur Bahn+++++

STAND DER DINGE ZUR S-BAHN (22.11.08)

Das Thema ruht derzeit, allerdings nicht so fest, wie wir gehofft hatten. Berlin betreibt aktiv das Prüfverfahren für eine S-Bahn bis Hackbuschstraße. Sollte dieses positiv ausfallen und ein Bau der Teilstrecke vom Bund finanziert werden, sieht sich nach Informationen aus dem Landesverkehrsministerium auch Brandenburg im Zugzwang. Dann könnten also die S-Bahn-Pläne bis Falkensee wieder aus der Schublade geholt werden, um Fördermittel des Bundes nicht verfallen zu lassen. Dagegen steht das bisherige Prüfergebnis, wonach ein Weiterbau der S-Bahn bis Falkensee wegen damit verbundener Einschränkungen beim Regionalverkehr für Fahrgäste im Havelland mehr Nach- als Vorteile brächte. Vorerst geht Brandenburg aber auch in der mittelfristigen Planung vom Status Quo aus, also vom bestehenden RB/RE-Angebot.

NEUER FAHRPLAN (ab 14.12.08)

Der neue Fahrplan bringt eine Reihe kleinerer Veänderungen. Ab 14. Dezember fährt die RE4 ab Falkensee stadteinwärts früher ab und zwar um xx.14 Uhr. RB14 und RB10 verschieben sich ebenfalls nach vorne, aber nur minimal (RB 14 xx.02 Uhr ab Finkenkrug, RB 10 6.33, 7.36, 8.29, 9.35 …). In der Gegenrichtung fährt die RE4 später (Falkensee an xx.45 Uhr, was allerdings ungefähr der bisherigen, realen Ankunftszeit entspricht). Die RB14 bleibt wie gehabt (Finkenkrug an xx.56 Uhr), die RB 10 ungefähr auch (Finkenkrug an xx.27 Uhr bis xx.30 Uhr). Anschlüsse in Spandau bleiben offenbar weitgehend wie bisher. Die lästige Lücke stadtauswärts gegen 18.00 Uhr wird geschlossen (RE2 zu RB10). Wer nach Dallgow fährt: Es gibt eine zusätzliche RB13 zwischen 19.30 und 20.00 Uhr (Dallgow-Döberitz an 19.53 Uhr). Die von uns wiederholt geforderten zusätzlichen RE6-Halte am Wochenende morgens in Finkenkrug stadteinwärts gibt es leider weiterhin nicht (außer einer RE4 um 6.24 Uhr).

Deutliche Verbesserungen gibt es für Finkenkrug im Busverkehr: Die Linie 653 fährt ab 14. Dezember werktags tagsüber halbstündlich (also fast doppelt so oft), am Wochenende immerhin stündlich (bisher zweistündlich). Die bisher nur gelegentlich verkehrende 654 fährt stündlich auf einer neuen Linie quer durch Finkenkrug und dann über die Finkenkruger Straße nach Falkensee Bahnhof.

BAUARBEITEN 2009

Wie schon bekannt gibt es von Anfang März bis Mitte Juni wegen des Austauschs von Schwellen erhebliche Einschränkungen im Bahnverkehr zwischen Spandau und Nauen. Nach der bisherigen Planung wird es in dieser Zeit nur eingleisigen Verkehr nach Baufahrplan geben – vermutlich stündlich mit RB, dazu evtl Busse. Die RE 4 dürfte entfallen, da sie ohnehin auch jenseits von Nauen nicht fahren kann – die Frage ist aber, ob sie wenigstens bis Spandau fährt (noch besser wäre Dallgow oder Wustermark mit SEV von dort nach Falkensee/Finkenkrug bzw. Brieselang/Nauen). Einzelheiten sind noch nicht bekannt.

Zudem soll es vom 20. Juni bis 4. Juli (also quasi im Anschluss) eine zweiwöchige Vollsperrung zur Streckensanierung zwischen Spandau und Charlottenburg mit der S-Bahn als Ersatzangebot geben. Nicht betroffen ist wohl die Strecke über Jungfernheide also die RE4. Auch könnten möglicherweise weitere Züge über diese Nordstrecke umgeleitet werden – im Idealfall mit Halt im Hauptbahnhof (tief). Das gilt auch für mittel-/langfristige Planungen, besonders für die Streckenausschreibung für 2012 ff. Das Land will sich wohl auch für zusätzliche RE-Halte in Finkenkrug und Brieselang einsetzen. Dies sei aber wegen enger Streckenbelegung schwierig.
Benno König