Der Bolzplatz kommt – mitmachen ist gefragt am Samstag 19.09.2009 von 13.00 bis 16.00 im Bürgerhaus

Hallo liebe Spielplatzfreunde und Finkenkruger Nachbarn,

es gibt ein neues, und wie wir finden, sehr wichtiges Projekt für unseren schönen Stadtteil!!

Der Bürgermeister und sein Stellvertreter haben uns bestätigt, dass Finkenkrug seinen ersten, öffentlichen Bolzplatz bis 2010 erhält. Dazu wird ein Büro mit der Planung beauftragt. Für diesen Bolzplatz sind Finanzmittel im Haushalt eingestellt. Unser Drängen hat sich also gelohnt!!!

Der Platz wird nordöstlich des Finkenkruger Bahnhofes auf einer z.Zt. brachliegenden Fläche entstehen,die ca. 1800m² groß ist.

Da diese zentral gelegene Fläche deutlich größer ist als der Bolzplatz selbst besteht hier endlich auch die Möglichkeit denjenigen Jugendlichen einen „Spiel-und Begegnungsraum“ zu geben, die von unserem Spielplatz (FEURI bis 12J.) nicht angesprochen werden „sollen“.
Es ist unseres Erachtens hierzu zwingend erforderlich, eine planerische Gesamtlösung für das Areal zu finden.

Hier wollen/müssen wir aktiv werden, um ein Projekt zu realsieren, dass sich an den Ansprüchen der späteren Nutzer, also der Jugendlichen orientiert und mit der gemeinsamen Planung und Realisierung eine Nachhaltigkeit und Identifikation ausweist.
Neben den verschiedensten Möglichkeiten des Spiels sind laut ersten Aussagen von Jugendlichen auch Bereiche der ungehinderten Begegnung oder „Chillzonen“ Mangelware in Falkensee/Finkenkrug.

Um die Ideen und Anforderungen der Jugendlichen an die spätere Gestaltung zusammenzutragen findet am
19.09.2009 um 13:00 bis 16:00 im Bürgerhaus Finkenkrug der erste Workshop für alle Finkenkruger Jugendlichen statt.

Bitte informiert eure Kinder, deren Freunde und darüber hinaus von dieser Aktion!! – wir wollen die Stadt doch nicht allein planen lassen!!

Anbei der Flyer, der gern weiter verteilt werden kann.

Wir werden u.a. Planunterlagen der Fläche zur Verfügung stellen, auf denen die Ideen aufgetragen werden.

Wir freuen uns auf euch bzw. alle Jugendlichen

Klaus Schwake
Norbert Illiges

P.S. Planung macht auch hungrig! Kuchenspenden am 19.09.sehr erwünscht!!

Spielplatz Feuri – Arbeitseinsatz am 28.03.2009 von 10.00 bis 13.00 Uhr, danach Spiel und Spaß

Hallo junge und alte Spielplatzfreunde, Frühlingserwachen!

Der im Dezember für den 14.03. angekündigte Arbeitseinsatz/Frühjahrsputz verschiebt sich auf den 28.03.2009. Wie ihr bestimmt schon feststellen konntet, ist das Dach der Hütte seit letzten Montag komplett mit Holz gedeckt. Damit ist unser Spielplatz nahezu wetterfest. Jürgen Sielaff hat sich schon bereit erklärt, die „Haube“ herzustellen – vielen Dank dafür!!

Nunmehr sind am 28.03.2009, von 10:00 bis 13:00 Uhr

neben Frühjahrsputz und Gehölzpflege für das anstehende Ostereiersuchen noch ein paar Arbeiten für die Möblierung unseres Häuschens vorzunehmen, um die „Spielsaison“ für 2009 wieder zu eröffnen.

Also werte Laubsägenkünstler und Kettersägenfetischisten, Bohrmaschinentechniker und Schraubschlüsselspezialisten, Laubbesenschwinger, Rasensäer und Spatenstecher – die Auflistung ist geschlechterunspezifisch! – das lange Warten hat endlich ein Ende.

Am Ende unseres Einsatzes soll ab 13:00 gemeinsam angegrillt, angeboolt und angewässert werden. Vielleicht kann ja auch schon die erste Vorleseaktion in der Hütte stattfinden.

Bitte den Termin schon fest im Terminplan eintragen.

Essensspenden sind erbeten (bitte bei uns melden), Getränke kommen aus unserer „Mannschaftskasse“

Viele Grüße und bis dahin.

Klaus Schwake

Offener Brief des Aktionsbündnisses „PRO Regionalverkehr Osthavelland“ an Bürgermeister Heiko Müller

Mit dem beiliegenden offenen Brief der Arbeitsgruppe Bahn des Bürgervereins Finkenkrug und des Aktionsbündnisses PRO Regionalverkehr Osthavelland, der der örtlichen Presse mit der Bitte um Veröffentlichung übersandt wurde, wird Bürgermeister Heiko Müller von Falkensee aufgrund wiederholt missverständlicher Äußerungen und Handlungen von unterschiedlicher Seite aufgefordert, endlich klarer als bisher in dieser Frage Stellung zu beziehen. Hintergrund ist die neu aufgeflammten Diskussion über die S-Bahn.

Falkensee, den 8. März 2009

Herrn
Bürgermeister Heiko Müller
Falkenhagener Straße 43/49
14612 Falkensee

Sehr geehrter Herr Müller,

trotz offensichtlicher Nachteile für die Falkenseer Pendler wird seit Jahren über einen möglichen Bau der S-Bahn nach Falkensee diskutiert. Durch das Bestreben Berlins, die S-Bahn-Verlängerung zumindest auf Berliner Stadtgebiet voranzutreiben, scheint das Thema neuerdings wieder an Aktualität zu gewinnen. Berlin will einen S-Bahn-Bau zumindest bis Hackbuschstraße erreichen. Weil dort keine hinreichenden Parkmöglichkeiten vorhanden sind, ist auch eine Verlängerung bis Albrechtshof im Gespräch.
Da von dort der Weg bis zum Bahnhof Falkensee nicht mehr weit ist, liegt es nahe, dass auch wieder die Verlängerung in unsere Stadt ins Auge gefasst wird.

Wir befürchten hier einen Automatismus, bei dem die Interessen der Pendler letztlich kaum noch berücksichtigt werden. Eine S-Bahn-Verlängerung würde zwangsläufig zu einer Einschränkung des RE/RB-Angebots führen. Dies würde auch nach den Ergebnissen der offiziellen Nutzen-Kosten-Untersuchung zu diesem Thema Fahrgäste zum Umsteigen von der Bahn auf das Auto veranlassen, vor allem aufgrund der unattraktiv langen Fahrzeiten der S-Bahn bis Berlin-Zentrum. Die verbliebenen RE-Züge wären dann völlig überlastet. Noch mehr Finkenkruger Pendler als jetzt schon würden sich auf die wenigen Parkplätze am verbliebenen RE-Halt Falkensee drängen. Brieselang wäre wohl ganz abgehängt, da dort derzeit keine RE-Züge halten.

Wir möchten daher unsere Position noch einmal deutlich machen: Das bestehende Bahnangebot muss erhalten und nach Möglichkeit weiter verbessert werden und zwar im Rahmen eines länderübergreifenden Berlin-Brandenburger Verkehrskonzepts. Mit einer S-Bahn könnten wir dagegen nur verlieren.

Bislang ist die Haltung der Stadt Falkensee dazu nicht klar zu erkennen. Einerseits sagen Sie, Herr Müller, dass Sie derzeit auf die Regionalbahn setzen. Andererseits gibt es immer wieder Signale aus Stadt und Landkreis, die darauf hindeuten, dass doch immer noch auf die S-Bahn hingesteuert wird. Man sehe sich beispielsweise nur die derzeitige Umgestaltung des Bahnhofs Falkensee an, wo deutlich sichtbar der Platz für ein S-Bahn-Gleis freigehalten wird. Für den Regionalverkehr wäre ein Zusatzgleis aber gerade dort nicht erforderlich, da im Bahnhofsbereich schon vier Gleise vorhanden sind.

Zwar ist uns bewusst, dass wir in Brandenburg teilweise auch von den Entscheidungen Berlins abhängig sind, doch sollten wir nicht wie das Kaninchen auf die Schlange starren, sondern selbstbewusst unsere eigenen Falkenseer Interessen vertreten.

Wir fordern Sie, Herr Müller, daher auf, in dieser Frage endlich klar Position zu beziehen – und zwar für die Interessen der Falkenseer Pendler und damit für die Regionalbahn und gegen eine S-Bahn-Verlängerung.

Mit freundlichen Grüßen

Aktionsbündnis Pro Regionalverkehr Osthavelland
AG Bahn des Bürgervereins Finkenkrug

Unterstand für den Spielplatz noch in diesem Jahr und im neuen Jahr, im März der Frühjahrsputz

Hallo Spielplatzfreunde,

unser Spielplatz bekommt pünktlich zu Weihnachten baulichen Zuwachs!! und
komplettiert sich immer weiter.

In enger Abstimmung mit der Stadt werden wir eine Schutzhütte aufbauen. Modell
„BMX -Anlage“ – siehe Foto.
Das Holz ist bereits besorgt und bezahlt – Robinienstämme und Lärchenbohlen
für das Dach – und vom Grünflächenamt vorbehandelt. Anstelle der bisher
verwendeten Dachpappe wird das Dach unserer Hütte mit einer Stülpschalung –
überlappende Bohlen – konstruiert.
Mit diesem bereits von der Stadt erstellten Modell entfallen etwaige,
statische Berechnungen etc. und das Grünflächenamt wird mit Unterstützung
einiger MAE-Kräfte voraussichtlich Ende der kommenden Woche mit den ersten
Vorarbeiten beginnen. Z. Zt. wird die gleiche Hütte auf dem Spielplatz in
Waldheim erstellt. Die BI hatte sich unserem Modellvorschlag angeschlossen, so
dass am Ende die Holzbeschaffung etwas günstiger wurde.
Wenn alles so funktioniert, wie ich hoffe, wird die Stadt ggf. den gesamten
Aufbau übernehmen. Uns bliebe dann noch die „Bestuhlung“ zu erstellen.
Allerdings sind noch einige Details am Dach diskussionswürdig: ich fände es
sehr schön, wenn wir als Dachspitze – hier muss eh eine „Regenhaube“ als
Abschluss konstruiert werden – zudem eine Wetterfahne oder Ähnliches
generieren könnten.
Vielleicht haben wir ja einen Schmied unter denen, die uns wohl gesonnen
sind??
Bitte lasst mir eure Ideen zukommen!!

Zu den Restarbeiten und zu einen Frühjahrputz soll am 14.03.2009 ein
Arbeitseinsatz stattfinden. Hoffentlich wieder zahlreich und in guter Laune
mit Kind und Kegel – bitte schon mal vormerken und weitersagen!!!

Euch noch einen schönen Nikolaus und eine nette Vorweihnachtszeit.

Übrigends: MORGEN!! Finkenkruger Weihnachtsmarkt an der Kirche!!

Viele Grüße
Klaus

+++++Neues zur Bahn+++++

STAND DER DINGE ZUR S-BAHN (22.11.08)

Das Thema ruht derzeit, allerdings nicht so fest, wie wir gehofft hatten. Berlin betreibt aktiv das Prüfverfahren für eine S-Bahn bis Hackbuschstraße. Sollte dieses positiv ausfallen und ein Bau der Teilstrecke vom Bund finanziert werden, sieht sich nach Informationen aus dem Landesverkehrsministerium auch Brandenburg im Zugzwang. Dann könnten also die S-Bahn-Pläne bis Falkensee wieder aus der Schublade geholt werden, um Fördermittel des Bundes nicht verfallen zu lassen. Dagegen steht das bisherige Prüfergebnis, wonach ein Weiterbau der S-Bahn bis Falkensee wegen damit verbundener Einschränkungen beim Regionalverkehr für Fahrgäste im Havelland mehr Nach- als Vorteile brächte. Vorerst geht Brandenburg aber auch in der mittelfristigen Planung vom Status Quo aus, also vom bestehenden RB/RE-Angebot.

NEUER FAHRPLAN (ab 14.12.08)

Der neue Fahrplan bringt eine Reihe kleinerer Veänderungen. Ab 14. Dezember fährt die RE4 ab Falkensee stadteinwärts früher ab und zwar um xx.14 Uhr. RB14 und RB10 verschieben sich ebenfalls nach vorne, aber nur minimal (RB 14 xx.02 Uhr ab Finkenkrug, RB 10 6.33, 7.36, 8.29, 9.35 …). In der Gegenrichtung fährt die RE4 später (Falkensee an xx.45 Uhr, was allerdings ungefähr der bisherigen, realen Ankunftszeit entspricht). Die RB14 bleibt wie gehabt (Finkenkrug an xx.56 Uhr), die RB 10 ungefähr auch (Finkenkrug an xx.27 Uhr bis xx.30 Uhr). Anschlüsse in Spandau bleiben offenbar weitgehend wie bisher. Die lästige Lücke stadtauswärts gegen 18.00 Uhr wird geschlossen (RE2 zu RB10). Wer nach Dallgow fährt: Es gibt eine zusätzliche RB13 zwischen 19.30 und 20.00 Uhr (Dallgow-Döberitz an 19.53 Uhr). Die von uns wiederholt geforderten zusätzlichen RE6-Halte am Wochenende morgens in Finkenkrug stadteinwärts gibt es leider weiterhin nicht (außer einer RE4 um 6.24 Uhr).

Deutliche Verbesserungen gibt es für Finkenkrug im Busverkehr: Die Linie 653 fährt ab 14. Dezember werktags tagsüber halbstündlich (also fast doppelt so oft), am Wochenende immerhin stündlich (bisher zweistündlich). Die bisher nur gelegentlich verkehrende 654 fährt stündlich auf einer neuen Linie quer durch Finkenkrug und dann über die Finkenkruger Straße nach Falkensee Bahnhof.

BAUARBEITEN 2009

Wie schon bekannt gibt es von Anfang März bis Mitte Juni wegen des Austauschs von Schwellen erhebliche Einschränkungen im Bahnverkehr zwischen Spandau und Nauen. Nach der bisherigen Planung wird es in dieser Zeit nur eingleisigen Verkehr nach Baufahrplan geben – vermutlich stündlich mit RB, dazu evtl Busse. Die RE 4 dürfte entfallen, da sie ohnehin auch jenseits von Nauen nicht fahren kann – die Frage ist aber, ob sie wenigstens bis Spandau fährt (noch besser wäre Dallgow oder Wustermark mit SEV von dort nach Falkensee/Finkenkrug bzw. Brieselang/Nauen). Einzelheiten sind noch nicht bekannt.

Zudem soll es vom 20. Juni bis 4. Juli (also quasi im Anschluss) eine zweiwöchige Vollsperrung zur Streckensanierung zwischen Spandau und Charlottenburg mit der S-Bahn als Ersatzangebot geben. Nicht betroffen ist wohl die Strecke über Jungfernheide also die RE4. Auch könnten möglicherweise weitere Züge über diese Nordstrecke umgeleitet werden – im Idealfall mit Halt im Hauptbahnhof (tief). Das gilt auch für mittel-/langfristige Planungen, besonders für die Streckenausschreibung für 2012 ff. Das Land will sich wohl auch für zusätzliche RE-Halte in Finkenkrug und Brieselang einsetzen. Dies sei aber wegen enger Streckenbelegung schwierig.
Benno König

Auf zum letzten Einsatz . . .

Es ist soweit – „wir haben fertig“ und gemeinsam (siehe Anhang) viel geschafft!!

Wir möchten euch zum letzten Mal vor der Gesamteröffnung am gleichen Tag um Mithilfe beim Arbeitseinsatz bitten. Wir befinden uns direkt vor der Ziellinie!!

Wann: Am Samstag, den 31. Mai 2008 von 10.00 Uhr bis ca. 14.00 Uhr und im Anschluß werden wir gemeinsam den 2. Bauabschnitt mit einer kleinen Feier eröffnen!!

Wo: Spielplatz Ecke Feuerbach-/Ringstraße

Folgende Arbeiten stehen noch an: Herstellung von den ersehnten Bänken und Tischen, Aufräumen, Restarbeiten an der Umzäunung, Verteilen von Rindenmulch. Zudem wird unser entgültiges Spielplatzschild angebracht und – so hoffen wir – vom Bürgermeister „enthüllt“.

Mitzubringen sind: Schaufel, Spaten, Schubkarre, Handschuhe, festes Schuhwerk, Kind und Kegel sowie natürlich gute Laune und gutes Wetter.

Catering: Wir würden uns wieder mächtig freuen, wenn der eine oder andere eine Essensspende vorbeibringen könnte.
Notwendig sind:
– 10 Kuchen, Kaffee in Thermoskannen
– Grillgut: Fleischliches und Vegetarisches (ca. 100 Würstchen, etc.
– belegte Brötchen und ca. 100 Brötchen für Grillgut
– Fingerfood, 3-5 Salate
– Einmalgeschirr – Pappteller, Becher, Gabeln und Messer Die Organisation läuft über Jutta Schwake. Bitte telefonisch – s.u. – oder per mail:fe.schwake@web.de an sie wenden.

Für Getränke wird gesorgt.

Bitte weitersagen und motiviert alle Freunde und Bekannte uns ein letztes Mal zu helfen und/oder mit uns zu feiern.

Bis dahin, ein schönes Pfingstfest und viele Grüße

Klaus Schwake

Das Aktionsbündnis PRO Regionalverkehr Osthavelland nimmt Stellung zum S-Bahn-Gutachten

Falkensee, 21. April 2008
Stellungnahme zum S-Bahn-Gutachten
(siehe auch MAZ vom 22. April 2008)
(Standardisierte Bewertung S-Bahn Falkensee)

Zentrale Aussagen:
1. Das Gutachten bestätigt, dass der Bau einer S-Bahn wegen der damit verbundenen Reduzierung des Regionalbahnangebots für die Pendler von den Bahnhöfen Nauen, Brieselang, Finkenkrug, Falkensee, Seegefeld und Albrechtshof mehr Nach- als Vorteile bedeuten würde. Grund sind die langen Fahrzeiten der S-Bahn ins Berliner Stadtzentrum.
2. Das Gutachten berücksichtigt nicht, dass sich das Regionalverkehrsangebot auf der Falkenseer Strecke in den vergangenen Jahren wieder verbessert hat. Grund sind die Einführung der RB 14 zur Berliner Stadtbahn, das schnelle Verkehrsangebot der RE 4 über Jungfernheide zum Hauptbahnhof und bessere Anschlüsse von der RB 10 in Spandau zur RE 2 aus Rathenow. Der sogenannte Ohnefall (ohne S-Bahn) ist somit attraktiver, als es im Gutachten erscheint.
3. Die sogenannte BB-Variante wird verschiedentlich dargestellt als Kompromissmodell, dass die Vorteile von S-Bahn und Regionalbahn verbinden soll. Tatsächlich bedeutet sie gravierende Verschlechterungen: Die Bahnhöfe Albrechtshof und Seegefeld würden ganz vom schnellen Regionalverkehr abgehängt, die Bahnhöfe Finkenkrug und Brieselang außerhalb der Hauptverkehrszeit, also vormittags, mittags, abends und am Wochenende.
4. Einige Verkehrsprognosen des Gutachtens sind rätselhaft. So bleibt unklar, warum durch die S-Bahn die Fahrgastzahlen ab Albrechtshof und Seegefeld massiv zunehmen sollen, obwohl sich die Fahrzeiten nach Berlin deutlich verlängern. Auch wird nicht berücksichtigt, dass viele Pendler auf die schnellen RE-Züge ab Falkensee, evtl. auch ab Dallgow-Döberitz, ausweichen dürften, um der langsamen S-Bahn zu entgehen.
5. Die Baukosten für die S-Bahn sind zu niedrig angesetzt. Das zeigen Vergleiche mit anderen Strecken und öffentlichen Projekten wie zum Beispiel dem Bau der S-Bahn nach Teltow.

Im Detail: Was das Gutachten aussagt:

Für die Fahrgäste westlich von Falkensee wäre eine S-Bahn in Verbindung mit Einschränkungen beim RB-Verkehr so unattraktiv, dass die Gutachter trotz einer ÖPNV-Investition von mindestens 50 Millionen Euro insgesamt von sinkenden Fahrgastzahlen in diesem Bereich ausgehen. Dies gilt auch für die Mitfall-Variante BB – dass diese günstiger abschneidet als die reine Mitfallvariante ergibt sich nur daraus, dass mehr Menschen noch die Chance haben, die S-Bahn zu vermeiden.

Das Fazit der Gutachter lautet: „Die beiden nutzenrelevanten Teilindikatoren der Zielträgergruppe Fahrgäste haben negative Vorzeichen (Reisezeit und Kosten). Dies bedeutet, dass die Realisierung des S-Bahn-Vorhabens, gemessen an der ÖPNV-Angebotssituation der Ohnefallvariante, im Eckwert über alle betroffenen Fahrgäste aus Sicht des Fahrgastes mehr Nachteile als Vorteile hat.“ (S.110) Diese Aussage bezieht sich zwar nur auf die reine Mitfallvariante, dafür aber auf alle Fahrgäste inkl. Berlin. Für die Brandenburger Fahrgäste gilt diese Aussage nach den genannten Daten aber auch in der BB-Variante.

Die BB-Variante ist eine Mogelpackung, wenn sie ein Nebeneinander von S-Bahn und RB-Verkehr suggeriert. Die Bahnhöfe Seegefeld und Albrechtshof würden ihren RB-Anschluss ganz verlieren, Finkenkrug und Brieselang bliebe außerhalb der Hauptverkehrszeiten nur die zeitaufwändige Option eines Umsteigens in Falkensee – einschließlich des Risikos, dort den Anschluss zu verpassen, da S-Bahnen üblicherweise nicht warten (und dies bei ohnehin störanfälligem, eingleisigem Verkehr auch nicht sinnvoll könnten). Falkensee und Nauen behielten zwar ihren RE-Anschluss, aber nur einmal pro Stunde (statt mit RB bisher 3-4-mal). Ansonsten bleibt auch hier außerhalb der Hauptverkehrszeit nur die langsame S-Bahn.

Die BB-Variante würde auch den Halbstundentakt für Finkenkrug und Brieselang zugunsten eines 20/40-Taktes aufgeben. Ein solcher ungleichgewichtiger Takt auch in der HVZ führt wegen der damit anfallenden längeren Verkehrspause erfahrungsgemäß zu einer deutlich geringeren Akzeptanz des Gesamtangebots.

„Die S-Bahn-Fahrzeiten zur Stadtbahn sind infolge der höheren Haltestellendichte wesentlich länger als mit der RB10. Die betroffenen Fahrgäste erfahren damit durch das dem Mitfall unterstellte ÖPNV-Konzept Nachteile“ (S.111) Dieser Nachteil gilt wieder in erster Linie für das Land Brandenburg.

Neben den offenbar viel zu niedrig angesetzten Baukosten (s.u.) entstünden beim Betrieb einer S-Bahn allein für den Unterhalt von Infrastruktur und Fahrzeugen Kosten von rund 1,3 Millionen Euro im Jahr. Dafür ließen sich viele Regionalbahnkilometer finanzieren. Zwar entstünden im Gegenzug auch Einsparungen von rund 950.000 Euro bei Personalkosten. Dies betrifft aber fast ausschließlich die BVG, was für Brandenburg keinen Vorteil bringt.

Eine S-Bahn ab Falkensee würde laut Gutachten in der BB-Variante über den Tag verteilt nur von rund 2000 Fahrgästen benutzt. Bei angenommenen drei Fahrten pro Stunde zwischen 04.30 Uhr und 0.30 Uhr sind das im Durchschnitt gerade 30 bis 35 Fahrgäste pro Zug, in den Nebenzeiten also noch deutlich weniger. In Seegefeld und Albrechtshof steigen die Fahrgastzahlen nur deswegen spürbar an, weil dort auch in der BB-Variante keine RB mehr verkehren soll.

Die Auslastung der S-Bahn würde in der BB-Variante selbst auf Berliner Gebiet (bis Spandau) und in den Spitzenzeiten auf allen Teilstrecken weit unterhalb des VDV-Richtwerts von 65 Prozent liegen. Erreicht würden nur bis zu 31 Prozent.

Im Detail: Was aus dem Gutachten nicht hervorgeht

Die angesetzten Baukosten von rund 45 Millionen Euro dürften viel zu niedrig angesetzt sein. Das ergibt sich aus dem Vergleich mit den Kosten/Kilometer bei ähnlichen Projekten wie dem Bau der S-Bahn nach Teltow sowie generell aus bei öffentlichen Projekten üblichen Kostensteigerungen. Durch höhere Baukosten würde sich der Kosten-Nutzen-Indikator aber weiter nach unten verschieben.

Das Gutachten berücksichtigt nicht die aktuelle Verkehrssituation mit der durchgebundenen RB 14 zur Berliner Stadtbahn sowie die in den vergangenen Jahren deutlich gestiegenen Fahrgastzahlen der RE4 über Jungfernheide zum Hauptbahnhof. Auch die in den vergangenen beiden Jahren erreichten Verbesserungen der Umsteigeverbindungen in Spandau zwischen RB10 und RE2 (von/nach Rathenow) sind nicht eingerechnet. Diese Verbesserungen machen aber die Ohnefallvariante (mit RB10 in der HVZ bis Charlottenburg) wesentlich attraktiver als im Gutachten angegeben, wodurch sich die gesamte Kosten-Nutzen-Relation erheblich zugunsten des Regionalverkehrs und zuungunsten der beiden S-Bahn-Varianten verschiebt. Nach der langfristigen SPNV-Planung des Landes soll ein ähnlich gutes RB-Angebot zumindest dann beibehalten werden, wenn keine S-Bahn-Verlängerung erfolgt.

Das Gutachten unterstellt im Mitfall und im Mitfall BB stagnierende oder sogar leicht sinkende Fahrgastzahlen in der RE4. Dies ist jedoch völlig unrealistisch. Vielmehr wäre bei einer Einschränkung des RB-Angebots mit einer drastischen Zunahme der Fahrgastzahlen in der RE4 zu rechnen. Dies dürfte deren Kapazität übersteigen, da auch eine in der HVZ nach Charlottenburg durchgebundene RB10 nicht gleichermaßen attraktiv wäre wie heute die RB14. Das zeigt sich heute bereits an der stark ungleichen stärkeren Auslastung der RB14 im Vergleich zur RB10, auch wenn sich dies durch die besseren Umsteigemöglichkeiten in Spandau zur RE2 etwas relativiert hat.

Das Gutachten berücksichtigt auch nicht die heute bereits beobachtbaren Mitnutzung des Bahnhofs Dallgow-Döberitz durch Fahrgäste vor allem aus dem südlichen Finkenkrug und dem südwestlichen Seegefeld je nach Attraktivität des jeweiligen Verkehrsangebots. Auch hier wäre damit zu rechnen, dass im Mitfall verstärkt die schnelle RE2 genutzt würde – zu Lasten der ohnehin grenzwertig schwachen Rentabilität der S-Bahn.

Der im Gutachten unterstellte drastische Anstieg der Fahrgastzahlen insgesamt in Albrechtshof im Fall einer S-Bahn-Verlängerung ist nicht nachvollziehbar. Es ist nicht erkennbar, wo diese Fahrgäste herkommen sollen.

In der politischen Diskussion ist zuletzt häufiger vom Offenhalten einer verkehrsmittelunabhängigen Option auf ein drittes Gleis die Rede. Ein drittes Gleis ist gut (auch wenn der eigentliche Verkehrsengpass zur Zeit eher im Bahnhof Spandau liegt), doch sollte dieses von Vornherein als Bahngleis mit Wechselstrom-Oberleitung geplant werden. Dies wäre auch deutlich billiger als ein S-Bahn-Gleis, da auf Teilen der Spandauer Strecke (dort, wo es am wenigsten Platz für ein zusätzliches Gleis gibt) sowie im Bahnhof Falkensee bereits jeweils ein viergleisiger Ausbau gegeben ist. Zudem könnte ein solches Gleis bei Störungen oder Bauarbeiten auch vom Fernverkehr als Ausweichmöglichkeit genutzt werden.

Begriffsklärungen
Ohnefall: Ist-Zustand mit schnellen Verkehrsangeboten von Regionalbahn und Regionalexpress, aber ohne S-Bahn. Nicht berücksichtigt werden allerdings Verbesserungen des Regionalverkehrsangebots in den vergangenen Jahren, besonders die RB 14.
Ohnefallvariante: Wie Ohnefall, aber mit der Durchbindung von Zügen der RB 10 in der Hauptverkehrszeit bis Berlin-Charlottenburg. Diese Durchbindung ist derzeit die Realität, aber plus RB 14.
Mitfall: Situation nach Fertigstellung einer S-Bahn bis Falkensee und gleichzeitiger Abschaffung der Regionalbahnen zwischen Falkensee und Spandau. Übrig blieben stündliche Regionalexpresszüge mit Halt nur in Nauen und Falkensee sowie Regionalbahnen zwischen Nauen und Falkensee, wo dann in die S-Bahn oder den Regionalexpress umgestiegen werden müsste.
Mitfall BB: Wie Mitfall aber mit einer Durchbindung der Regionalbahnen ab Nauen bis Berlin-Charlottenburg in der Hauptverkehrszeit, jedoch ohne Halt in Seegefeld und Albrechtshof.

Aktuelles Zugangebot
RB 14: Von Nauen zur Berliner Stadtbahn mit Halt an allen Bahnhöfen, stündlich
RB 10: Von Nauen bis Berlin-Spandau, in der Hauptverkehrszeit bis Berlin-Charlottenburg, in der übrigen Zeit in der Regel in Spandau Anschluss an die RE 2 zur Berliner Stadtbahn, stündlich, ergibt zusammen mit der RB 14 einen Halbstundentakt
RE 4: Von Wittenberge über Nauen, Falkensee, Spandau, Jungfernheide nach Berlin Hbf und Potsdamer Platz, stündlich
RE 2: Von Rathenow über Dallgow-Döberitz, Staaken und Spandau zur Berliner Stadtbahn
RE 6: Von Neuruppin über Falkensee nach Berlin-Spandau, abends spät auch Halt in Finkenkrug
Derzeit beträgt die Fahrzeit von Falkensee nach Berlin-Hauptbahnhof je nach benutztem Zug zwischen 16 und 25 Minuten. Mit der S-Bahn wären es etwa 40 Minuten.

Aktionsbündnis Pro Regionalverkehr Osthavelland
Zusammenschluss von Pendlerinitiativen aus Brieselang, Falkensee und Berlin-Spandau. Setzt sich ein für einen schnellen, zuverlässigen Schienenverkehr von allen Bahnhöfen des östlichen Havellandes ins Berliner Zentrum.

Aktuell +++ Aktuell+++ Aktuell: S-Bahn-Gutachten veröffentlicht

Das Ministerium für Infrastrucktur und Raumordnung desx Landes Brandenburg hat das Gutachten zur Prüfung der Wirtschaftlichkeit einer S-Bahn-Verlängerung nach Falkensee veröffentlicht und ins Internet gestellt. Das Aktonsbündnis Pro Regionalverkehr Osthavelland hat hierzu sowie zu den aktuellen Äußerungen von Bürgermeister Heiko Müller in der MAZ vom 26.3.2008 eine Presserklärung (siehe unten) veröffentlicht, mit der die politisch Verantwortlichen dazu aufgerufen werden, den bisherigen Streit hinter sich zu lassen und auf Grundlage der Ergebnisse des Gutachtens gemeinsam für einen besseren Regionalbahnverkehr im Osthavelland einzutreten.

Endlich Signale auf Grün für RB und RE
Nach S-Bahn-Gutachten ist gemeinsames Handeln gefragt

Falkensee, 31.3.08 – In der Debatte um S-Bahn oder Regionalbahn liegen die Fakten nun auf dem Tisch. Selbst das unter anderem vom Landkreis Havelland in Auftrag gegebene Gutachten (das eigentlich den S-Bahn-Bau befördern sollte), kommt zu dem Schluss, dass mit einer S-Bahn weniger Menschen zwischen Falkensee und Nauen öffentliche Verkehrsmittel benutzen würden als ohne. Mit Blick auf die Fahrzeiten der S-Bahn ist dies nicht sehr erstaunlich und bestätigt die Sichtweise unserer im Aktionsbündnis PRO Regionalverkehr Osthavelland zusammengeschlossenen Pendlerinitiativen: Statt der S-Bahn müssen Erhalt und Ausbau von Regionalbahn und Regionalexpress im Vordergrund stehen.

Es macht keinen Sinn, nach den Zahlen der Planer rund 45 Millionen Euro auszugeben, um ein Verkehrsmittel zu bauen, das in Brandenburg für die meisten Betroffenen mehr Nach- als Vorteile hätte. Das sollten nun auch die bislang hartnäckigsten S-Bahn-Befürworter verstanden haben. Ohnehin dürften die Kosten in Wahrheit wesentlich höher ausfallen (auch der Bau der S-Bahn nach Teltow wurde wesentlich teurer als veranschlagt), was das Kosten-Nutzen-Verhältnis weiter verschlechtern würde.

„Die derzeitige Bahnanbindung mit Regionalexpress und Regionalbahn ist für die Brandenburger Fahrgäste attraktiver als eine Bahnanbindung mit Regionalexpress und S-Bahn“, sagte Falkensees Bürgermeister Heiko Müller Ende März der MAZ. Das sehen wir genauso.

Nun wollen Müller und wohl auch andere allerdings gleichwohl eine Option auf den künftigen Bau einer S-Bahn offen halten, mindestens aber auf den Bau eines dritten Gleises zwischen Berlin-Spandau und Falkensee/Finkenkrug, evtl. auch darüber hinaus. Nun ist gegen Optionen für die Zukunft grundsätzlich nichts einzuwenden. Auch der Bau eines dritten Regionalbahngleises könnte nützlich sein. Allerdings wird dessen Wirkung aufgrund verschiedener technischer Probleme meist überschätzt und der eigentliche Engpass für den Regionalverkehr ist eher im Bahnhof Spandau zu finden als auf der offenen Strecke.

Was uns wichtig ist, ist etwas anderes: Die jetzt fällige Entscheidung, „auf Erhalt und möglichst Ausbau der Regionalbahn zu setzen“ (Heiko Müller, MAZ 26.3.), darf durch Optionsmodelle nicht verwässert werden. Trassen frei halten, o.k., aber nicht z.B. wegen einer unsicheren und aus heutiger Sicht auch gar nicht gewünschten S-Bahn-Planung jetzt dringend notwendige Entscheidungen und Investitionen zugunsten des Regionalbahnverkehrs vernachlässigen. Auch darf es keine S-Bahn-Planung durch die Hintertür geben.

Wir rufen alle verantwortlichen Politiker in Falkensee und Brieselang und auch den Landkreis Havelland auf, jetzt endlich die durch den S-Bahn-Streit entstandene Blockade zu überwinden und gemeinsam und entschlossen auf allen Ebenen für die Optimierung des Regionalbahnverkehrs einzutreten. Dabei geht es uns um sehr konkrete Ziele, die nicht viel Geld kosten (jedenfalls verglichen mit den S-Bahn-Investitionen), aber uns Bahnfahrern viel bringen würden:

Neben der stündlich verkehrenden RB 14 muss es möglichst viele weitere Züge geben (z.B. RB10), die halbstündlich versetzt dazu über Berlin-Spandau hinaus die Bahnhöfe des östlichen Havelland mit dem Berliner Stadtzentrum verbinden. Wo sich dies in Randzeiten nicht lohnt, muss es – auch abends und am Wochenende – mindestens Züge nach Spandau mit guten RE-Anschlüssen dort in Richtung Berlin-Mitte geben. RE-Züge müssen möglichst oft auch wieder in Brieselang, Finkenkrug, Albrechtshof und Seegefeld halten. Neue innovative Bahn-Konzepte, wie sie unter Namen wie „Stadt-Express“ oder „SX-Bahn“ diskutiert werden, müssen endlich aufgeschlossen geprüft werden.

Benno König, Aktionsbündnis PRO Regionalverkehr Osthavelland

Spielplatzeröffnungsfeier / Helfer werden gesucht

Am Samstag, den 27.10.2007 soll unser Finkenkruger Spielplatz mit einer tollen Party eröffnet werden. Das erste Treffen zur Planung dieses wichtigen Events fand bereits statt. Die Vorbereitungen sind bereits im vollen Gang. Da noch vorher einiges auf dem Spielplatz erledigt werden muss, ist ein beträchtlicher Teil der Kapazitäten der Spielplatz AG gebunden. Darum benötigen wir dringend Unterstützung für die Organisation und Durchführung der Feier. So können sich hilfsbereite Finkenkruger bei Catering, Tombola, Werbung und/oder Aufbau beteiligen. Kontakt neben den bekannten Mentoren Margrit Unger und Klaus Schwake: Guido Schiele 0170/5721945 oder guido.schiele@oce.com

Ein Spielplatz für Finkenkrug – eine Initiative von Finkenkruger Eltern unterstützt durch den Bürgerverein Finkenkrug

In Finkenkrug leben derzeit rund 1000 Kinder im Alter von drei
bis 12 Jahren. Die nächste Generation wird bereits in Kinderwagen
durch den Ortsteil geschoben. Die Statistik belegt, dass es auch in
den nächsten Jahren einen enormen Zuwachs an Kindern in einer
der kinderreichsten Städte Deutschlands geben wird.
Wo haben Kinder am meisten Spaß? Gemeinsam und mit viel
Möglichkeiten zum Toben, Abenteuer zu erleben und auch da wo
sich Eltern wohlfühlen.
Einen Platz der das bietet gibt es in Finkenkrug derzeit noch nicht.
Noch nicht!

Wer sind wir?

Wir sind eine große Gruppe Finkenkruger Eltern, die sich für einen für alle
Altersgruppen erreichbaren und für alle interessanten Spielplatz einsetzen.
Unabhängig von einer Mitgliedschaft können sich Eltern in der
Arbeitsgemeinschaft “Spielplatz“ des Bürgervereins Finkenkrug einbringen.
Die Idee wurde erstmals auf dem Straßenfest 2006 propagiert. Die Gründung
der AG erfolgte im September 2006. Die Idee eines naturnahen Spielplatzes
wurde mit einem Modell auf dem Adventsmarkt in Finkenkrug vorgestellt
und mit viel Interesse aufgenommen. Erste Klein-Sponsoren wurden
gefunden, Unterstützung zugesagt. Unterstützung ist jederzeit höchst
willkommen.

Das Konzept

Passend zum Flair Finkenkrugs soll ein naturnaher Spielplatz entstehen.
Bestehende Bäume und Sträucher sollen zum Verstecken und Klettern
erhalten bleiben und durch Neupflanzungen ergänzt werden. Natürliche
Gestaltungselemente wie Holz, Stein und Erde werden kreativ in die
Gestaltung einfließen. Schaukeln, buddeln, klettern und entdecken soll der
Abenteuerlust der Kinder wenig Einhalt gebieten.
Als Treffpunkt für Eltern sollen gemütliche Sitzgelegenheiten in die
Umgebung eingepasst werden.
Als ausbaufähigen Anfang sind mindestens drei Spielgeräte auf der 1800
Quadratmeter großen Fläche geplant, so daß möglichst ab Sommer 2007 der
„Spielbetrieb“ beginnen kann.

Meilensteine

Herbst 2005 – die Spielplatz AG wird im Rahmen des
Bürgervereins Finkenkrug ins Leben gerufen
November 2006 -Der Platz ist gefunden! Nach langen Beratungen mit
der Stadt steht ein Grundstück an der Ringstraße für den Spielplatz zur
Verfügung. Ideal für die Finkenkruger Kinder, da das Gelände im
Herzen des Stadtteils liegt.
Anfang 2007-Die Stadt Falkensee hat mit dem Bürgerverein
Finkenkrug im März 2007 einen Vertrag hinsichtlich der Modalitäten,
Übernahme und Pflege des Geländes in Einbeziehung der
Eigenleistungen geschlossen und unterstützt die Initiative des
Bürgervereins. Die Stadt wird den Spielplatz eigenverantwortlich
betreiben und pflegen, wobei sie von der Initiative tatkräftig unterstützt
werden

Sponsoren

Viele Eltern sind bereit ihre freie Zeit für die Schaffung der Spieloase
aufzuwenden. Eine LKW-Ladung Robinienstämme für den naturbelassenen
Zaun ist bereits gespendet worden. Diese werden derzeit auf stadteigenem
Gelände gelagert und bereits bearbeitet.
Dennoch: mindestens drei größere Spielgeräte für die
verschiedenen Altersstufen sollen den Anfang für das Finkenkruger
Spielparadies machen. Dafür fehlt es noch an Sponsoren.
Natürlich würden wir uns im Rahmen unsere Möglichkeiten gern erkenntlich
zeigen.

Der Standort in Finkenkrug:

Der Standort wird an der Ringstraße / Ecke Abzweig „Fahrradweg der Sympathie“ sein (Ringstraße 45).

Geplante Ausstattungselemente, für die Spender und Sponsoren gesucht werden:

1. Dreh-und Schaukelbaum

2. Hängebrücke(n)

3. Rutsche

4. Stauwehr (Metall-oder Holzausführung) für den Wasserspielbereich

5. Pumpen-u. Schalenelement sowie Rinnenpflasterung für den Wasserspielbereich

Das Sponsoring bzw. die Spenden können auch in Form von Baustoffen
(gemäß Bedarfsliste und/oder Absprache, z.B. Spielsand, Bauholz, Pflanzen,
Kleinspielgeräte)
oder Dienstleistungen (Erd-und Pflanzarbeiten, Bereitstellung von
Baumaschinen etc.) durchgeführt werden.

Gegenleistungen:

In Absprache mit den Initiatoren sind vielfältige Möglichkeiten denkbar,
wie z.B.:
Spendentafel (Bauschild o.ä.), gravierte Plaketten an den Spielgeräten,
Nennung in der Presse etc.
Ein Nachweis der Spenden in Form einer Spendenquittung ist generell
möglich (Mindestbetrag 50€).

Spendenkonto:

Bürgerverein Finkenkrug
Konto 382 40 014 88
bei der Mittelbrandenburgischen Sparkasse
BLZ 160 500 00
Stichwort: Spielplatz Finkenkrug